Überarbeitung der EU-Bankenverordnung (CRR 2) - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

14. November 2017: Überarbeitung der EU-Bankenverordnung (CRR 2)

Die Verhandlungen zur Überarbeitung der EU-Bankenverordnung (CRR 2) schreiten in unterschiedlichem Tempo voran. Die estnische Ratspräsidentschaft ist bestrebt, noch innerhalb ihrer Amtszeit – bis Ende des Jahres – im Rat der Wirtschafts- und Finanzminister (ECOFIN) zu einer allgemeinen Ausrichtung zu gelangen.
Vor dem Hintergrund der zahlreichen noch nicht gelösten Fragen erscheint unsererseits dieses Ansinnen jedoch sehr ambitioniert. Im Europäischen Parlament hat der vom Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) bestellte Berichterstatter, Peter Simon, S&D, seinen Berichtsentwurf erst Ende November 2017 vorgelegt. Mit dem Beginn der Trilog-Verhandlungen ist daher erst im 2. Halbjahr 2018 zu rechnen.
Der ECOFIN und das Europäische Parlament hatten sich darauf verständigt, diejenigen Regelungen in der CRR, mit denen die Auswirkungen des Übergangs auf IFRS 9 auf das bankaufsichtliche Eigenkapital abgemildert werden sollten, aus dem Gesamtpaket der Überarbeitung der EU-Bankenverordnung (CRR 2) herauszulösen. Auf diese Weise sollten die Übergangsbestimmungen pünktlich zur erstmaligen Anwendung von IFRS 9 am 1. Januar 2018 anwendbar sein. Am 14. November 2017 haben sich Rat und Parlament diesbezüglich im Trilog auf einen Kompromiss verständigt. Danach können nicht nur die im Rahmen der Umstellung auf IFRS 9 zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung (sogenannter statischer Ansatz), sondern auch die innerhalb der 5-jährigen Übergangsphase gebildeten zusätzlichen Wertberichtigungen (sogenannter dynamischer Ansatz) dem aufsichtlichen Kernkapital zugeschlagen werden.

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