EMIR-Transaktionsmeldungen - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

6. Februar 2017: EMIR-Transaktionsmeldungen

Artikel 9 der Verordnung über OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister verpflichtet Gegenparteien zur Meldung von Derivatetransaktionen an Transaktionsregister. Am 21. Januar 2017 wurde die bestehende Konkretisierung der Meldepflichten mit der Veröffentlichung der delegierten Verordnung (EU) 2017/104 und der Durchführungsverordnung (EU) 2017/105 im EU-Amtsblatt überarbeitet.

Gegenstand der Überarbeitung sind insbesondere die Erweiterung der Meldefelder, zum Beispiel Meldung von Sicherheiten, Klarstellungen in Hinblick auf den Nennbetrag von Derivaten sowie die Spezifizierung der Meldung von geclearten Geschäften. Die überarbeiteten Meldeanforderungen traten am 10. Februar 2017 in Kraft und sind ab dem 1. November 2017 anzuwenden.

Die Frist zur Meldung von Derivatekontrakten, die zwischen Inkrafttreten der EMIR und Meldebeginn ausgelaufen sind, wurde um zwei Jahre auf den 12. Februar 2019 verlängert. Festgehalten hat die Kommission an der Vorgabe, bei der Ermittlung der Marktwerte für nicht zentral geclearte Derivate nach dem Internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS 13 zu verfahren.

Aus unserer Sicht steht nicht zuletzt die häufig auf Portfolioebene vorgenommene Marktwertanpassung für die Bonität der Gegenpartei (CVA) nach IFRS 13 der Meldung von Einzeltransaktionen entgegen.

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