Zur gemeinsamen Netz- und Informationssicherheit der Europäischen Union (NIS-Richtlinie) - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

14. Juli 2016: Zur gemeinsamen Netz- und Informationssicherheit der Europäischen Union (NIS-Richtlinie)

Am 6. Juli 2016 hat das Europäische Parlament die Richtlinie zur Gewährleistung einer hohen gemeinsamen Netz- und Informationssicherheit in der Europäischen Union (NIS-Richtlinie) beschlossen. Am 19. Juli 2016 ist die Richtlinie im EU-Amtsblatt erschienen. 20 Tage nach der Veröffentlichung, also am 8. August 2016, trat die Richtlinie in Kraft.

Ab dem 10. Mai 2018 müssen die Mitgliedstaaten die Maßnahmen aus der NIS-Richtlinie anwenden. Sie haben dann bis zum 9. November 2018 Zeit, die „Betreiber wesentlicher Dienste" zu ermitteln. Die drei Hauptelemente der NIS-Richtlinie sind zum einen die verbesserten Cybersicherheitsfähigkeiten auf nationaler Ebene, zum anderen die erhöhte Kooperation auf EU-Ebene sowie Risikomanagement und Vorfallberichtsverpflichtungen für die „Betreiber wesentlicher Dienste“ und digitaler Dienstanbieter.

Wir gehen davon aus, dass über das in Deutschland bereits am 24. Juli 2015 im Bundesgesetzblatt veröffentlichte IT-Sicherheitsgesetz und die darauf aufsetzenden Sektor-Verordnungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die wesentlichen Anforderungen und Meldepflichten bereits ab-gedeckt werden. Die Erarbeitung der BSI-Verordnung für den Sektor Finanz- und Versicherungswesen hat im Juli 2016 begonnen und wird federführend durch das Bundesministerium des Innern (BMI) und das BSI begleitet. Zusätzlich sind das Bundesministerium der Finanzen (BMF), die Deutsche Bundesbank, die BaFin und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eingebunden.

Wir erwarten eine Veröffentlichung der Verordnung im ersten Halbjahr 2017. Eine Konsultation des Entwurfes der BSI-Verordnung wird voraussichtlich zum Jahreswechsel 2016/2017 starten.

Publikationen

1. April 2019: VÖB Digital: Eigenregie oder Outsourcing?

Eine starke deutsche und europäische Volkswirtschaft braucht starke heimische Banken. Wie erfolgreich sich die deutschen und europäischen Banken im internationalen Wettbewerb positionieren werden, hängt entscheidend davon ab, wie ihnen die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle und -prozesse gelingt. mehr

Publikationen

28. März 2019: VÖB Kapitalmarktprognose – März 2019

Die Kapitalmarktexperten der VÖB-Mitgliedsinstitute Alexander Aldinger (BayernLB), Michael Klawitter (DekaBank), Christoph Kutt (DZ BANK AG), Ulf Krauss (Helaba), Sintje Boie (Hamburg Commercial Bank AG), Dr. Jens-Oliver Niklasch (LBBW) und Christian Lips (NORD/LB) stellen ihre Erwartungen für die Kapitalmärkte vor. mehr

Publikationen

18. März 2019: VÖB-Positionen zur Europawahl 2019

Im Mai werden die Weichen für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit Europas gestellt. Damit die deutschen und europäischen öffentlichen Banken weiterhin ihren starken Beitrag zu einem wettbewerbsfähigen Europa leisten können, brauchen wir zukunftsorientierte Rahmenbedingungen. mehr