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27. Februar 2007
VÖB fordert REITS auch für Wohnimmobilien

Berlin

Im Vorfeld der morgigen Anhörung zum Entwurf eines deutschen REIT-Gesetzes im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages hat der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, seiner Forderung nach Einbeziehung aller Wohnimmobilien in den Anwendungsbereich des Gesetzes erneut Nachdruck verliehen. VÖB-Hauptgeschäftsführer Karl-Heinz Boos sagte hierzu: „Sollten deutsche REITs Wohnimmobilien nur beschränkt erwerben dürfen, könnten entsprechende Bestände nur in ausländische REIT-Vehikel eingebracht werden. Unsere europäischen und internationalen Konkurrenten würden hierdurch gestärkt, der Standort Deutschland in einem wichtigen Innovationsfeld zurückgeworfen. Dies kann und darf nicht Ziel vorausschauender politischer Planung sein. Wir fordern daher nachdrücklich, REITs für Wohn- und Gewerbeimmobilien uneingeschränkt zuzulassen.“ Boos wies darauf hin, dass die Marktkapitalisierung deutscher REITs ohne Wohnimmobilien um bis zu 20 % sinken könnte. Dies würde den Erfolg des neuen Gesetzes deutlich mindern und den Finanzplatz Deutschland ohne Not schädigen.

Positiv und ermutigend wertet der Verband Signale aus der CDU/CSUFraktion, nach denen Bestandswohnungen noch im laufenden Verfahren in die REIT-Gesetzgebung einbezogen werden könnten.


Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, vertritt die Interessen von 62 Mitgliedsinstituten, darunter die Landesbanken sowie die Förderbanken des Bundes und der Länder. Mit einer Bilanzsumme von 1.848,9 Mrd. EUR (Ende 2005) beläuft sich der Marktanteil der VÖB-Banken auf 27 % des deutschen Bankenmarktes. Die VÖB-Banken beschäftigen 99.092 Mitarbeiter (inkl. Auszubildenden).

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