Großkreditvorschriften: Neue Standards des Baseler Ausschusses - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

17. April 2014: Großkreditvorschriften: Neue Standards des Baseler Ausschusses

SEPA
Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hat am 15. April 2014 seine Empfehlungen zu den Großkre-ditvorschriften veröffentlicht. Die Großkreditdefinitionsgrenze von 10 % sowie die Großkreditobergrenze von 25 % der anrechenbaren Eigenmittel bleiben unverändert. Für global systemrelevante Institute (G-SIB) soll hingegen eine Großkreditobergrenze von 15 % der anrechenbaren Eigenmittel angewendet werden. Die Ermittlung der anrechenbaren Eigenmittel erfolgt auf Basis des Kernkapitals (Tier 1). Der Entwurf des Standards sah als Grundlage lediglich das harte Kernkapital vor. Die Regelungen zur Bestimmung der Gruppe verbundener Kunden werden fortgeführt und eine verpflichtende Prüfung wirtschaftlicher Abhängigkeiten ab einer Bemessungsgrundlage von 5 % der anrechenbaren Eigenmittel eingeführt. Die Verpflichtung, bei Verbriefungen und Fonds auf die zu Grunde liegenden Vermögenswerte „durchzuschauen“, entsprechen den Vorgaben der bisherigen Veröffentlichungen der EBA. Die Ermittlung der Bemessungsgrundlage zur Auslastung der Großkreditobergrenze richtet sich nach den Vorgaben des Kreditrisikostan-dardansatzes (KSA). Für die Ermittlung von Kontrahentenausfallrisiken dürfen zukünftig keine internen Modelle verwendet werden. Forderungen gegenüber zentralen Kontrahenten sowie untertägige Interbank-Forderungen werden bis 2016 einer weiteren Be-obachtung unterzogen. Änderungen bei der Behandlung von Forderungen gegenüber Zentralregierungen und Zentralbanken sowie für Intragruppenforderungen sind zunächst nicht vorgesehen.

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