Überarbeitung der EU-Bankenverordnung (CRR) und –richtlinie (CRD) - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

7. August 2017: Überarbeitung der EU-Bankenverordnung (CRR) und –richtlinie (CRD)

Im Rahmen des Maßnahmenpakets zur Minderung des Risikos im Bankensektor hat die EU-Kommission im November 2016 eine Überarbeitung der EU-Bankenverordnung (CRR) und –richtlinie (CRD) vorgeschlagen. Die Vorschläge dienen in erster Linie der Umsetzung von Vorschlägen des Baseler Ausschuses für Bankenaufsicht zur Leverage Ratio (LR), Net Stable Funding Ratio (NSFR), der Großkreditregelungen, den Vorgaben für das Zinsänderungsrisiko
im Anlagebuch (IRRBB) sowie der Überarbeitung der Handelsbuchregelungen (FRTB).
Rat und Parlament haben sich darauf verständigt, vor allem die Regelungen, mit denen die bankaufsichtlichen Auswirkungen der geänderten Wertberichtigungspraxis auf Basis von IFRS 9 abgemildert werden sollen, aus dem Gesamtpaket herauszulösen und bis Ende des Jahres 2017 zu verabschieden. Damit könnten die Regelungen zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung
von IFRS 9 am 1. Januar 2018 angewendet werden.
Der Bericht des zuständigen ECON-Ausschusses des Europäischen Parlaments soll im Entwurf nach der Sommerpause vorliegen und bis Ende 2017 finalisiert werden. Mit dem Abschluss der Verhandlungen im Rat (Allgemeine Ausrichtung) ist allerdings nicht bis Ende dieses Jahr zu rechnen. Wahrscheinlicher erscheint ein Abschluss der Verhandlungen im Rat eher Mitte 2018. Im Anschluss könnten dann die Trilogverhandlungen beginnen. Damit könnte mit Anwendungsbeginn der neuen Regelungen frühestens Anfang 2021 gerechnet werden.

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