Aktuelle Entwicklungen zu AnaCredit - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

29. Juli 2016: Aktuelle Entwicklungen zu AnaCredit

Nach der Verabschiedung der Verordnung zum europäischen AnaCredit-Kreditregister durch die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Deutsche Bundesbank im Rahmen einer statistischen Anordnung die dort eingeräumten Wahlrechte ausgeübt. Die Bundesbank schöpft den Spielraum der EZB-Verordnung aus und verpflichtet die deutschen Kreditinstitute bereits ab 31. Januar beziehungsweise ab 31. März 2018, einen Teil der Daten regelmäßig zu melden.

Die Meldung vollständiger Datensätze wird der EZB-Verordnung entsprechend erst zum 30. September 2018 verbindlich. Für bereits bestehende Kredite verzichtet die Bundesbank auf die Meldung bestimmter Kreditattribute. Die Bundesbank hat angekündigt, die Meldepflichten durch Praxisbeispiele zu erläutern. Die Europäische Zentralbank plant die Herausgabe eines Meldehandbuches.

AnaCredit bedeutet für die Kreditinstitute hohe Implementierungs- und laufende Kosten. Um den Aufwand zu begrenzen und Doppelmeldungen zu vermeiden, muss geprüft werden, welche bestehenden Meldeanforderungen mit der Einführung von AnaCredit entfallen können. Dies gilt insbesondere für die künftigen Ausbaustufen von AnaCredit. Wichtig ist auch die enge Verzahnung mit Meldeanforderungen, die aus der Umsetzung der Empfehlung des Ausschusses für Finanzstabilität (AFS) zur Einführung makroprudenzieller Instrumente für Wohnimmobilienkredite entstehen können. Am einfachsten ließe sich dies durch eine Verschiebung der Umsetzung der AFS-Empfehlung bis zu dem Zeitpunkt erreichen, an dem AnaCredit um Daten zu Wohnimmobilienkrediten erweitert wird.

Publikationen

1. April 2019: VÖB Digital: Eigenregie oder Outsourcing?

Eine starke deutsche und europäische Volkswirtschaft braucht starke heimische Banken. Wie erfolgreich sich die deutschen und europäischen Banken im internationalen Wettbewerb positionieren werden, hängt entscheidend davon ab, wie ihnen die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle und -prozesse gelingt. mehr

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28. März 2019: VÖB Kapitalmarktprognose – März 2019

Die Kapitalmarktexperten der VÖB-Mitgliedsinstitute Alexander Aldinger (BayernLB), Michael Klawitter (DekaBank), Christoph Kutt (DZ BANK AG), Ulf Krauss (Helaba), Sintje Boie (Hamburg Commercial Bank AG), Dr. Jens-Oliver Niklasch (LBBW) und Christian Lips (NORD/LB) stellen ihre Erwartungen für die Kapitalmärkte vor. mehr

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18. März 2019: VÖB-Positionen zur Europawahl 2019

Im Mai werden die Weichen für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit Europas gestellt. Damit die deutschen und europäischen öffentlichen Banken weiterhin ihren starken Beitrag zu einem wettbewerbsfähigen Europa leisten können, brauchen wir zukunftsorientierte Rahmenbedingungen. mehr