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11. Mai 2005
VÖB-Zinsprognose: Steigende Zinsen auf zwei und auf sechs Monate

Frankfurt am Main

Die an der 20. VÖB-Zinsprognose-Pressekonferenz beteiligten Institutionen sehen auf Sicht von zwei und von sechs Monaten steigende Zinsen. Eine Ausnahme bildet die DekaBank Deutsche Girozentrale, die auf Sicht von zwei Monaten einen Zinssatz von 3,35 Prozent erwartet. Der Euro-Dollar-Kurs wird auf sechs Monate in einem Spektrum von 1,26 bis 1,40 US-Dollar je Euro gesehen.

An der Prognose beteiligen sich die Bankgesellschaft Berlin, die DekaBank, die DZ-Bank, die Landesbank Hessen-Thüringen, die FERI Research GmbH sowie der VÖB. Gegenstand der Prognose sind die Entwicklung der 10-jährigen Bundesanleihen (Stand 6. Mai 2005: 3,38 %) über 2 Monate und über 6 Monate sowie der stichtagbezogene Wechselkurs des Euro zum US-Dollar (Stand EuroFX-Gruppe 6. Mai 2005: 1,28).

Folgende Prognosen wurden gestellt:

[Die Werte beziehen sich auf: 10-jährige Bundesanleihen auf 2 Monate / auf 6 Monate (jeweils in %) / Entwicklung des Euro-Dollar-Kurses auf Sicht von 6 Monaten]

Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands führt halbjährliche Zinsprognosen mit anschließender Ergebnisüberprüfung seit Herbst 1994 durch. Die nächste VÖB-Zinsprognose-Pressekonferenz mit Überprüfung der heutigen Ergebnisse findet im November 2005 in Frankfurt am Main statt.


Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, vertritt die Interessen von 62 Mitgliedsinstituten, darunter die Landesbanken sowie die Förderbanken des Bundes und der Länder. Mit einer Bilanzsumme von 1.954,1 Mrd. EUR (Ende 2004) beläuft sich der Marktanteil der VÖB-Banken auf 30 % des deutschen Bankenmarktes. Die VÖB-Banken beschäftigen 91.500 Mitarbeiter.

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