"girocard is King" unter den kartenbasierten Zahlverfahren - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

21. Februar 2019: "girocard is King" unter den kartenbasierten Zahlverfahren

Das Bezahlen mit der girocard verursacht aus Sicht des Handels die geringsten Kosten aller kartenbasierten Zahlverfahren und ist schnell. Das sind Ergebnisse einer Bundesbank-Studie zu den „Kosten der Barzahlung im Einzel-
handel“ mit Stand Februar 2019.
Das girocard-Verfahren ist mit Gesamtkosten von nur 0,7 Prozent pro Umsatz deutlich günstiger als die Barzahlung (1,8 Prozent), das Elektronische Lastschriftverfahren (ELV) (1,0 Prozent) und Kreditkartenzahlungen mit PIN (1,7 Prozent). Das Bezahlen an der Kasse erfolgt mit der girocard in 29 Sekunden. Nur Bargeld ist mit 22 Sekunden schneller. Der Unter-
schied ist erklärbar durch existierende Abhängigkeiten von der Betragshöhe.
Barzahlungen erfolgen überwiegend bei Kleinbeträgen, auf die der Kunde vorbereitet ist und wo aufgrund der geringeren Betragshöhe weniger Zeit für eine Prüfung aufgewandt wird. Der Studie liegt nur ein geringer Anteil an kontaktlosen girocard-Zahlungen zugrunde, welche die NFC-Technologie nutzen. Bei Verwendung solcher NFC-girocards könnte der Bezahlvorgang spürbar verkürzt werden. Gemäß Studie auf nur 24 Sekunden.
Aus unserer Sicht wird die girocard durch weitere innovative Neuerungen wie die digitale girocard im Smartphone oder In-App-Zahlungen zunehmend attraktiver werden. Wir sehen erhebliche Chancen, die Rolle von Firmenkundenbanken über digitale Bankdienste und Kooperationen auch in der Händler-Bank-Beziehung zu stärken.

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