EU-Preisverordnung bringt neue Informationspflichten - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

22. Februar 2019: EU-Preisverordnung bringt neue
Informationspflichten

Das Europäische Parlament und der Rat haben Ende 2018 eine Einigung über den Vorschlag der EU-Kommission zur Anpassung der EU-Preisverordnung für grenzüberschreitende Zahlungen erzielt. Schwerpunkt der Kompro-
missfindung im Trilog waren die zusätzlichen Informations- und Transparenzanforderungen bei Währungsumrechnungen, sowohl beim Einsatz von Zahlkarten am Point of Sale (POS) und Geldautomaten (GAA) als auch bei Überweisungen.
Über die erweiterten Regelungen zur gleichen Bepreisung von Zahlungsdiensten in Euro und EU-Landeswährungen für Institute in Nicht-Euro-Ländern bestand schon vorab Einigkeit. Die neuen Informationen bei Währungsumrechnungen für (elektronische) Überweisungen in EU-Landeswährungen außer Euro sollen innerhalb von zwölf Monaten nach Inkrafttreten der neuen Preisverordnung umgesetzt werden.
Für die Umsetzung der elektronischen Mitteilung bei Währungsumrechnungen bei Einsatz der Zahl-
karte an POS und GAA gilt eine 24-Monats-Frist. Nach der Verabschiedung der geänderten EU-Preisverordnung durch das EU-Parlament Mitte Februar 2019 ist mit der Veröffentlichung der Verordnung im EU-Amtsblatt bis Ende des ersten Quartals 2019 zu rechnen.
Die Regelungen zur Gleichstellung der Bepreisung von Euro-Zahlungen und Zahlungen in anderen EU-Landeswährungen müssen aus unserer Sicht von den Instituten in den Nicht-Euro-Mitglied-
staaten bereits ab dem 19. Dezember 2019 beachtet werden.

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1. April 2019: VÖB Digital: Eigenregie oder Outsourcing?

Eine starke deutsche und europäische Volkswirtschaft braucht starke heimische Banken. Wie erfolgreich sich die deutschen und europäischen Banken im internationalen Wettbewerb positionieren werden, hängt entscheidend davon ab, wie ihnen die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle und -prozesse gelingt. mehr

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28. März 2019: VÖB Kapitalmarktprognose – März 2019

Die Kapitalmarktexperten der VÖB-Mitgliedsinstitute Alexander Aldinger (BayernLB), Michael Klawitter (DekaBank), Christoph Kutt (DZ BANK AG), Ulf Krauss (Helaba), Sintje Boie (Hamburg Commercial Bank AG), Dr. Jens-Oliver Niklasch (LBBW) und Christian Lips (NORD/LB) stellen ihre Erwartungen für die Kapitalmärkte vor. mehr

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18. März 2019: VÖB-Positionen zur Europawahl 2019

Im Mai werden die Weichen für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit Europas gestellt. Damit die deutschen und europäischen öffentlichen Banken weiterhin ihren starken Beitrag zu einem wettbewerbsfähigen Europa leisten können, brauchen wir zukunftsorientierte Rahmenbedingungen. mehr