Abschlussprüferreformgesetz bald in Kraft - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

18. Mai 2016: Abschlussprüferreformgesetz bald in Kraft

Regierungsviertel
Das Abschlussprüfungsreformgesetz (AReG) setzt die europäischen Vorgaben zur Reform der Abschlussprüfung um. Es ist am 17. Mai 2016 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und tritt am 17. Juni 2016 in Kraft.

Neu geregelt ist, dass spätestens nach zehn Jahren ununterbrochener Bestellung als Abschlussprüfer dieser zu wechseln ist. Der Wechsel kann aber auch erst nach 20 beziehungsweise 24 Jahren erfolgen, wenn für das elfte Jahr eine Ausschreibung erfolgt. Von dieser Möglichkeit sind Banken und Versicherungen jedoch ausgenommen.

Weitere Regelungen betreffen die Stärkung der Funktion des Prüfungsausschusses und die Begrenzung von Steuerberatungsleistungen des Abschlussprüfers. Verstöße der Mitglieder des Aufsichtsrats beziehungsweise des Prüfungsausschusses gegen prüfungsbezogene Pflichten können mit Bußgeldern, Geldstrafen oder Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr geahndet werden.

Kritisch sehen wir die Ungleichbehandlung von Banken bei der Beschränkung der Höchstdauer des Prüfungsmandats auf zehn Jahre. Eine sachgerechte und vertrauenswürdige Prüfung erfordert unternehmensspezifisches Wissen. Mit einem Prüferwechsel geht Erfahrung verloren. In der Folge auftretende mögliche Versäumnisse oder Fehler bei der Prüfung könnten zu einem Vertrauensverlust in Banken führen.

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