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17. Juni 2010
VÖB gegen Publikation von Stresstest-Ergebnissen

VÖB-Hauptgeschäftsführer Karl-Heinz Boos

Berlin

Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, hat sich klar gegen die Veröffentlichung der Ergebnisse von bei Banken durchgeführten Stresstests ausgesprochen. „Die Veröffentlichung von Stresstestes ist kontraproduktiv und kann in bestimmten Fällen zu Fehleinschätzungen in den Märkten führen“, sagte VÖB-Hauptgeschäftsführer Karl-Heinz Boos heute in Berlin.

Der Verband wies zudem darauf hin, dass Stresstests aufgrund der aufsichtsrechtlichen Verschwiegenheitspflicht nur mit Zustimmung der betroffenen Banken publik gemacht werden dürfen. „Uns ist kein Fall bekannt, in dem eine solche Zustimmung vorliegt“, so Boos.


Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, vertritt die Interessen von 62 Mitgliedsinstituten, darunter die Landesbanken sowie die Förderbanken des Bundes und der Länder. Mit einer Bilanzsumme von 1.939,3 Mrd. EUR (Geschäftsjahr 2009) beläuft sich der Marktanteil der VÖB-Banken auf rund 26 Prozent des deutschen Bankenmarktes. Die VÖB-Banken beschäftigen rund 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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