EU-Aktionsplan zu Verbraucherfinanzgeschäften - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

12. April 2017: EU-Aktionsplan zu Verbraucherfinanzgeschäften

Am 23. März 2017 hat die Europäische Kommission einen Aktionsplan zu „Verbraucherfinanzgeschäfte: Bessere Produkte, größere Auswahl“ vorgestellt. Diesem vorausgegangen war ein sogenanntes Grünbuch über Finanzdienstleistungen für Privatkunden im Jahr 2015, um sowohl das Potenzial als auch geeignete Maßnahmen für einen stärker integrierten Markt dieser Dienste zu identifizieren. Als Schlussfolgerungen setzt die Europäische Kommission nun in diesem Aktionsplan die Schwerpunkte insbesondere in die Stärkung des Verbrauchervertrauens, den Abbau von regulatorischen Hürden für grenzüberschreitende Angebote sowie in die Förderung innovativer digitaler Finanzdienstleistungen für Verbraucher. Die Maßnahmen dieses Aktionsplans sollen im Einklang mit den Verfahren des „Besseren Regulierung-Ansatzes“ ausgearbeitet werden und umfassen daher auch öffentliche Konsultationen und Folgenabschätzungen. Wir unterstützen die Ziele des Aktionsplanes, betonen jedoch, dass im Hinblick auf die Diskussion der „terri-torialen Angebotsbegrenzung“ (geo-blocking), Anbieter weiterhin selbst entscheiden sollen, in welchen Ländern sie ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten wollen. Dem Vorhaben der EU-Kommission, Entgelte für grenzüberschreitende Zahlungen in anderen EU-Währungen als dem Euro zu regulieren stehen wir ablehnend gegenüber. Diese Entgelte setzen sich aus den institutsspezifischen Kosten der Transaktion sowie den damit verbundenen Entgelten bei Währungsumrechnungen zusammen, wodurch im Unterschied zu nationalen und grenzüberschreitenden Euro-Zahlungen in den SEPA-Verfahren üblicherweise höhere Kosten entstehen. Im Bereich der Digitalisierung und Innovation von Finanzprodukten plädieren wir dafür, dass alle Finanzdienstleistungsakteure, einschließlich sogenannten „FinTechs“, den gleichen regulatorischen und aufsichtlichen Anforderungen wie Kreditinstitute unterliegen. Dadurch wird ein Level Playing Field sichergestellt und werden Wettbewerbsverzerrungen vermieden.

Publikationen

1. April 2019: VÖB Digital: Eigenregie oder Outsourcing?

Eine starke deutsche und europäische Volkswirtschaft braucht starke heimische Banken. Wie erfolgreich sich die deutschen und europäischen Banken im internationalen Wettbewerb positionieren werden, hängt entscheidend davon ab, wie ihnen die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle und -prozesse gelingt. mehr

Publikationen

28. März 2019: VÖB Kapitalmarktprognose – März 2019

Die Kapitalmarktexperten der VÖB-Mitgliedsinstitute Alexander Aldinger (BayernLB), Michael Klawitter (DekaBank), Christoph Kutt (DZ BANK AG), Ulf Krauss (Helaba), Sintje Boie (Hamburg Commercial Bank AG), Dr. Jens-Oliver Niklasch (LBBW) und Christian Lips (NORD/LB) stellen ihre Erwartungen für die Kapitalmärkte vor. mehr

Publikationen

18. März 2019: VÖB-Positionen zur Europawahl 2019

Im Mai werden die Weichen für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit Europas gestellt. Damit die deutschen und europäischen öffentlichen Banken weiterhin ihren starken Beitrag zu einem wettbewerbsfähigen Europa leisten können, brauchen wir zukunftsorientierte Rahmenbedingungen. mehr