Home Pressezentrum Pressemitteilungen Zürcher Kantonalbank tritt EuroFX bei
Berlin
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) ist zum 1. Juli 2005 dem EuroFX-System beigetreten und nimmt somit an der Quotierung der EuroFX-Kurse teil.
Das ursprünglich von den öffentlich-rechtlichen und genossenschaftlichen Banken Deutschlands initiierte EuroFX steht in der Nachfolge des mit der Euro-Einführung zum Jahreswechsel 1998/1999 abgeschafften amtlichen Devisenkursfixings. Die heute 17 an EuroFX teilnehmenden Banken geben täglich ab 13:00 MEZ ihre aktuellen Quotierungen für den US-Dollar, den Yen, das Britische Pfund, den Schweizer Franken, den Kanadischen Dollar, die Schwedische Krone, die Norwegische Krone sowie die Dänische Krone in die von REUTERS gestellte technische Plattform ein. Das EuroFX-Referenzpreissystem genügt dabei einem vielschichtigen Qualitätsanspruch, nämlich hinsichtlich Neutralität, Transparenz, Marktnähe und Verlässlichkeit. So ist das unabhängige Zustandekommen der Referenzkurse aufsichtsrechtlich geprüft und wird in seiner täglichen Kalkulation von der objektiven Instanz REUTERS gewährleistet. Auf diese Weise wird dem Kriterium Neutralität Rechnung getragen.
Die der Preisermittlung zugrunde liegende Methodik ist öffentlich, von jedermann nachvollziehbar (s. www. EuroFX.de) und somit in höchstem Maße transparent. Das neue Devisenkursfixing wird in der Regel für alle behandelten Währungen innerhalb nur weniger Minuten ermittelt und direkt nach seiner Feststellung von REUTERS auf der Seite EuroFX/1 veröffentlicht. Es handelt sich daher um nachweisbar marktnahe Preise, die so auch als Grundlage für effektive Abrechnungen herangezogen werden können.
Alle EuroFX-Banken haben sich verpflichtet, in Anlehnung an die Usancen des bisherigen Amtlichen Devisenkursfixings die Abrechnung des Mengengeschäfts auf der Basis der veröffentlichten EuroFX-Preise vorzunehmen. Auf diese Weise besitzt auch die breite Öffentlichkeit weiterhin die Möglichkeit einer verlässlichen Kontrolle über die Abwicklung dieser Devisengeschäfte.
EuroFX weist gegenüber den anderen in Deutschland zurzeit zum Einsatz kommenden Devisenkursfixings unstrittige Vorteile auf. So verfügen die von der Europäischen Zentralbank (EZB) veröffentlichten Referenzkurse nicht über das gleiche Ausmaß an Marktnähe, da der Ermittlungsprozess zwischen den Zentralbanken längere Zeit in Anspruch nimmt. Hausinterne Fixings einzelner privater Geschäftsbanken weisen insbesondere bezüglich Transparenz und Objektivität erhebliche Schwächen auf.
Die EuroFX-Devisenkurse haben sich in der Öffentlichkeit als „die“ Abrechnungskurse für Kunden etabliert: Börsen wie die Euronext greifen bei der Umrechnung von Fremdwährungskontrakten auf die EuroFX-Kurse zurück, Kreditkartengesellschaften rechnen Auslandsumsätze auf dieser Basis um und der Endverbraucher kann mit Hilfe der Veröffentlichung in der Tagespresse seine Abrechnungen kontrollieren. Hierdurch zeigt sich, dass die selbst gesteckten Ziele der EuroFX-Banken an die Qualität ihres Referenzpreissystems vor allem auch von dessen Nutzern anerkannt werden.