Home Pressezentrum Pressemitteilungen VÖB-Zinsprognose sieht steigende Zinsen auf zwei und auf sechs Monate
Frankfurt am Main
Die an der heutigen 21. VÖB-Zinsprognose-Pressekonferenz in Frankfurt am Main beteiligten Institutionen sehen auf Sicht von zwei und von sechs Monaten einen Anstieg der Zinsen. Der Euro-Dollar-Kurs wird auf sechs Monate in einem Spektrum von 1,19 bis 1,30 (Euro je US-Dollar) gesehen.
An der Prognose beteiligen sich die DekaBank, die DZ-Bank, die Landesbank Hessen-Thüringen, die WestLB, die FERI Research GmbH und der VÖB. Die Prognose befasst sich mit der Entwicklung der 10-jährigen Bundesanleihen (Stand 2. November 2005: 3,45 %) über 2 Monate und über 6 Monate sowie mit dem stichtagsbezogenen Wechselkurs des Euro zum US-Dollar (Stand EuroFX-Gruppe 3. November 2005: 1,20).
Folgende Prognosen wurden gestellt:
[Die Werte beziehen sich auf: 10-jährige Bundesanleihen auf 2 Monate / auf 6 Monate (jeweils in %) / Entwicklung des Euro-Dollar-Kurses auf Sicht von 6 Monaten]
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands führt halbjährliche Zinsprognosen mit anschließender Ergebnisüberprüfung seit Herbst 1994 durch. Die nächste VÖB-Zinsprognose-Pressekonferenz mit Überprüfung der heute vorhergesagten Ergebnisse findet im Mai 2006 in Frankfurt am Main statt.
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, vertritt die Interessen von 62 Mitgliedsinstituten, darunter die Landesbanken sowie die Förderbanken des Bundes und der Länder. Mit einer Bilanzsumme von 1.954,1 Mrd. EUR (Ende 2004) beläuft sich der Marktanteil der VÖB-Banken auf 30 % des deutschen Bankenmarktes. Die VÖB-Banken beschäftigen 91.500 Mitarbeiter.