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Bilanzierung / Finanzberichterstattung
Bilanzierung / Finanzberichterstattung
Der Bereich Bilanzierung beschäftigt sich mit allen Themengebieten der regelmäßigen externen Finanzberichterstattung. Er behandelt die Anforderungen an den Konzernabschluss, den Jahresabschluss und die Zwischenberichte nach HGB und IAS/IFRS. Themen von besonderer Bedeutung sind die Bewertung von Finanzinstrumenten - insbesondere die wachsende Bedeutung der Fair Value Bewertung, die Bildung von Wertminderungen wie von Rückstellungen sowie die Abgrenzung von Eigenkapital zu Fremdkapital. Er setzt sich neben den handelsrechtlichen Vorschriften für Angaben und Darstellung im Anhang und im Lagebericht mit den bankaufsichtlichen Offenlegungsanforderungen der Solvabilitätsverordnung (SolvV) auseinander. Der Bereich gibt Stellungnahmen zu wichtigen bankrelevanten Überlegungen, Standard- und Gesetzesentwürfen national und international maßgeblicher Institutionen ab.
Die nationalen und internationalen Anforderungen an gute Corporate Governance werden als Querschnittsfunktion bereichsübergreifend koordiniert.
Die Auswertung von Konzernabschlüssen nach IFRS sowie die daraus resultierende Bilanzanalyse stellen große Herausforderungen für die nächste Zeit dar. Die Überarbeitung von IAS 39 vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise wird für alle Beteiligte die größte Herausforderung sein. Die notwendige Konsistenz von handelsrechtlichen und bankaufsichtlichen Offenlegungsvorschriften wird in den kommenden Jahren das Bewusstsein für eine effiziente und effektive Kapitalmarktkommunikation schärfen.
Am 20. Dezember 2011 hat die European Banking Authority (EBA) den Entwurf eines Implementing Technical Standard (ITS) mit technischen Durchführungsbestimmungen für das Solvenzmeldewesen (COREP), die Meldung von Finanzdaten (FINREP) sowie die Meldung der Daten zu „Hard-Tests“ bei grundpfandrechtlich besicherten Krediten veröffentlicht.
In einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und dem Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) lehnen wir die vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht im Dezember 2011 veröffentlichten Vorschläge zur Detaillierung der Säule 3-Offenlegungsanforderungen zum bankaufsichtlichen Eigenkapital (Konsultationspapier „Definition of capital disclosure requirements“) ab.
Berlin
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) hat im Rahmen des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) zur Erweiterung des Standardentwurfes „Wertminderungen von Finanzinstrumenten (Impairment)“ des International Accounting Standards Board (IASB) Stellung genommen. In der Stellungnahme fordern wir, auf einen „higher of“-Test und damit auf einen Floor zu verzichten; nur das IASB-Modell zur Erfassung ...
Berlin
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) hat im Rahmen des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) zum Standardentwurf „Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen (Hedge Accounting)“ des International Accounting Standards Board (IASB) Stellung genommen. In der Stellungnahme kritisieren wir, dass die bilanzielle Abbildung von Sicherungsbeziehungen nicht in hinreichendem Maße übereinstimmt mit der tatsächlichen Risikosteuerung. Wir fordern ...
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat den angekündigten Entwurf zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen (ED/2010/13 Hedge Accounting) veröffentlicht. Der Entwurf ist der offiziell letzte Teil des Projekts zur Reform der Bilanzierung von Finanzinstrumente. Der IASB will den neuen IFRS 9 inklusive aller Teile endgültig im 2. Quartal 2011 beschließen. Kommentierungen erwartet der IASB bis zum 9. März 2011.
Am 17. August 2010 veröffentlichten der International Accounting Standards Board (IASB) und der US-amerikanische Financial Accounting Standards Board (FASB) unter dem Titel Exposure Draft ED/2010/9 „Leases“ ihren gemeinsamen Standardentwurf zur Bilanzierung von Leasingverträgen. In der gemeinsamen Stellungnahme des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) vom 14. Dezember 2010 kritisieren wir die Vorschläge als in weiten Teilen ungeeignet, einen Beitrag zur Vereinfachung und Erhöhung der Transparenz der Abschlüsse zu liefern.
Am 1. Juli 2010 haben die Mitarbeiterstäbe des International Accounting Standards Board (IASB) und des US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board (FASB) eine Arbeitsfassung (Staff Draft) eines Standardentwurfs zur künftigen Ausgestaltung der Finanzberichte (Financial Statement Presentation) veröffentlicht. In einer Stellungnahme des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) hat der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, die Vorschläge als nicht geeignet für die Kreditwirtschaft kritisiert.
Berlin
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, hält es seit gestern für unmöglich, weltweit eine feste Leverage Ratio für bankaufsichtliche Zwecke einzuführen. Solange die weltweit relevanten Standards für die Rechnungslegung, IAS/IFRS und US-GAAP, gravierend voneinander abweichen und sogar noch weiter auseinander zu driften drohen, ist das Konzept zur Ermittlung dieser neuen bankaufsichtlichen Kennziffer völlig ungeeignet.
Wir haben dem International Accounting Standards Board (IASB) unsere Position zu dem im Juni 2009 veröffentlichten Standardentwurf ED/2009/6 Management Commentary (Lageberichterstattung) im Rahmen des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) übermittelt.
Zu Medienberichten über die Bewertung des eigenen Kreditrisikos durch die Landesbanken erklärt Lothar Jerzembek, Bereichsleiter Bilanzierung, Interne Revision und Immobilienanalyse beim Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB:
„Der VÖB begrüßt die Überlegung des International Accounting Standards Board, (IASB) die Bilanzierung des eigenen Kreditrisikos eines Unternehmens bei der Bewertung seiner Schulden neu zu überdenken.“
Wir haben im Rahmen des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) zum Exposure Draft „Financial Instruments: Classification and Measurement“ des International Accounting Standards Board (IASB) Stellung genommen.
Im Rahmen einer ZKA-Stellungnahme kritisiert der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) die vom International Accounting Standards Board (IASB) im Oktober 2008 mit dem Discussion Paper „Preliminary Views on Financial Statement Presentation” veröffentlichten Überlegungen zur künftigen Ausgestaltung der Finanzberichterstattung.
In einer Stellungnahme hat der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, den vom International Accounting Standrads Board (IASB) am 18. Dezember 2008 veröffentlichten Standardentwurf ED 10 „Consolidated Financial Statements“ kritisiert. Zwar begrüßen wir die Bestrebungen des IASB, einen prinzipienorientierten Standard zur Konsolidierung zu schaffen. Allerdings wird der Standardentwurf nach unserer Einschätzung diesem Anspruch nicht gerecht, da die Vorschläge in weiten Teilen eher regelbasiert ausgestaltet sind.
In seiner Stellungnahme zu den am 23. Dezember 2008 vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten Exposure Draft zu weiteren Angabepflichten zu Investitionen in nicht zum Fair Value bewertete Schuldinstrumente lehnt der Bundesverband Öffentlicher Banken, VÖB, die geforderten zusätzlichen Angabepflichten ausdrücklich ab.
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, hat zu dem vom International Accounting Standrads Board (IASB) am 23. Oktober 2008 veröffentlichten Exposure Draft Improving Disclosures about Financial Instruments Proposed amendments to IFRS 7 Stellung genommen.
Als Ergebnis der Phase B des Gemeinschaftsprojekts zur Verbesserung und Vereinheitlichung der Finanzberichterstattung haben der International Accounting Standards Board (IASB) und der US-Financial Accounting Standards Board (FASB) am 16. Oktober 2008 ihre vorläufigen Überlegungen zum künftigen Aufbau der Finanzberichterstattung in einem Diskussionspapier veröffentlicht.
Der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) hat sich gegen eine Full Fair Value-Bewertung ausgesprochen und fordert eine der ökonomischen Wirklichkeit entsprechende Bilanzierung mittels einer verfeinerten Mischbewertung.
Erneut hat der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, gemeinsam mit dem Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV), dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundessteuerberaterkammer (BStBK), dem Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) sowie der Vereinigung zur Mitwirkung an der Entwicklung des Bilanzrechts für Familiengesellschaften (VMEBF) eine verbändeübergreifende Stellungnahme zu den von FASB und IASB unterbreiteten Vorschlägen zu einer künftigen Eigen-/Fremdkapitalabgrenzung abgegeben.
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, hat im Rahmen des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) zur Strukturreform der International Accounting Standards Committee Foundation (IASCF) Stellung genommen. Wir begrüßen die formale Verbindung zwischen der IASCF und öffentlichen Stellen durch die Einrichtung einer so genannten „Monitoring Group“. Eine solche Gruppe sollte unserer Auffassung nach insbesondere auch politische Verantwortung tragen und die Agenda des International Accounting Standards Board (IASB) bestimmen.
In einer gemeinsamen, verbändeübergreifenden Stellungnahme hat der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, zusammen mit anderen führenden Verbänden eine Stellungnahme zu dem im Januar 2008 von der Pro-Active Accounting Activities in Europe (PAAinE) veröffentlichten Loss Absorption Approach abgegeben. In der Stellungnahme begrüßen wir das mit dem Loss Absorption Approach vorgestellte weitere Modell zur Eigen-/Fremdkapitalabgrenzung außerordentlich.
In einer gemeinsamen Stellungnahme des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) hat der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, zum nunmehr vorliegenden Regierungsentwurf des Bilanzrechtsmodernisierungsgestzes (BilMoG) Stellung genommen. Die in der Stellungnahme vorgebrachten wesentlichen Forderungen betreffen die Umwidmungsmöglichkeit von Finanzinstrumenten aus dem bzw. in den Handelsbestand, die Währungsumrechnung, die erfolgsneutrale Erfassung von Erstanwendungseffekten aus ...
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, hat in einer Stellungnahme des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) zu dem im Dezember 2007 vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) veröffentlichten Entwurf der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Einzelfragen zu den Angabepflichten des IFRS 7 zu Finanzinstrumenten (IDW ERS HFA 24) Stellung genommen.
Mit Schreiben vom 19. Juni 2008 hat der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, dem Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) seine Position zu dem im Dezember 2007 veröffentlichten Entwurf der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Zur einheitlichen oder getrennten handelsrechtlichen Bilanzierung strukturierter Finanzinstrumente (IDW ERS HFA 22) übermittelt.
In einer gemeinsamen, verbändeübergreifenden Stellungnahme hat der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, zu den im Dezember 2007 vom US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board (FASB) veröffentlichten vorläufigen Überlegungen zu einer künftigen Eigen-/ Fremdkapitalabgrenzung Stellung genommen. Neben den initiierenden Verbänden Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) und VÖB haben sich der Deutsche Sparkassen- ...
In Folge der Finanzmarktkrise wird von verschiedenen Seiten die Forderung nach mehr Transparenz laut. Dies betrifft vor allem strukturierte Produkte. Eine verbesserte Transparenz soll das Vertrauen in die Finanzmärkte wiederherstellen. Im Fokus der Diskussionen stehen insbesondere die Offenlegungsregeln sowie die Rolle der Rating-Agenturen. Die EU-Kommission hat der Finanzindustrie eine Eigeninitiative nahegelegt, um die Transparenz bei strukturierten Produkten zu verbessern.
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat am 14. Februar 2008 Ergänzungen zu IAS 32 veröffentlicht, die die Klassifizierung von kündbaren Finanzinstrumenten als Eigenkapital betreffen. Hierfür sind mehrere Bedingungen zu erfüllen. Beispielsweise muss das Instrument zu der nachrangigsten Kapitalklasse gehören und darf bei Liquidation nicht vorrangig bedient werden. Alle Finanzinstrumente dieser Kapitalklasse müssen die gleichen Ausstattungsmerkmale aufweisen.
In einer Stellungnahme des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) begrüßt der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Klärung des Verhältnisses zwischen der International Accounting Standards (IAS)-Verordnung 1606/2002 und der Siebten Richtlinie in Bezug auf die Konsolidierungsvorschriften. Diese Klarstellung ist insbesondere für kapitalmarktorientierte Unternehmen von Bedeutung. Denn es ...
Vor dem Hintergrund der ab 2005/2007 geltenden Pflicht zur Erstellung von Konzernabschlüssen nach International Financial Reporting Standards (IFRS) hat das Committee of European Banking Supervisors (CEBS) so genannte FINREP-Meldeformate entwickelt. Damit werden detaillierte Angaben zu IFRS-Konzernabschlüssen von Kreditinstituten abgefragt. In der nationalen Umsetzung dieser Meldeformate sind die Bankenaufseher weitgehend frei. ...
Angesichts der Internationalisierung ihrer Geschäftstätigkeit sowie der Erschließung neuer Finanzierungsmöglichkeiten wenden zunehmend auch nicht-kapitalmarktorientierte Unternehmen internationale Bilanzierungsstandards (IAS/IFRS) an oder beabsichtigen dieses. Problematisch ist hierbei insbesondere der Rechnungslegungsstandard IAS 32.
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, befürwortet in einer Stellungnahme gegenüber dem International Accounting Standards Board (IASB) grundsätzlich die Überlegungen zur Schaffung eines einheitlichen IFRS-Standards zur Lageberichterstattung (IFRS - International Financial Reporting Standards). Leitgedanke einer weltweit einheitlichen Regelung muss allerdings die Vermeidung einer Mehrfach-Offenlegung gleicher Sachverhalte sein, was ein Anforderungsniveau ...
Weil Banken von besonderer Wichtigkeit für Volkswirtschaften sind, fordert der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht in seinem „Leitfaden zur Verbesserung der Corporate Governance in Banken“ umfassendere Corporate Governance-Anforderungen für Finanzinstitute. Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, lehnt diese Forderung in seiner Stellungnahme ab.