Proportionalität in der Bankenregulierung - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

12. Mai 2017: Proportionalität in der Bankenregulierung

Die Europäische Kommission hat in ihrem Vorschlag zur Überarbeitung der EU-Bankenverordnung (CRR) Vorschläge für mehr Proportionalität in der Bankenregulierung vorgelegt. Für kleine Institute sind Erleichterungen insbesondere in den Bereichen Meldewesen, Offenlegung und den Vergütungsregelungen vorgesehen.
Die immer noch zunehmende Regulierungsdichte belastet kleine Institute überproportional. Die Initiative der EU-Kommission ist daher zu begrüßen. Auch die deutsche Bankenaufsicht unterstützt den Proportionalitätsgedanken. Im Dialog mit der Deutschen Kreditwirtschaft werden derzeit Ansätze für ein über die EU-Vorschläge hinausgehendes Maß an Proportionalität geprüft.
Unseres Erachtens sind weitere Erleichterungen möglich, ohne die Stabilität des Finanzsystems zu gefährden. Sichergestellt werden sollte aber, dass für gleiche Risiken weiterhin einheitliche Eigenkapitalanforderungen gelten. Die Abgrenzung von privilegierungsfähigen Instituten sollte zudem nicht nur anhand der Größe, sondern auch anhand des Risikoprofils eines Instituts erfolgen.
Schließlich sollten Vorschläge für verstärkt proportionale Regulierung gewährleisten, dass nicht privilegierte, größere Institute nicht unmittelbar den Vorgaben des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht unterworfen werden, sondern weiterhin ausschließlich dem EU-Regulierungsrahmen unterliegen.

Publikationen

1. April 2019: VÖB Digital: Eigenregie oder Outsourcing?

Eine starke deutsche und europäische Volkswirtschaft braucht starke heimische Banken. Wie erfolgreich sich die deutschen und europäischen Banken im internationalen Wettbewerb positionieren werden, hängt entscheidend davon ab, wie ihnen die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle und -prozesse gelingt. mehr

Publikationen

28. März 2019: VÖB Kapitalmarktprognose – März 2019

Die Kapitalmarktexperten der VÖB-Mitgliedsinstitute Alexander Aldinger (BayernLB), Michael Klawitter (DekaBank), Christoph Kutt (DZ BANK AG), Ulf Krauss (Helaba), Sintje Boie (Hamburg Commercial Bank AG), Dr. Jens-Oliver Niklasch (LBBW) und Christian Lips (NORD/LB) stellen ihre Erwartungen für die Kapitalmärkte vor. mehr

Publikationen

18. März 2019: VÖB-Positionen zur Europawahl 2019

Im Mai werden die Weichen für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit Europas gestellt. Damit die deutschen und europäischen öffentlichen Banken weiterhin ihren starken Beitrag zu einem wettbewerbsfähigen Europa leisten können, brauchen wir zukunftsorientierte Rahmenbedingungen. mehr