AnaCredit-Verordnung beschlossen - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

19. Mai 2016: AnaCredit-Verordnung beschlossen

Reichstag
Die AnaCredit-Verordnung ist in der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank am 18. Mai 2016 beschlossen worden. Damit verfügen Kreditinstitute über die entscheidende Rechtsgrundlage, um die technischen Vorbereitungen für das einheitliche und granulare europäische Meldewesen zu beginnen. Dem Vernehmen nach beinhaltet die endgültige Verordnung nur wenige Änderungen gegenüber dem Verordnungsentwurf aus 2015. Institute müssen demnach Ende 2018 erste Kreditdaten an die Deutsche Bundesbank melden.

Die Deutsche Bundesbank hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um den Dialog zwischen Kreditwirtschaft und der Aufsicht zu verstetigen und Detailfragen zu behandeln, die sich bei der technischen Umsetzung der Meldeanforderungen ergeben.

Wir erkennen an, dass die nunmehr vorliegende und mehrfach überarbeitete endgültige Verordnung zu einer erheblichen Entzerrung des komplexen AnaCredit-Meldewesens beiträgt. Gleichwohl bleiben wir vor allem bezüglich Ziel und Ausgestaltung der bereits angekündigten folgenden Stufen zwei und drei des AnaCredit-Meldewesens skeptisch, ob die steigenden administrativen Belastungen in einem angemessenen Verhältnis zu dem erwarteten Nutzen stehen werden.

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