EBA - Richtlinie zur Betrugsberichterstattung im Zahlungsverkehr final veröffentlicht - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

20. Juli 2018: EBA - Richtlinie zur Betrugsberichterstattung im Zahlungsverkehr final veröffentlicht

Die European Banking Authority (EBA) hat am 18. Juli 2018 die finale Version der „Guidelines on fraud reporting under the Payment Services Directive 2 (PSD2) (EBA/GL/2018/05)“ veröffentlicht. Diese Leitlinien verpflichten die Zahlungsdienstleister in Europa zur Meldung von Angaben zu Schadensfällen im Umfeld von Zahlungen über alle Zahlungsmittel und -verfahren hinweg.

Potenzielle Schadensfälle im stationären Handel und im E-Commerce sowie generell im Online-Banking, ebenso bei Bargeldauszahlungen und auch bei Lastschriften, Überweisungen und bei Transaktionen mit E-Geld, sind im Anwendungsbereich der Leitlinie. Zu erfassen sind unter anderem Anzahl und Volumen für Inlandszahlungen, innerhalb und außerhalb der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU). Ein Schwerpunkt liegt bei der Unterscheidung in Transaktionen mit und ohne starke Kundenauthentifizierung (siehe EBA-RTS SCA).

Der Meldezeitraum beginnt bereits mit dem Jahr 2019. Die Zahlungsdienstleister sollen halbjährlich melden. Empfänger der Meldungen sind die nationalen Aufsichtsbehörden; für Deutschland die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die Leitlinien enthalten daher auch Vorgaben für die nationalen Behörden. Die BaFin wird die nationale Umsetzung in Form eines Rundschreibens voraussichtlich im Herbst 2018 veröffentlichen. Wir haben gegenüber der BaFin bereits deutlich gemacht, dass wir eine Umsetzung des Rundschreibens durch die Institute zum 1. Januar 2019, wegen des Starts des Meldezeitraumes, als unmöglich ansehen.

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