Weiterentwicklung der Bankfachlichen Anforderungen an die IT - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

30. Januar 2019: Weiterentwicklung der Bankfachlichen
Anforderungen an die IT

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-
aufsicht (BaFin) und die Deutsche Bundesbank haben mit der Konkretisierung ihrer Anforde-
rungen aus AT 7.3 (Notfallkonzept) der MaRisk für ein zukünftiges zehntes Kapitel „IT-Notfallmanagement“ in den Bankfachlichen Anforderungen an die IT (BAIT) begonnen. Dabei stehen der gesicherte Wiederanlauf und die Wiederherstellung (zeit-)kritischer IT-Systeme nach erheblichen Störungen, Krisen oder Notfällen im Fokus.
Aus unserer Sicht ist davon auszugehen, dass die Aufsicht dazu unter anderem konkrete Anforderungen an die Verzeichnisführung der IT-Systeme und -Prozesse, die Identifikation und Priorisierung der IT-Systeme, die Notfallplanung und deren regelmäßiges Testen formulieren wird. Mit der Veröffentlichung eines Konsultationsentwurfs und gegebenenfalls auch einer weitergehenden Betrachtung im BaFin-Fachgremium IT ist voraus-
sichtlich im zweiten Quartal 2019 zu rechnen.
Mit Blick auf die bei der BaFin diskutierte Implementierung zahlungsverkehrsspezifischer Anforde-
rungen an die IT aus den PSD2 in die BAIT ist wahrscheinlich, dass diese nicht ausschließlich als eigenes Kapitel veröffentlicht, sondern auch punktuell in die bestehenden Kapitel der BAIT einge-
arbeitet werden. Diese Anpassungen sollen zusammen mit möglichen Ergänzungen infolge der in Vorbereitung befindlichen EBA-Leitlinien zum IKT-Risikomanagement (IKT – Informations- und Kommunikationstechnik) realisiert werden.
Darüber hinaus bleibt unsererseits noch abzuwarten, welcher Anpassungsbedarf sich für die BAIT aus der neuen „EBA-Guideline on Outsourcing“ ergeben wird, deren Veröffentlichung ebenfalls für das zweite Quartal 2019 avisiert ist.

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1. April 2019: VÖB Digital: Eigenregie oder Outsourcing?

Eine starke deutsche und europäische Volkswirtschaft braucht starke heimische Banken. Wie erfolgreich sich die deutschen und europäischen Banken im internationalen Wettbewerb positionieren werden, hängt entscheidend davon ab, wie ihnen die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle und -prozesse gelingt. mehr

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28. März 2019: VÖB Kapitalmarktprognose – März 2019

Die Kapitalmarktexperten der VÖB-Mitgliedsinstitute Alexander Aldinger (BayernLB), Michael Klawitter (DekaBank), Christoph Kutt (DZ BANK AG), Ulf Krauss (Helaba), Sintje Boie (Hamburg Commercial Bank AG), Dr. Jens-Oliver Niklasch (LBBW) und Christian Lips (NORD/LB) stellen ihre Erwartungen für die Kapitalmärkte vor. mehr

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18. März 2019: VÖB-Positionen zur Europawahl 2019

Im Mai werden die Weichen für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit Europas gestellt. Damit die deutschen und europäischen öffentlichen Banken weiterhin ihren starken Beitrag zu einem wettbewerbsfähigen Europa leisten können, brauchen wir zukunftsorientierte Rahmenbedingungen. mehr