Home Pressezentrum Pressemitteilungen VÖB: Sicherheit der Pfandbriefe von Problemen bei AHBR unberührt
Berlin
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, stellt mit Blick auf die bei der Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden (AHBR) aufgetretenen Schwierigkeiten fest: Die im Pfandbriefgesetz vorgesehenen Sicherungsmechanismen haben funktioniert. Pfandbriefe sind Wertpapiere mit mehreren, von der emittierenden Bank unabhängigen Sicherungen. Vor allem sind sie mit einer getrennten Deckungsmasse, z. B. Staatskrediten oder Immobiliarsicherheiten, unterlegt. Von daher ist das gute Rating der AHBR-Pfandbriefe trotz Problemen der Bank unverändert. Die Anleger müssen nicht um ihr Geld fürchten. In der mehr als hundertjährigen Geschichte des deutschen Pfandbriefs hat es keinerlei Ausfälle gegeben. Das Pfandbriefgesetz gewährleistet, dass in Verbindung mit der verbesserten Transparenz der Deckungsmassen ein hoher Wettbewerbs- und Qualitätsdruck entsteht, der letztlich den Anlegern zugute kommt. Der deutsche Pfandbrief ist somit ein erstklassiges Refinanzierungsinstrument mit höchster Sicherheit für den Anleger.
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, vertritt die Interessen von 62 Mitgliedsinstituten, darunter die Landesbanken sowie die Förderbanken des Bundes und der Länder. Mit einer Bilanzsumme von 1.954,1 Mrd. EUR (Ende 2004) beläuft sich der Marktanteil der VÖB-Banken auf 30 % des deutschen Bankenmarktes. Die vom VÖB vertretenen Banken hatten 2004 ein Umlaufvolumen bei Pfandbriefen von 802,8 Mrd. EUR.