electronic cash: Umstellung der Entgeltsystematik erfolgreich - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

electronic cash: Umstellung der Entgeltsystematik erfolgreich

Die seit dem 1. November 2014 geltenden neuen Regelungen für das Händlerentgelt bei electronic cash sind fristgerecht umgesetzt worden. Einschränkungen bei der Akzeptanz der girocard an Händlerkassen, am sogenannten Point of Sale (POS), sind nicht bekannt geworden.

Seit 1. November 2014 müssen die Händlerentgelte, als Voraussetzung für die Abwicklung von Zahlungen mit der girocard, in Deutschland ausschließlich bilateral zwischen den Kartenherausgebern und den Handels- und Dienstleistungsunternehmen bzw. jeweils deren Beauftragten vereinbart werden. Dies war Ergebnis einer Verpflichtungszusage der kreditwirtschaftlichen Verbände gegenüber dem Bundeskartellamt. Mit dieser neuen Entgeltsystematik ist das electronic cash-System das einzige System weltweit, das ausschließlich auf Basis bilateral vereinbarter Entgelte betrieben wird.

Das Zahlen mit der girocard ist in Deutschland sehr populär und nimmt einen Anteil von deutlich über 20 % aller Einzelhandelsumsätze ein. Im Jahr 2013 wurden im electronic cash-System mit der girocard über 130 Milliarden EUR umgesetzt, bei mehr als 2,5 Milliarden Transaktionen. Nahezu jeder Erwachsene hat in Deutschland mindestens eine girocard in der Geldbörse. Derzeit sind ca. 94 Millionen Karten im Umlauf. Das electronic cash-System wir durch die kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände, darunter der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands e.V., geführt.

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