girocard 2017: Technologische Weiterentwicklung zum Nutzen der Marktteilnehmer - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

19. November 2016: girocard 2017: Technologische Weiterentwicklung zum Nutzen der Marktteilnehmer

Im Jahr 2017 wird die Herausgabe von Kontaktlos-Karten durch die Banken und Sparkassen in Deutschland fortgesetzt. Bereits zum Ende des Jahres 2016 werden sich bis zu 14 Millionen girocards mit der Kontaktlos-Funktion in Kundenbesitz befinden. Für den deutschen Handel ein positives Zeichen; die Erweiterung der Endgeräte mit der Kontaktlos-Technologie kann ebenfalls fortschreiten. Dass sich die Umrüstung und damit die weitergehende Akzeptanz der girocard auch mittel- bis langfristig lohnt, wird deutlich, denn die NFC-Technologie ist nicht nur auf den heute weit verbreiteten physikalischen Karten möglich, sondern die Nutzung bestimmter Kartendaten kann künftig auch auf mobile Endgeräte übertragen werden.

Dies entspricht dem Trend und den Möglichkeiten der fortschreitenden Digitalisierung. Die Vorbereitungen für einen ersten Piloten, der die Zahlung über eine virtuelle girocard, zum Beispiel in Kunden-Smartphones, an kontaktlosen Händlerakzeptanzstellen testet, könnten bereits im Jahr 2017 beginnen.

Für den Handel ist die girocard nicht nur aus Gründen der flächendeckenden Verbreitung der gut 100 Millionen Karten attraktiv. Kontaktlos-Zahlungen steigern die Schnelligkeit der Zahlung an der Kasse deutlich: Bis zu acht Sekunden pro Transaktion können Zahlungen via Kontaktlos-Funktion und ohne Eingabe der PIN (bis zu einem Betrag von 25 Euro) einsparen.

Das dürfte aus unserer Sicht nicht nur den Handel freuen, sondern auch Kassierer und Kunden. Als Produkt für Karteninhaber und Handel hat die girocard insofern weiterhin ihre Daseinsberechtigung.

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