Veranstaltungen - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

Veranstaltungen

Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands veranstaltet regelmäßig Podiumsdiskussionen zu aktuellen finanz- und wirtschaftspolitischen Themen in Berlin und Brüssel. Zu unseren Jahresempfängen und Parlamentarischen Abenden laden wir hochrangige Vertreter aus Medien, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ein. In Fachtagungen bieten wir Zugang zur Expertise unserer Mitgliedsinstitute und weiteren Fachleuten an.
Jahresempfang 2018 Berlin

8. November 2018 : VÖB-Jahresempfang 2018 mit Bundesminister der Finanzen Olaf Scholz

Zahlreiche Gäste versammelten sich beim Jahresempfang des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, am 8. November 2018 in Berlin, darunter Regierungsvertreter und Abgeordnete des Bundes und der Länder, Bankvorstände, andere Finanzexperten und Journalisten. VÖB-Präsident Dr. Johannes-Jörg Riegler erläuterte in seiner Begrüßung die aktuellen Themen aus Gesetzgebung und Politik sowie ökonomische Trends für das Bankgeschäft. Den Festvortrag des Abends hielt der Bundesminister der Finanzen und Vizekanzler Olaf Scholz. Er skizzierte die aktuellen Herausforderungen für Banken und Politik in Europa und Deutschland. VÖB-Hauptgeschäftsführerin Iris Bethge bedankte sich bei Bundesminister Scholz für seine Unterstützung den Bankenstandort Deutschland aus politischer Sicht stärken zu wollen. Der anschließende Empfang bot den Gästen bis in den späten Abend die Gelegenheit für weitere Diskussionen und Gespräche.

Jahresempfang 2018 Berlin
Jahresempfang 2018 Berlin
Jahresempfang 2018 Berlin
Jahresempfang 2018 Berlin
Jahresempfang 2018 Berlin
Jahresempfang 2018 Berlin

Dialog: Brexit und der Finanzsektor

18. September 2018 : Dialog: Brexit und der Finanzsektor

Die Zeit läuft: Am 29. März 2019 wird Großbritannien im Zuge des Brexit die EU verlassen. Bis dahin muss ein Austrittsabkommen ausgehandelt und von beiden Seiten ratifiziert sein. Doch die Verhandlungen gestalten sich schwierig, viele Fragen sind noch offen und beide Parteien rechnen weiterhin mit komplexen Diskussionen. Sicher ist auf jeden Fall, dass das Ausscheiden Großbritanniens wegen der starken Verflechtungen zwischen der City of London und den europäischen Märkten ganz besondere Bedeutung für die Kapitalmärkte und die Finanzdienstleistungsbranche hat.

Darum lud der VÖB ein halbes Jahr vor dem Brexit dazu ein, über den Status Quo zu diskutieren: Wie ist der aktuelle Stand der Verhandlungen, worauf müssen sich Kapitalmärkte und Finanzsektor einstellen, welche Konsequenzen könnte ein harter Brexit haben und wie können wir den Herausforderungen erfolgreich begegnen? Rund 100 Personen folgten der Einladung des VÖB und verfolgten die spannende Diskussion zwischen Dr. Levin Holle, Abteilungsleiter Finanzmarktpolitik im Bundesministerium der Finanzen, Rachel King, Botschaftsrat und Leiterin der EU- und Wirtschaftsabteilung der Britischen Botschaft Berlin, Dr. Christian Ricken, Mitglied des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg LBBW und VÖB-Hauptgeschäftsführerin Iris Bethge. Es moderierte Angela Wefers, Leiterin der Berliner Redaktion der Börsen-Zeitung.

Dialog: Brexit und der Finanzsektor
Dialog: Brexit und der Finanzsektor
Dialog: Brexit und der Finanzsektor
Dialog: Brexit und der Finanzsektor
Dialog: Brexit und der Finanzsektor
Dialog: Brexit und der Finanzsektor

Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“

25. Juni 2018 : Der volkswirtschaftliche Nutzen der Banken

Das deutsche Bankensystem war historisch der Schlüssel zu einem soliden und diversifizierten Wirtschaftswachstum, das Großunternehmen und Mittelstand gleichermaßen in ihrer Entwicklung förderte. Was waren die Merkmale dieses erfolgreichen Miteinanders und wie lässt sich heute daran anknüpfen? Diesen Fragen widmeten sich am 24. Juni 2018 Experten aus Wissenschaft, Politik, Real- und Kreditwirtschaft. Unter dem Motto „Der volkswirtschaftliche Nutzen der Banken“ diskutierten sie bei der gemeinsamen Vortragsveranstaltung der Deutschen Kreditwirtschaft und des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte. Mehr als 100 Gäste folgten der Diskussion in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Nach spannenden Einführungsvorträgen zur Entwicklung der Banken und Finanzmärkte in Deutschland von 1870 bis 1945 sowie zur Bedeutung der Banken für die Wirtschaftsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland folgte die von Dr. Detlef Fechtner, Mitglied der Chef-Redaktion der Börsen-Zeitung, moderierte Podiumsdiskussion.

Einer der Experten auf dem Podium war unser stellv. Präsident und Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern, Dr. Otto Beierl. Er hob in seinen Ausführungen hervor, dass Förderbanken das bewährte Drei-Säulen-Modell von Privatbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken optimal ergänzen. „Sie betreiben Wirtschaftspolitik mit bankmäßigen Mitteln und ergänzen den Markt, wo es notwendig ist. Sie arbeiten im gesetzlichen Auftrag ihrer Eigentümer an der Umsetzung wirtschafts-, gesellschafts- und förderpolitischer Ziele ihrer öffentlichen Träger." Mit ihm diskutieren Michael Bräuer, Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, Dr. Levin Holle, Bundesministerium der Finanzen, Wolfgang Kirsch, DZ BANK AG, Hermann J. Merkens, Aareal Bank AG, und Dr. Martin Wansleben, DIHK.

Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“

6. Juni 2018 : VÖB-Podiumsdiskussion und -Jahresempfang in Brüssel: Europäische Bankenunion – Vollendung in Sicht?

Knapp 150 Gästen folgten am 6. Juni 2018 der Einladung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, nach Brüssel zur Podiumsdiskussion und zum dortigen Jahresempfang unter dem Titel „Europäische Bankenunion – Vollendung in Sicht?“. Dr. Johannes-Jörg Riegler, Präsident des VÖB und Vorstandsvorsitzender der BayernLB, betonte bereits in seinem Grußwort, dass für eine funktionierende Bankenunion, für eine funktionierende Wirtschafts- und Währungsunion und letztlich für eine europäische Wirtschaft, die wächst, es neben einer effizienten Regulierung, vor allem starke und leistungsfähige europäische Banken braucht.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde intensiv über die anstehende Vollendung der Bankenunion diskutiert. Dabei ging es sowohl darum, welche Schritte für eine Harmonisierung der Einlagensicherung in Europa noch notwendig sind, als auch um die Frage, ob die Maßnahmen zur Risikoreduzierung ausreichen und wer am Ende für welche Risiken haftet. Antworten auf diese Fragen gaben die am Prozess Beteiligten selbst: Vertreter des Europäischen Parlamentes, der Kommission, der Europäischen Zentralbank, des Einheitlichen Abwicklungsgremiums und der Kreditwirtschaft. Auf dem Podium diskutieren unter der Moderation von Dr. Detlef Fechtner, stellv. Chefredakteur der Börsen-Zeitung, der VÖB-Präsident mit Dr. Paulina Dejmek-Hack, Mitglied des Kabinetts des Präsidenten Juncker bei der Europäischen Kommission, Ignazio Angeloni, Mitglied des Aufsichtsgremiums beim Single Supervisory Mechanism SSM der Europäischen Zentralbank,Dr. Timo Löyttyniemi, stellv. Exekutivdirektor beim Single Resolution Board SRB, und Peter Simon, Mitglied im Europäischen Parlament und dort stellv. Vorsitzender im Ausschuss für Wirtschaft und Währung sowie Berichterstatter für die Überarbeitung der Bankenrichtlinie CRD und der -verordnung CRR.

27. Februar 2018 : VÖB-Podiumsdiskussion: Green Finance – Was ist notwendig, um grüne Projekte zu verwirklichen?

Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, die NRW.BANK und die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union und organisierten am 27. Februar 2018 eine gemeinsame Veranstaltung zu Green und Sustainable Finance. Nach der Begrüßung durch Rainer Steffens, den Leiter der Vertretung, und Christoph Wengler, Mitglied der Geschäftsleitung des VÖB, stellten Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, und Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK, die Renaturierung der Emscher und dessen Finanzierung als Best-Practice-Beispiel vor. Mit einem Volumen von über fünf Milliarden Euro ist die Renaturierung der Emscher eines der größten Umweltinfrastrukturprojekte in Europa. Dabei ist die NRW.BANK als Förderbank Nordrhein-Westfalens besonders engagiert.

In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Sven Giegold MdEP, Koordinator der Fraktion Die Grünen/EFA im Ausschuss für Wirtschaft und Währung, Martin Koch, Policy Officer in der GD FISMA für Finanzmärkte und Kapitalmarktunion, Bettina Kretschmer, Analystin in der GD Umwelt für Nachhaltige Entwicklungsziele, Green Finance und volkswirtschaftliche Analyse, Peter Simon MdEP, Stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Währung, Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten und Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK, moderiert von Hendrik Kafsack, EU-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde intensiv über unterschiedliche Aspekte diskutiert. Dabei wurde auch Pro und Contra des grünen Unterstützungsfaktors auch „green supporting factor“ im Bankaufsichtsrecht, also die geringere Eigenkapitalunterlegung von grünen Finanzierungen, beleuchtet. Unterschiedliche Kapitalanforderungen müssen auf tatsächlich messbaren Risikounterschieden basieren. Eine Bevorzugung grüner Vermögenswerte könnte sonst dazu führen, dass Risiken nicht adäquat berücksichtigt werden. Auch die Thematik der genauen Kriterien für grüne Investments sorgte unter den Panelisten vor fast 100 Gästen zu Kontroversen. Die Panelisten waren sich einig, dass die föderale Förderbankenstruktur in Deutschland große Vorteile bietet, sie habe Vorbildfunktion für andere Mitgliedstaaten. Regulatorische Ausnahmen für Förderbanken würden gutgeheißen.

Die öffentlichen Banken begrüßen mehr Klarheit, was als grüne Finanzierung zu betrachten ist. So unterstützen wir einheitliche Standards und Labels für grüne und nachhaltige Finanzprodukte. Diese können die Transparenz für die Investoren erhöhen, Unklarheiten auf Seiten der Emittenten abbauen und damit auch zum Marktwachstum beitragen. Allerdings dürfen regulatorische oder sonstige Anforderungen den noch jungen, aufstrebenden Markt nicht abwürgen, letztendlich müssen grüne Finanzprodukte – unabhängig von ihrem guten Zweck – den Wettbewerb bestehen.

Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender EMSCHERGENOSSENSCHAFT & LIPPEVERBAND - EMSCHER-UMBAU: WIE FLUSSMANAGER DAS REVIER TRANSFORMIEREN

Michael Stölting, Mitglied des Vorstands NRW.BANK - Der erfolgreiche Finanzierungsmix zur Realisierung des Emscher Renaturierungsprojekts

Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“

30. November 2017 : Hört die Politik den Rat der Ökonomen

„Hört die Politik den Rat der Ökonomen“ – Dieser Frage widmeten sich die Gäste des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, am 30. November 2017. Gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte, bdvb, hatte der VÖB zu einer hochkarätig besetzten Diskussionsveranstaltung eingeladen: Renommierte Experten diskutierten das aktuelle Jahresgutachten zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung des Sachverständigenrates und wandten sich der Frage zu, welche Interpretationen und Schlussfolgerungen es zulässt.

Nach einen Grußwort von Iris Bethge, Hauptgeschäftsführerin des VÖB, sowie von Dr. Matthias Meyer-Schwarzenberger, Geschäftsführer des bdvb, stellte Prof. Dr. Isabel Schnabel als Mitglied des Sachverständigenrates persönlich das aktuelle Jahresgutachten und seine Implikationen vor. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Prof. Dr. Michael Hüther, kommentierte im Anschluss das Jahresgutachten mit seiner langjährigen Expertise.

Neben Prof. Dr. Schnabel und Prof. Dr. Hüther saßen Joachim Poß, langjähriger Stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für die Bereiche Finanzen und Haushalt, sowie Torsten Windels, Chefsvolkswirt der NORD/LB, auf dem Podium und bereicherten die Diskussion um politische und wirtschaftliche Aspekte. Moderiert wurde die Veranstaltung von Bert Losse, Stellvertretender Leiter des Ressorts Politik & Weltwirtschaft bei der WirtschaftsWoche.

Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“

9. Oktober 2017 : VÖB-Podiumsdiskussion: Green Finance – Herausforderungen und aktuelle Entwicklungen

Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, und die Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union haben am 9. Oktober 2017 gemeinsam eingeladen, um über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen von Green Finance zu diskutieren. Nach der Begrüßung durch den Hessischen Staatssekretär für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister und Christoph Wengler, Mitglied der VÖB-Geschäftsleitung, haben hochkarätige Vertreter der Europäischen Institutionen gemeinsam mit Experten aus VÖB-Mitgliedsinstitutionen darüber diskutiert, welche Maßnahmen zur Förderung von Green Finance ergriffen werden sollen, auf welchen Erfahrungen aufgebaut werden kann, welche Ansätze erwogen werden könnten und inwieweit legislative Schritte in Betracht kommen.

Die Rolle von öffentlichen Banken wurde von den Vertretern der Institutionen als ausgesprochen wichtig betont, nicht zuletzt um zur Mobilisierung privaten Kapitals beizutragen und um klimaschutzbezogene Investitionen aufzustocken. Die vom VÖB vorgetragene Ablehnung eines sogenannten Green supporting factors, dass heißt die geringere Eigenkapitalunterlegung von grünen Finanzierungen – wurde sehr positiv aufgenommen. Es wurde begrüßt, dass öffentliche Banken bereits heute eine besondere Vorreiterrolle innehaben und sie schon jetzt als Trendsetter bei der Etablierung von Marktstandards bei Green Finance gelten.

Die Veranstaltung fand zu einem Zeitpunkt statt, an dem die Weichen für die weitere Entwicklung von Green Finance gestellt werden, da die Kommission Anfang 2018 Vorschläge für eventuell regulatorische Maßnahmen vorlegen wird.

Es diskutierten Markus Ferber, MdEP, Erster Stellvertretender Vorsitzender des ECON, Sven Giegold, MdEP, Koordinator der Grünen/EFA-Gruppe im ECON und Jan Ceyssens, Mitglied des Kabinetts von Vize-Präsident Valdis Dombrovskis, Europäische Kommission zusammen mit Stefan Goebel, Head of Treasury, Landwirtschaftliche Rentenbank sowie Paul Kuhn, Head of Debt Capital Markets Origination Corporates Bayerische Landesbank unter der Leitung der EU-Korrespondentin der WirtschaftsWoche Silke Wettach. Etwa 130 Personen haben die Gelegenheit zum Austausch über Green Finance wahrgenommen.

27. September 2017 : Podiumsdiskussion und Jahresempfang in Brüssel: Zehn Jahre nach der Finanzkrise – Warum brauchen wir einen starken europäischen Bankenmarkt?

Im Sommer 2007 brach die Finanzkrise in den USA aus und griff rasch nach Europa über. Es folgte eine globale Wirtschafts-, Staatsschulden- und Bankenkrise, die den gesamten Euroraum in Mitleidenschaft gezogen hat. Um die Finanz- und Wirtschaftskrise einzudämmen, beschlossen die Regierungen der 20 wichtigsten Wirtschaftsnationen („G20“) zahlreiche Maßnahmen und Programme. Auf dieser Grundlage haben die europäischen Institutionen und EU-Mitgliedstaaten eine Vielzahl von Reformen umgesetzt und neue Institutionen aufgebaut, um künftigen Krisen vorzubeugen.

Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, hat den zehnten Jahrestag des Ausbruchs der Krise genutzt, um die Maßnahmen der letzten Jahre auf europäischer und internationaler Ebene sowie die aktuellen Herausforderungen zu diskutieren. Sind die Maßnahmen der letzten Jahre erfolgreich gewesen? Droht ein Steuer- und Regulierungswettbewerb durch die neue US-Regierung und den Brexit? Wie wirkt sich die Niedrigzinspolitik der EZB auf die Banken aus? Sind europäische Banken international wettbewerbsfähig? Wie können europäische Banken gestärkt werden, damit sie Wachstum und Innovation besser finanzieren?

Nach seiner Begrüßung diskutierte der VÖB-Präsident Dr. Johannes-Jörg Riegler mit Burkhard Balz, MdEP, Koordinator der EVP-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft und Währung, Andrea Enria, Vorsitzender der Europäischen Bankaufsichtsbehörde (EBA), Martin Merlin, Direktor, GD FISMA, Europäische Kommission und Dr. Kay Swinburne, MdEP, Stellv. Vorsitzende im Ausschuss für Wirtschaft und Währung. Es moderierte der Stellv. Chefredakteur der Börsen-Zeitung Dr. Detlef Fechtner. Etwa 150 Gäste, besonders prominente Gäste wie u. a. Dr. Elke König, Vorsitzende des Single Resolution Board (SRB), nutzten den anschließenden Empfang im Résidence Palace für weitere angeregte Gespräche.

3. Juli 2017 : Diskussionsveranstaltung am Finanzplatz Frankfurt: "Zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise – lessons learnt?"

Etwa 400 Gäste folgten der gemeinsamen Einladung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, des Bundesverbandes deutscher Banken und des Centers for Financial Studies am 3. Juli 2017 an den Finanzplatz Frankfurt zum Thema „Zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise – lessons learnt?“.

Neben Herbert Hans Grüntker, der als Vorstandsvorsitzender der Helaba den den VÖB vertrat, zogen Dr. Elke König, Vorsitzende der Europäischen Abwicklungsbehörde SRB, Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Direktor des Center for Financial Studies der Goethe-Universität, Prof. Dr. Axel Weber, Verwaltungsratspräsident der UBS und langjähriger Präsident der Deutschen Bundesbank, sowie Martin Zielke, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank AG, zum zehnten Jahrestag des Ausbruchs der Krise ein erstes Fazit.

Auch Iris Bethge führte es an ihrem ersten Arbeitstag als neue Hauptgeschäftsführerin des VÖB zur Veranstaltung nach Frankfurt. Sie wurde von Herbert Hans Grüntker in ihrer neuen Funktion herzlich begrüßt.

Das hochkarätig besetzte Podium zeigte sich einig, dass Banken und Aufseher bei der Bewältigung der Krise ein gutes Stück vorangekommen seien, gleichzeitig liege weiterhin viel Arbeit vor der Branche. So hätten bisherige regulatorische Maßnahmen die Widerstandsfähigkeit von Finanzmärkten und Staaten deutlich erhöht, gleichzeitig drohe mittlerweile die Gefahr der Überregulierung. Auch auf aktuelle Entwicklungen gingen die renommierten Finanzexperten ein und fanden warnende Worte mit Blick auf die USA, den Brexit und die noch laufenden Verhandlungen zu Basel IV.

Bitte beachten Sie die Fotorechte: © www.offenblen.de (Alex Becker)

Diskussionsveranstaltung in Frankfurt: "Zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise – lessons learnt?"
Diskussionsveranstaltung in Frankfurt: "Zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise – lessons learnt?"
Diskussionsveranstaltung in Frankfurt: "Zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise – lessons learnt?"
Diskussionsveranstaltung in Frankfurt: "Zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise – lessons learnt?"
Diskussionsveranstaltung in Frankfurt: "Zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise – lessons learnt?"
Diskussionsveranstaltung in Frankfurt: "Zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise – lessons learnt?"

Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“

21. Juni 2017 : Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft: Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“

Ohne Green Finance keine Zukunft? Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf Wirtschaft und Gesellschaft? Welchen Beitrag leistet die Finanzindustrie bei der Erreichung gesellschaftspolitischer Ziele? Die Refinanzierung grüner Projekte durch Green Bonds hat kurzfristig großes Potenzial zur Beteiligung privaten Kapitals. Langfristig wird die strategische Integration von Klimarisiken in das Kerngeschäft von Bedeutung sein.

Während der Podiumsdiskussion hat das Bundesministerium der Finanzen über die aktuellen Entwicklungen der Diskussion in der G20 Green Finance Study Group berichtet. Die Vertreter der KfW Bankengruppe und der Deka Investment GmbH beleuchteten das Thema aus Emittenten- und Investorensicht. Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, stellte die Ergebnisse seiner Studie zur Förderung des Green Bonds Marktes vor.

Nach der Begrüßung durch den kommissarischen VÖB-Hauptgeschäftsführer Georg Baur diskutierten Dr. Frank Czichowski, Bereichsleiter Finanzdisposition und Mittelbeschaffung der KfW Bankengruppe, Carsten Frank, Referatsleiter Finanzmarktstabilität des Bundesministerium der Finanzen, Michael Schmidt, Geschäftsführung der Deka Investment GmbH und Georg Baur über das Grün der Zukunft. Die Schlagworte waren Green Finance, Green Bonds und Climate risks. Es moderierte die Wirtschaftsjournalistin Dr. Inga Michler.

Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“

23. März 2017 : VÖB-Jahresempfang 2017 mit Prof. Marcel Fratzscher

Knapp 350 Gäste versammelten sich beim Jahresempfang des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, am 23. März 2017 in Berlin, darunter Regierungsvertreter und Abgeordnete des Bundes und der Länder, Bankvorstände, andere Finanzexperten und Journalisten. VÖB-Präsident Dr. Johannes-Jörg Riegler erläuterte in seiner Begrüßung die aktuellen Themen aus Gesetzgebung und Politik für das Bankgeschäft. Außerdem verabschiedete er VÖB-Hauptgeschäftsführerin Prof. Liane Buchholz, die Ende März 2017 den Verband verlässt, und stellte die an diesem Tag gewählte Hauptgeschäftsführerin Iris Bethge vor.
Der Impulsvortrag des Abends von Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, skizzierte die aktuellen politischen Herausforderungen für Banken, Wirtschaft und Gesellschaft in Europa sowie die Politikrisiken und Politikoptionen für Deutschland. Der anschließende Empfang bot den Gästen bis in den späten Abend die Gelegenheit für weitere Diskussionen und Gespräche.

Aktuelle Positionen

14. November 2018: Aktuelle Positionen zur Banken- und Finanzmarktregulierung

Die jüngste Ausgabe der „Aktuellen Positionen zur Banken- und Finanzmarktregulierung“ informiert über den Sachstand der wichtigsten Regulierungsthemen und die Positionen des VÖB. mehr

Publikationen

13. November 2018: Kreditwirtschaftlich wichtige Vorhaben der EU

Konkret behandelt die aktuelle Ausgabe die Einlagensicherungs-Richtlinie, die Bankenrichtlinie und -verordnung (CRD V/ CRR II) sowie das Bankenabwicklungsregime (BRRD, SRMR). Die Verwirklichung der Kapitalmarktunion nebst den neuen Vorschlägen zur nachhaltigen Finanzierung und die Überarbeitung von EMIR bilden die Schwerpunkte. mehr

Publikationen

10. Oktober 2018: Positionspapier: Maßgeschneiderte Basel-III-Umsetzung für Europa notwendig

Am 7. Dezember 2017 hat der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) die noch ausstehenden Standards zur Basel-III-Finalisierung (Basel IV) veröffentlicht. Diese sollen ab dem 1. Januar 2022 angewendet werden und müssen nunmehr in EU-Recht überführt werden. mehr