Verordnungsentwurf der EZB zu Analytical Credit Datasets - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

4. Dezember 2015: Verordnungsentwurf der EZB zu Analytical Credit Datasets

Auf Druck der Fachöffentlichkeit hat die Europäische Zentralbank (EZB) am 4. Dezember 2015 einen Verordnungsentwurf zu Analytical Credit Datasets (AnaCredit) veröffentlicht. Mit dem Entwurf gibt die EZB Grundzüge für die geplante erste Stufe des neuen, hochgranularen Kreditregisters bekannt. Wir haben im Rahmen der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) zu dem Entwurf Stellung genommen. In der Folge soll der EZB-Rat die Verordnung beraten und endgültig beschließen. Mit der Verabschiedung der Verordnung ist Ende März 2016 zu rechnen.

Die Erstanwendung der Meldeverpflichtungen nach der Stufe I wurde auf März 2018 verschoben. Für die Stufen II und III besteht noch kein definierter Zeitplan. Der Umfang der zu meldenden Attribute ist gegenüber dem in der Kosten / Nutzenanalyse bekannt gewordenen Stand auf 94 gesenkt worden. Der Fokus der Stufe I liegt auf den statistischen Anforderungen. Aufsichtsrechtlich relevante Zielsetzungen der EZB sollen erst in einer der folgenden beiden Umsetzungsphasen verfolgt werden. Bei einigen als kritisch angesehenen Daten besteht nationales Ermessen im Hinblick auf eine spätere oder teilweise Erhebung.

Unserer Auffassung nach besteht zu einer Vielzahl von Attributen und zu Fragen der technischen Umsetzung noch Klärungsbedarf. Die Deutsche Bundesbank wird eine Arbeitsgruppe einsetzen, in der sie gemeinsam mit Vertretern aus Kreditinstituten und Verbänden die Umsetzung der neuen Meldeanforderungen fachlich und technisch begleiten will.

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