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31. Juli 2008
VÖB begrüßt Loss Absorption Approach der PAAinE

VÖB

In einer gemeinsamen, verbändeübergreifenden Stellungnahme hat der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, zusammen mit anderen führenden Verbänden eine Stellungnahme zu dem im Januar 2008 von der Pro-Active Accounting Activities in Europe (PAAinE) veröffentlichten Loss Absorption Approach abgegeben. Dieser ist das Ergebnis eines europäischen Gemeinschaftsprojekts und stellt einen Alternativvorschlag zu den derzeit vom Financial Accounting Standards Board (FASB) und International Accounting Standards Board (IASB) diskutierten Modellen zur Eigen-/Fremdkapitalabgrenzung dar. Beteiligt an der Stellungnahme waren neben dem VÖB der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV), der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) sowie der Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR).

In der Stellungnahme begrüßen wir das mit dem Loss Absorption Approach vorgestellte weitere Modell zur Eigen-/Fremdkapitalabgrenzung außerordentlich. Die dem Loss Absorption Approach zugrunde liegende Idee der Verlustragungsfähigkeit von Eigenkapital berücksichtigt nach unserer Einschätzung die Belange börsenotierter ebenso wie nicht börsennotierter Unternehmen zurzeit am besten. Dies bewerten wir überaus positiv. Gleichzeitig weisen wir die PAAinE darauf hin, dass das vorliegende Papier bisher nur theoretischer Natur ist, so dass eine Abgrenzung vieler Instrumente bisher nur auf hypothetischer Basis erfolgen kann und somit weitere Arbeiten am Konzept bedingt.

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