SREP-Methodik für weniger bedeutende Institute (LSI) - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

18. Juli 2018: SREP-Methodik für weniger bedeutende Institute (LSI)

Die EZB hat im Juli 2018 eine Broschüre zur SREP-Methodik für weniger bedeutende Institute (Less Significant Institutions, LSI) veröffentlicht. In dieser Broschüre stellt sie klar, dass der LSI-SREP methodisch grundsätzlich mit der Vorgehensweise beim SREP für bedeutende Institute (Significant Institutions, SI) übereinstimmt, da beide Methoden auf den entsprechenden Vorgaben der EBAberuhen.

Die EZB weist darauf hin, dass ihre seit 2015 gemeinsam mit den national zuständigen Behörden (National Competent Authorities, NCA) entwickelte Methodik in 2018 zumindest schon auf LSI mit hoher Priorität (High Priority LSI, HP LSI) angewendet wird. Spätestens 2020 soll sie für alle LSI gelten. Besonderheiten auf nationaler Ebene, wie zum Beispiel spezifische Rechnungslegungsgrundsätze oder Regulierungsmaßnahmen, sollen berücksichtigt werden.

Die EZB hat nochmals verdeutlicht, dass sie die direkte Aufsicht über einzelne LSI übernehmen kann, wenngleich dafür grundsätzlich die NCA zuständig sind. Während für HP LSI jährlich eine Bewertung aller SREP-Elemente erfolgen soll und diese damit – ebenso wie die SI – der EBA-Kategorie 1 zugeordnet werden, sollen bei allen anderen LSI nur die wesentlichen Risikokategorien beziehungsweise Unterkategorien im jährlichen Rhythmus beurteilt werden.

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