Home Pressezentrum Pressemitteilungen VÖB sieht EZB-Leitzinssatz zum Jahresende 2007 bei 4,50 %

6. Juni 2007
VÖB sieht EZB-Leitzinssatz zum Jahresende 2007 bei 4,50 %

Berlin

Als folgerichtig und im Einklang mit entsprechenden Ankündigungen bewertet der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, die heutige Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), die Leitzinsen auf 4,00 % anzuheben. Die EZB bewege sich damit auf das obere Ende des neutralen Zinsbereiches zu. Dies sei, so der VÖB, mit Blick auf die gestiegenen Inflationsrisiken gerechtfertigt. Als Treiber der Preisentwicklung in den kommenden Monaten sieht der Verband deutlich steigende Rohölpreise. Ursache hierfür seien neben regionalen Konflikten in einigen Förderländern auch der Beginn der Hurrikansaison in den USA.

Zweitrundeneffekte seien bislang zwar ausgeblieben. Dennoch rechnet der Verband gegen Jahresende 2007 wieder mit einem Anziehen der Inflationsrate. Der EZB gelinge es seit langem, ihr Inflationsziel von „unter zwei Prozent“ zu halten. Der VÖB rechnet für 2007 mit einer Rate von 2,1 % und damit mit einem leichten Überschießen der EZB-Zielmarke.

Angesichts des anhaltend hohen Wachstums der Geldmenge M3 von zuletzt über 10 % und einem Wachstum über dem Potenzialwert in Verbindung mit nachhaltig hohen Energiepreisen prognostiziert der VÖB bis Jahresende 2007 zwei weitere EZB-Zinsschritte auf dann 4,50 %.


Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, vertritt die Interessen von 61 Mitgliedsinstituten, darunter die Landesbanken sowie die Förderbanken des Bundes und der Länder. Mit einer Bilanzsumme von 1.931,1 Mrd. EUR (Ende 2006) beläuft sich der Marktanteil der VÖB-Banken auf 27 % des deutschen Bankenmarktes. Die VÖB-Banken beschäftigen 88.665 Mitarbeiter (inkl. Auszubildenden).

Datenschutzerklärung© 2012 Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, Berlin

Mitgliederlogin


Verbesserte Einlagensicherung für Bankkunden VÖB-Ombudsmann Arbeitgeberverband VÖB-Medientage 2012 für Nachwuchsjournalisten