Der EU-Fintech-Aktionsplan und seine Bedeutung für die Finanzdienstleistung - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

22. März 2018: Der EU-Fintech-Aktionsplan und seine Bedeutung für die Finanzdienstleistung

Am 8. März 2018 veröffentlichte die EU-Kommission ihren „EU-Fintech (Finanztechnologie)-Aktionsplan“ als Teil der sogenannten „Kapitalmarktunion“. Mit dem Aktionsplan will die Kommission Antworten und Lösungen auf die zahlreichen Fragen und Herausforderungen finden, die sich im Zuge der rasanten Entwicklung von Innovationen im Finanzsektor ergeben. Ziel ist die Schaffung eines zukunftstauglichen regulatorischen Rahmenwerkes, auf dessen Grundlage die Entwicklung und der Vertrieb innovativer Produkte und Lösungen im Finanzbereich EU-weit einheitlich gefördert und realisiert werden kann. Zur Verwirklichung eines funktionierenden EU-Binnenmarktes für Finanz-dienstleistungen stehen somit besonders die Förderung innovativer Geschäftsmodelle, die Unterstützung neuer Technologien, die Erhöhung der Cybersicherheit sowie allgemein die Stärkung der Integrität des Finanzsystems im Fokus des Aktionsplanes. Ab sofort sollen zunächst in den Jahren 2018 und 2019 eine Vielzahl von Maßnahmen in Angriff genommen werden. Das Spektrum der zu bewältigenden Aufgaben und Themen reicht dabei von der Einrichtung eines „EU-Fintech-Labors“, über die Erarbeitung einer umfassenden Strategie für den Einsatz von Distributed-Ledger- und Blockchain-Technologien bis hin zur Verbesserung der organisatorischen Aufstellung und des Informationsaustau-sches der europäischen Cybersicherheit sowie der Erstellung praxisnaher Vorgaben und Konzepte für den Umgang mit Cloud-Services und regulatorischen Sandkästen. Zudem schlägt die Kommission den Erlass einer Verordnung für europäische Crowdfunding-Dienstleister vor, durch die Angebotsmöglichkeiten verbessert und der Zugang für Unternehmen mit Finanzierungsbedarf EU-weit erleichtert werden soll. Eine zentrale Herausforderung bei der Realisierung des Aktionsplanes liegt insbesondere in der zeitnahen Bereitstellung geeigneter, EU-weit einsetzbarer, Rechts- und Handlungsrahmen für die große Zahl an komplexen Themen und Fragestellungen.

Publikationen

1. April 2019: VÖB Digital: Eigenregie oder Outsourcing?

Eine starke deutsche und europäische Volkswirtschaft braucht starke heimische Banken. Wie erfolgreich sich die deutschen und europäischen Banken im internationalen Wettbewerb positionieren werden, hängt entscheidend davon ab, wie ihnen die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle und -prozesse gelingt. mehr

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28. März 2019: VÖB Kapitalmarktprognose – März 2019

Die Kapitalmarktexperten der VÖB-Mitgliedsinstitute Alexander Aldinger (BayernLB), Michael Klawitter (DekaBank), Christoph Kutt (DZ BANK AG), Ulf Krauss (Helaba), Sintje Boie (Hamburg Commercial Bank AG), Dr. Jens-Oliver Niklasch (LBBW) und Christian Lips (NORD/LB) stellen ihre Erwartungen für die Kapitalmärkte vor. mehr

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18. März 2019: VÖB-Positionen zur Europawahl 2019

Im Mai werden die Weichen für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit Europas gestellt. Damit die deutschen und europäischen öffentlichen Banken weiterhin ihren starken Beitrag zu einem wettbewerbsfähigen Europa leisten können, brauchen wir zukunftsorientierte Rahmenbedingungen. mehr