Einheitliches Berichtsformat (ESEF) - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

22. Februar 2019: Einheitliches Berichtsformat (ESEF)

Unternehmen, deren Emissionen zum Handel auf einem geregelten Markt zugelassen sind, sollen gemäß der EU-Transparenzrichtlinie ihre Jahresfinanzberichte ab 1. Januar 2020 in einem EU-weit einheitlichen elektronischen Berichtsformat (ESEF) erstellen.
Ein Jahr nach der Veröffentlichung des Entwurfs eines technischen Regulierungs-
standards (RTS) durch die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat die EU-Kommission einen Entwurf der Delegierten Verordnung hierzu verab-
schiedet. Die Finanzberichte werden demnach künftig im Extensible-Hypertext-Markup-Language (XHTML) -Format erstellt.
Die Maschinenlesbarkeit der IFRS-Konzernabschlüsse wird dabei durch die Verwendung der Inline eXtensible Business Reporting Language (iXBRL) sichergestellt. Als Grundlage für die Etikettierung soll die Taxonomie der IFRS-Stiftung herangezogen werden. Individuelle Erweiterungen der Taxo-
nomie sind zulässig.
Sofern das EU-Parlament und der EU-Rat keine Einwände erheben, wird die Verordnung im EU-Amtsblatt demnächst veröffentlicht. Nach dem Inkrafttreten wird sie unmittelbar in jedem Mit-
gliedstaat gelten. Ob und inwiefern die ESEF-Berichte einer Prüfungspflicht unterliegen werden, ist aus unserer Sicht in dem Verordnungsentwurf nicht explizit geregelt. HGB-Bilanzierer sind von den Regelungen nicht betroffen.

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