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1. Dezember 2008
Bankaufsichtliches Marktschwankungskonzept für wohnwirtschaftlich genutzte Immobilien

Potsdamer Platz
© Günter Schneider

Neben der regelmäßigen Beobachtung der Gewerbeimmobilienmärkte haben wir in diesem Jahr auf der Grundlage unseres anerkannten Marktschwankungskonzeptes erstmalig auch Marktschwankungen wohnwirtschaftlicher Immobilien in den Teilmärkten der Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser gemessen. Hintergrund bilden die erhöhten bankaufsichtlichen Anforderungen zur Aufrechterhaltung von Anrechnungserleichterungen bei Realkrediten. Die Ergebnisse unserer gemeinsam mit dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) durchgeführten Erhebung haben wir innerhalb des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) erörtert und abgestimmt.

Wir haben festgestellt, dass zum Stichtag 1. Januar 2008 im Vergleich zum Vorjahr in keinem erfassten regionalen Markt Marktwertverluste zu verzeichnen sind, die die bankaufsichtliche Schwelle von 20 Prozent unterschreiten. Auf Grundlage der ermittelten Marktschwankungen ergibt sich für die Institute keine Verpflichtung zu einer Überprüfung der Bewertung von Sicherheiten in den drei Wohnimmobilienkategorien. Die Institute bleiben jedoch verpflichtet, ihr institutseigenes Portfolio beliehener Immobilien auch eigenverantwortlich zu beobachten und wahrgenommene Risiken gegebenenfalls zu steuern. Der ZKA hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) über die Ergebnisse informiert. 

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