Videoidentifizierung nach dem Geldwäschegesetz - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

17. April 2017: Videoidentifizierung nach dem Geldwäschegesetz

Am 10. April 2017 hat die Bundesanstalt für Finanz-dienstleistungsaufsicht (BaFin) ihre Anforderungen an Videoidentifizierungsverfahren in einem neuen Rundschreiben (3/2017) konkretisiert. Es tritt am 15. Juni 2017 in Kraft.
Die zu identifizierende Person muss ihr Einverständnis mit der Identifizierung und den damit verbundenen Aufzeichnungen erklären. Es sind nur Ausweisdokumente mit bestimmten Sicherheitsmerkmalen für diesen Prozess zugelassen. Darüber hinaus werden einzelne Maßnahmen vorgeschrieben, um Manipulationen an den Ausweisdokumenten auszuschließen. Wir begrüßen, dass auf Anforderungen wie eine Referenzüberweisung oder eine Recherche in sozialen Netzwerken verzichtet wird. Diese Maßnahmen würden den Prozess erschweren, ohne die Zuverlässigkeit des Verfahrens zu verbessern.
Das Rundschreiben soll bei begründetem Anlass, zum Beispiel bei Bekanntwerden von Sicherheitsvorfällen, spätestens aber drei Jahre nach Inkrafttreten evaluiert werden, was gegebenenfalls zu Anpassungen führen kann.

Publikationen

4. Juni 2019: VÖB Aktuell – Juni 2019

Mit VÖB Aktuell informieren wir quartalsweise über finanzwirtschaftlich wichtige nationale, europäische und internationale Gesetzgebungsvorhaben. Dabei positionieren wir uns kurz und prägnant zu aktuellen Vorhaben und Themen und berichten über deren jeweiligen Sachstand. mehr

Publikationen

17. Mai 2019: VÖB Zahlungsverkehr – Mai 2019

Mit VÖB Zahlungsverkehr informieren wir in regelmäßigen Abständen über die aktuellen Entwicklungen im nationalen und europäischen Zahlungsverkehr. mehr

Aktuelle Positionen

13. Mai 2019: Aktuelle Positionen zur Banken- und Finanzmarktregulierung

Die jüngste Ausgabe der „Aktuellen Positionen zur Banken- und Finanzmarktregulierung“ informiert über den Sachstand der wichtigsten Regulierungsthemen und die Positionen des VÖB. mehr