Pensionsrückstellungen - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

28. Januar 2016: Pensionsrückstellungen

Institute müssen Pensionsrückstellungen pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abzinsen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 HGB). Vor dem Hintergrund des globalen Niedrigzinsumfelds sinkt der Durchschnittszinssatz seit mehreren Jahren stark, so dass die Institute für die Absicherung gleicher Verpflichtungen wesentlich höhere Rückstellungen bilden müssen.

Das Bundeskabinett und die Koalitionsfraktionen haben sich nun darauf geeinigt, die Regelung zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen anzupassen. Der durchschnittliche Marktzinssatz bei Altersversorgungsverpflichtungen soll nun auf der Basis von zehn statt bisher sieben Geschäftsjahren berechnet werden. Dies soll die Nachteile aus dem anhaltenden Zinstief für die Unternehmen abmildern. Der Unterschiedsbetrag zwischen neuer und alter Regelung unterliegt indes einer Ausschüttungssperre. Die Institute müssen die Neuregelung erstmals spätestens auf den Jahresabschluss für das nach dem 31. Dezember 2015 endende Geschäftsjahr anwenden.

Bundestag und Bundesrat haben im Februar die Neuregelung gemeinsam mit der nationalen Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie beschlossen. Zu Änderungen ist es aufgrund des kurzfristigen Handlungsbedarfs für eine rückwirkende Anwendung in den Jahresabschlüssen des deutschen Mittelstands nicht mehr gekommen.

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