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31. März 2012
SEPA-Verordnung am 30. März 2012 in Kraft getreten

Die Verordnung zur Festlegung der technischen Vorschriften und der Geschäftsanforderungen für Überweisungen und Lastschriften in Euro und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 924/2009 (SEPA-Verordnung) ist am 30. März 2012 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht worden. Laut Verordnungstext ist die SEPA-Verordnung am Tag nach ihrer Veröffentlichung, dem 31. März 2012, in Kraft getreten. Die deutschsprachige Version, die nunmehr geltendes Recht in Deutschland darstellt, steht zum Download zur Verfügung.

Die SEPA-Verordnung sieht vor, dass einige Regelungen durch die Mitgliedstaaten ausgestaltet werden müssen, andere sind als Option formuliert. Dies geschieht durch ein sogenanntes Begleitgesetz. Das Bundesministerium der Finanzen erarbeitet derzeit einen Entwurf des nationalen Begleitgesetzes. Dieses Begleitgesetz ist für die SEPA-Migration in Deutschland bedeutsam, da es Festlegungen zu optionalen Konvertierungsdienstleistungen der Institute, der befristeten Weiterführung des Elektronischen Lastschriftverfahrens des Handels (ELV) und den zuständigen Behörden (einschließlich Sanktionen und außergerichtliche Beschwerdeverfahren) treffen wird.

Das Europäische Parlament (EP) und der Europäische Rat haben im Februar 2012 die EU-Verordnung zur weiteren Harmonisierung von Zahlungsdiensten im EU-Binnenmarkt beschlossen. 10 Jahre nach der Euro-Bargeldeinführung im Jahr 2002 wird mit dem Euro-Zahlungsverkehrsraum „SEPA“ (Single Euro Payments Area) auch der bargeldlose Zahlungsverkehr in Europa vereinheitlicht und ein weiterer Meilenstein für den einheitlichen Binnenmarkt erreicht.

SEPA-Verordnung

SEPA-Migration in Deutschland vom 2. September 2013 

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