Bankaufsichtliche Anforderungen an die IT (BAIT) veröffentlicht - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

3. November 2017: Bankaufsichtliche Anforderungen an die IT (BAIT) veröffentlicht

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 3. November 2017 die Endfassung der „Bankaufsichtlichen Anforderungen an die IT (BAIT)“ in ihrem Rundschreiben 10/2017 (BA) veröffentlicht. Dem vorangegangen waren seit dem Frühjahr 2016 intensive Fachgespräche zu Entwurfsständen der BAIT im Fachgremium IT, in dem die BaFin zusammen mit der Deutschen Bundesbank und Vertretern von Instituten und den Verbänden der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) Lösungsansätze diskutieren und in den BAIT integrieren konnte.
Die BAIT dienen der Konkretisierung der Anforderungen an die IT aus den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) und kommen als zentraler Baustein für die IT-Aufsicht im Bankensektor in Deutschland ab sofort und ohne Umsetzungsfristen oder Übergangsregelungen in einer Gesamtschau mit den MaRisk zur Anwendung.
Die BaFin betont erneut in ihrem Rundschreiben besonders die zentrale Bedeutung der Informationstechnik und deren Sicherheit in einer zunehmend vernetzten und zugleich digitalisierten Finanzwelt und pointiert die damit einhergehende Verantwortung der Geschäftsleitungen der Institute, ein gesamtheitliches Risikomanagement unter Einbeziehung der gesamten IT-Infrastruktur und -ressourcen zu realisieren.
Dabei habe die Informationstechnik aus Sicht der Aufseher inzwischen den gleichen Stellenwert wie die Ausstattung der Institute mit Kapital und Liquidität. Die BaFin hat zuletzt bereits einen Ausblick auf kommende mögliche Anpassungen gegeben. So ist aktuell bereits die Erweiterung der BAIT um ein optional anwendbares KRITIS-Modul zur Anwendung durch Institute mit kritischen Infrastrukturen im Gespräch. Auf diese Weise könnten branchenspezifische Anforderungen aus dem IT-Sicherheitsgesetz (IT-SIG) als Branchenstandard (B3S) in den BAIT verankert wer-den.

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