EU-Förderung auch nach 2020 erfolgreich fortsetzen - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

8. Februar 2018: EU-Förderung auch nach 2020 erfolgreich fortsetzen

Die EU-Kommission hat für Mai 2018 ihre konkreten Vorstellungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für die EU-Förderperiode ab 2021 angekündigt. Bisherige Denkansätze reichen von einem „weiter so“ bis zu einem radikalen Umbau der EU-Förderung. Die Mittelausstattung aller EU-Förderprogramme – von den Kohäsionsmitteln bis zu den zentral gemanagten EU-Rahmenprogrammen (sogenannte EU-level instruments) – ist von diesen Festlegungen abhängig.
Die Produktpalette der Förderbanken wird durch die unterschiedlichen EU-Fördertöpfe erweitert. Der größte Beitrag der EU-Förderung entfällt auf die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) zur Förderung der Konvergenz und zur Verringerung der Entwicklungsunterschiede innerhalb und zwischen den Regionen. Um die Fördererfolge der Vergangenheit zu verstetigen, Innovationen und Wachstum anzustoßen, setzen wir uns für deren Beibehaltung ein.
Mit dem EU-level instrument Horizon2020 werden Investitionen in Forschung und Innovation gefördert. COSME legt den Fokus auf die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU. Diese Förderinstrumente sollen vereinfacht und flexibler gestaltet werden, um eine passgenaue Förderung, zum Beispiel durch einen Instrumentenmix aus Zuschüssen, Darlehen, Garantien zu ermöglichen und um nationale und regionale Bedürfnisse angemessen zu berücksichtigen.
Überlegungen zur Ausgestaltung des EU-Haushalts und der Förderpolitik ab 2021 umfassen auch Fragen der Zusammenarbeit von europäischen Institutionen mit nationalen und regionalen Förderbanken. Ebenso muss die Zuverlässigkeit und Kontinuität bei der Mittelausstattung sowie ein geregelter und zügiger Übergang zur neuen Förderperiode gewährleistet werden.

Aktuelle Positionen

17. Oktober 2019: Aktuelle Positionen zur Banken- und Finanzmarktregulierung

Die jüngste Ausgabe der „Aktuellen Positionen zur Banken- und Finanzmarktregulierung“ informiert über den Sachstand der wichtigsten Regulierungsthemen und die Positionen des VÖB. mehr

Publikationen

16. Oktober 2019: VÖB Kapitalmarktprognose – Oktober 2019

Die Kapitalmarktexperten der VÖB-Mitgliedsinstitute Alexander Aldinger (BayernLB), Dr. Ulrich Kater (DekaBank), Birgit Henseler (DZ BANK AG), Ulf Krauss (Helaba), Sintje Boie (Hamburg Commercial Bank AG), Dr. Jens-Oliver Niklasch (LBBW) und Christian Lips (NORD/LB) stellen ihre Erwartungen für die Kapitalmärkte vor. mehr

Publikationen

16. September 2019: VÖB Aktuell – September 2019

Mit VÖB Aktuell informieren wir quartalsweise über finanzwirtschaftlich wichtige nationale, europäische und internationale Gesetzgebungsvorhaben. Dabei positionieren wir uns kurz und prägnant zu aktuellen Vorhaben und Themen und berichten über deren jeweiligen Sachstand. mehr