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23. April 2007
SEPA: VÖB gegen kurze Laufzeiten bei EU-Zahlungen

Berlin / Frankfurt am Main

Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, hat sich anlässlich seiner heutigen Frühjahrs-Pressekonferenz gegen die in der EU-Zahlungsverkehrsrichtlinie garantierte eintägige Laufzeit für Zahlungen in der EU ausgesprochen. Eine garantierte Abwicklung an einem Tag bis in den letzten Winkel der EU sei zwar technisch möglich, im Massenzahlungsverkehr aber weder markt- noch kundengerecht. Zudem würden die Zahlverfahren hierdurch für die Banken und damit auch für die Kunden teurer.

VÖB-Hauptgeschäftsführer Karl-Heinz Boos sagte hierzu: „Letztlich muss der Kunde für eine Leistung bezahlen, an der er in dieser Form kein Interesse hat. Denn für den Kunden ist die sichere, kostengünstige Zahlungsabwicklung deutlich wichtiger, als eine garantierte eintägige Laufzeit.“


Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, vertritt die Interessen von 61 Mitgliedsinstituten, darunter die Landesbanken sowie die Förderbanken des Bundes und der Länder. Mit einer Bilanzsumme von 1.931,1 Mrd. EUR (Ende 2006) beläuft sich der Marktanteil der VÖB-Banken auf 27 Prozent des deutschen Bankenmarktes. Die VÖB-Banken beschäftigen 88.665 Mitarbeiter (inkl. Auszubildenden).

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