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8. November 2007
VÖB fordert entschlossenere EZB-Zinspolitik / Verband bewertet unveränderten EZB-Leitzins kritisch

VÖB

Berlin

Kritisch bewertet der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, die heutige Entscheidung der EZB, den Leitzins unverändert bei 4,0 % zu belassen. Der Verband begründet dies mit den sich deutlich abzeichnenden Risiken für die Preisstabilität sowie der seit langem überschießenden Geldmenge. Habe die letzte EZB-Zinsentscheidung noch im Zeichen der Subprime-Krise gestanden, so müsse die Notenbank sich nun wieder auf ihre geldpolitischen Ziele fokussieren. Die im Oktober nochmals um 2,6 Prozent gestiegenen Verbraucherpreise sowie der aufgrund eines Ölpreis von über 90 USD je Barrel zu erwartende weitere Anstieg der Energiepreise hätten ein deutliches zinspolitisches Signal erfordert. Außerdem ließen, so der VÖB, die verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nun eine langsame Rückkehr zur Normalität zu.


Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, vertritt die Interessen von 61 Mitgliedsinstituten, darunter die Landesbanken sowie die Förderbanken des Bundes und der Länder. Mit einer Bilanzsumme von 1.931,1 Mrd. EUR (Ende 2006) beläuft sich der Marktanteil der VÖB-Banken auf 27 % des deutschen Bankenmarktes. Die VÖB-Banken beschäftigen 88.665 Mitarbeiter (inkl. Auszubildenden).

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