EZB-Aufsichtsgebühren 2016 - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

3. Mai 2016: EZB-Aufsichtsgebühren 2016

Frankfurt
Nach der SSM-Gebührenverordnung ist die Europäische Zentralbank (EZB) verpflichtet, den für bedeutende Institute (SI) bzw. weniger bedeutende Institute (LSI) zu erhebenden jährlichen Gesamtbetrag zu bestimmen und diese Information bis zum 30. April des jeweiligen Gebührenzeitraums zu veröffentlichen.

Die EZB hat erklärt, dass sie zur Deckung ihrer Aufsichtskosten für dieses Jahr rund 405 Millionen Euro benötigt. Davon entfallen etwa 358 Millionen Euro (88,4 Prozent) auf die SI und etwa 47 Millionen Euro (11,6 Prozent) auf die LSI. Mit Blick auf den Gesamtbetrag entspricht dies einem Anstieg von 23,9 Prozent gegenüber dem ersten Gebührenzeitraum (November 2014 bis Dezember 2015). Die Verteilung, die für den ersten Gebührenzeitraum bei etwa 89 Prozent für die SI und ca. elf Prozent für die LSI lag, ist relativ konstant geblieben.

Ein Kostentreiber sei der Personalzuwachs von 160 Vollzeitstellen. Damit verfügt die EZB im Bereich Bankenaufsicht deutlich über 1.000 Mitarbeiter. Zusammen mit weiteren Aufsichtsmaßnahmen, wie der Beteiligung am Stresstest und der gezielten Überprüfung interner Modelle, entstünden höhere Kosten für die Umsetzung der festgelegten Aufsichtsprioritäten 2016.

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