Veranstaltungen - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

Veranstaltungen

Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands veranstaltet regelmäßig Podiumsdiskussionen zu aktuellen finanz- und wirtschaftspolitischen Themen in Berlin und Brüssel. Zu unseren Jahresempfängen und Parlamentarischen Abenden laden wir hochrangige Vertreter aus Medien, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ein. In Fachtagungen bieten wir Zugang zur Expertise unserer Mitgliedsinstitute und weiteren Fachleuten an.
Wie bleibt Deutschland Spitzenreiter bei Innovationen?

2. April 2019 : Dialog über den Dächern Berlins: Wie bleibt Deutschland Spitzenreiter bei Innovationen?

„Wie bleibt Deutschland Spitzenreiter bei Innovationen?“ – Unter diesem kontroversen Veranstaltungstitel lud der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, zu seiner Reihe „Dialog über den Dächern Berlins“ am 2. April 2019 ein. Rund 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien folgten der Einladung ins DKB-Atrium nach Berlin.

VÖB-Hauptgeschäftsführerin Iris Bethge sprach sich in ihrer Begrüßungsidee dafür aus, Experimentierräume einzurichten, um digitale Innovationen zu erproben. Diese müssten aber nicht nur Startups zur Verfügung stehen, sondern auch etablierten Unternehmen wie Banken und Sparkassen. Nur so stelle man sicher, dass innovative Geschäftsmodelle und nicht spezielle Unternehmensarten gefördert werden. Wie solche Geschäftsmodelle entstehen können, beleuchtete Prof. Dr. Kurt Matzler von der Universität Innsbruck in seinem anschließenden Impulsvortrag „Digitale Disruption: Innovation im Zeitalter der Digitalisierung“ und gab damit den Startschuss für die folgende Podiumsdiskussion.

Christian Dürr, Mitglied des Deutschen Bundestages und stellv. Fraktionsvorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, Tilo Hacke, Mitglied des Vorstands der Deutschen Kreditbank AG, Raimund Röseler, Exekutivdirektor Bankenaufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), und Marcus Börner, Gründer und Geschäftsführer von OptioPay und Mitglied des FinTechRats, diskutierten, wie Experimentierräume aussehen könnten, um im geschützten Raum Zukunftstechnologien erproben zu können, und an welchen weiteren Stellschrauben Politik, Wirtschaft und Gesellschaft drehen müssen, damit Deutschland innovativ bleiben und seinen Wohlstand dauerhaft sichern kann. Durch die Veranstaltung führte Daniel Finger, freier Journalist.

Wie bleibt Deutschland Spitzenreiter bei Innovationen?
Wie bleibt Deutschland Spitzenreiter bei Innovationen?
Wie bleibt Deutschland Spitzenreiter bei Innovationen?
Wie bleibt Deutschland Spitzenreiter bei Innovationen?
Wie bleibt Deutschland Spitzenreiter bei Innovationen?
Wie bleibt Deutschland Spitzenreiter bei Innovationen?

Jahresempfang 2018 Berlin

8. November 2018 : VÖB-Jahresempfang 2018 mit Bundesminister der Finanzen Olaf Scholz

Zahlreiche Gäste versammelten sich beim Jahresempfang des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, am 8. November 2018 in Berlin, darunter Regierungsvertreter und Abgeordnete des Bundes und der Länder, Bankvorstände, andere Finanzexperten und Journalisten. VÖB-Präsident Dr. Johannes-Jörg Riegler erläuterte in seiner Begrüßung die aktuellen Themen aus Gesetzgebung und Politik sowie ökonomische Trends für das Bankgeschäft. Den Festvortrag des Abends hielt der Bundesminister der Finanzen und Vizekanzler Olaf Scholz. Er skizzierte die aktuellen Herausforderungen für Banken und Politik in Europa und Deutschland. VÖB-Hauptgeschäftsführerin Iris Bethge bedankte sich bei Bundesminister Scholz für seine Unterstützung den Bankenstandort Deutschland aus politischer Sicht stärken zu wollen. Der anschließende Empfang bot den Gästen bis in den späten Abend die Gelegenheit für weitere Diskussionen und Gespräche.

Jahresempfang 2018 Berlin
Jahresempfang 2018 Berlin
Jahresempfang 2018 Berlin
Jahresempfang 2018 Berlin
Jahresempfang 2018 Berlin
Jahresempfang 2018 Berlin

Dialog: Brexit und der Finanzsektor

18. September 2018 : Dialog: Brexit und der Finanzsektor

Die Zeit läuft: Am 29. März 2019 wird Großbritannien im Zuge des Brexit die EU verlassen. Bis dahin muss ein Austrittsabkommen ausgehandelt und von beiden Seiten ratifiziert sein. Doch die Verhandlungen gestalten sich schwierig, viele Fragen sind noch offen und beide Parteien rechnen weiterhin mit komplexen Diskussionen. Sicher ist auf jeden Fall, dass das Ausscheiden Großbritanniens wegen der starken Verflechtungen zwischen der City of London und den europäischen Märkten ganz besondere Bedeutung für die Kapitalmärkte und die Finanzdienstleistungsbranche hat.

Darum lud der VÖB ein halbes Jahr vor dem Brexit dazu ein, über den Status Quo zu diskutieren: Wie ist der aktuelle Stand der Verhandlungen, worauf müssen sich Kapitalmärkte und Finanzsektor einstellen, welche Konsequenzen könnte ein harter Brexit haben und wie können wir den Herausforderungen erfolgreich begegnen? Rund 100 Personen folgten der Einladung des VÖB und verfolgten die spannende Diskussion zwischen Dr. Levin Holle, Abteilungsleiter Finanzmarktpolitik im Bundesministerium der Finanzen, Rachel King, Botschaftsrat und Leiterin der EU- und Wirtschaftsabteilung der Britischen Botschaft Berlin, Dr. Christian Ricken, Mitglied des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg LBBW und VÖB-Hauptgeschäftsführerin Iris Bethge. Es moderierte Angela Wefers, Leiterin der Berliner Redaktion der Börsen-Zeitung.

Dialog: Brexit und der Finanzsektor
Dialog: Brexit und der Finanzsektor
Dialog: Brexit und der Finanzsektor
Dialog: Brexit und der Finanzsektor
Dialog: Brexit und der Finanzsektor
Dialog: Brexit und der Finanzsektor

Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“

25. Juni 2018 : Der volkswirtschaftliche Nutzen der Banken

Das deutsche Bankensystem war historisch der Schlüssel zu einem soliden und diversifizierten Wirtschaftswachstum, das Großunternehmen und Mittelstand gleichermaßen in ihrer Entwicklung förderte. Was waren die Merkmale dieses erfolgreichen Miteinanders und wie lässt sich heute daran anknüpfen? Diesen Fragen widmeten sich am 24. Juni 2018 Experten aus Wissenschaft, Politik, Real- und Kreditwirtschaft. Unter dem Motto „Der volkswirtschaftliche Nutzen der Banken“ diskutierten sie bei der gemeinsamen Vortragsveranstaltung der Deutschen Kreditwirtschaft und des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte. Mehr als 100 Gäste folgten der Diskussion in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Nach spannenden Einführungsvorträgen zur Entwicklung der Banken und Finanzmärkte in Deutschland von 1870 bis 1945 sowie zur Bedeutung der Banken für die Wirtschaftsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland folgte die von Dr. Detlef Fechtner, Mitglied der Chef-Redaktion der Börsen-Zeitung, moderierte Podiumsdiskussion.

Einer der Experten auf dem Podium war unser stellv. Präsident und Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern, Dr. Otto Beierl. Er hob in seinen Ausführungen hervor, dass Förderbanken das bewährte Drei-Säulen-Modell von Privatbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken optimal ergänzen. „Sie betreiben Wirtschaftspolitik mit bankmäßigen Mitteln und ergänzen den Markt, wo es notwendig ist. Sie arbeiten im gesetzlichen Auftrag ihrer Eigentümer an der Umsetzung wirtschafts-, gesellschafts- und förderpolitischer Ziele ihrer öffentlichen Träger." Mit ihm diskutieren Michael Bräuer, Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, Dr. Levin Holle, Bundesministerium der Finanzen, Wolfgang Kirsch, DZ BANK AG, Hermann J. Merkens, Aareal Bank AG, und Dr. Martin Wansleben, DIHK.

Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“
Dialog über den Dächern Berlins/05 „Das Grün der Zukunft. Green Finance. Green Bonds. Climate risks.“

6. Juni 2018 : VÖB-Podiumsdiskussion und -Jahresempfang in Brüssel: Europäische Bankenunion – Vollendung in Sicht?

Knapp 150 Gästen folgten am 6. Juni 2018 der Einladung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, nach Brüssel zur Podiumsdiskussion und zum dortigen Jahresempfang unter dem Titel „Europäische Bankenunion – Vollendung in Sicht?“. Dr. Johannes-Jörg Riegler, Präsident des VÖB und Vorstandsvorsitzender der BayernLB, betonte bereits in seinem Grußwort, dass für eine funktionierende Bankenunion, für eine funktionierende Wirtschafts- und Währungsunion und letztlich für eine europäische Wirtschaft, die wächst, es neben einer effizienten Regulierung, vor allem starke und leistungsfähige europäische Banken braucht.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde intensiv über die anstehende Vollendung der Bankenunion diskutiert. Dabei ging es sowohl darum, welche Schritte für eine Harmonisierung der Einlagensicherung in Europa noch notwendig sind, als auch um die Frage, ob die Maßnahmen zur Risikoreduzierung ausreichen und wer am Ende für welche Risiken haftet. Antworten auf diese Fragen gaben die am Prozess Beteiligten selbst: Vertreter des Europäischen Parlamentes, der Kommission, der Europäischen Zentralbank, des Einheitlichen Abwicklungsgremiums und der Kreditwirtschaft. Auf dem Podium diskutieren unter der Moderation von Dr. Detlef Fechtner, stellv. Chefredakteur der Börsen-Zeitung, der VÖB-Präsident mit Dr. Paulina Dejmek-Hack, Mitglied des Kabinetts des Präsidenten Juncker bei der Europäischen Kommission, Ignazio Angeloni, Mitglied des Aufsichtsgremiums beim Single Supervisory Mechanism SSM der Europäischen Zentralbank,Dr. Timo Löyttyniemi, stellv. Exekutivdirektor beim Single Resolution Board SRB, und Peter Simon, Mitglied im Europäischen Parlament und dort stellv. Vorsitzender im Ausschuss für Wirtschaft und Währung sowie Berichterstatter für die Überarbeitung der Bankenrichtlinie CRD und der -verordnung CRR.

27. Februar 2018 : VÖB-Podiumsdiskussion: Green Finance – Was ist notwendig, um grüne Projekte zu verwirklichen?

Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, die NRW.BANK und die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union und organisierten am 27. Februar 2018 eine gemeinsame Veranstaltung zu Green und Sustainable Finance. Nach der Begrüßung durch Rainer Steffens, den Leiter der Vertretung, und Christoph Wengler, Mitglied der Geschäftsleitung des VÖB, stellten Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, und Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK, die Renaturierung der Emscher und dessen Finanzierung als Best-Practice-Beispiel vor. Mit einem Volumen von über fünf Milliarden Euro ist die Renaturierung der Emscher eines der größten Umweltinfrastrukturprojekte in Europa. Dabei ist die NRW.BANK als Förderbank Nordrhein-Westfalens besonders engagiert.

In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Sven Giegold MdEP, Koordinator der Fraktion Die Grünen/EFA im Ausschuss für Wirtschaft und Währung, Martin Koch, Policy Officer in der GD FISMA für Finanzmärkte und Kapitalmarktunion, Bettina Kretschmer, Analystin in der GD Umwelt für Nachhaltige Entwicklungsziele, Green Finance und volkswirtschaftliche Analyse, Peter Simon MdEP, Stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Währung, Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten und Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK, moderiert von Hendrik Kafsack, EU-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde intensiv über unterschiedliche Aspekte diskutiert. Dabei wurde auch Pro und Contra des grünen Unterstützungsfaktors auch „green supporting factor“ im Bankaufsichtsrecht, also die geringere Eigenkapitalunterlegung von grünen Finanzierungen, beleuchtet. Unterschiedliche Kapitalanforderungen müssen auf tatsächlich messbaren Risikounterschieden basieren. Eine Bevorzugung grüner Vermögenswerte könnte sonst dazu führen, dass Risiken nicht adäquat berücksichtigt werden. Auch die Thematik der genauen Kriterien für grüne Investments sorgte unter den Panelisten vor fast 100 Gästen zu Kontroversen. Die Panelisten waren sich einig, dass die föderale Förderbankenstruktur in Deutschland große Vorteile bietet, sie habe Vorbildfunktion für andere Mitgliedstaaten. Regulatorische Ausnahmen für Förderbanken würden gutgeheißen.

Die öffentlichen Banken begrüßen mehr Klarheit, was als grüne Finanzierung zu betrachten ist. So unterstützen wir einheitliche Standards und Labels für grüne und nachhaltige Finanzprodukte. Diese können die Transparenz für die Investoren erhöhen, Unklarheiten auf Seiten der Emittenten abbauen und damit auch zum Marktwachstum beitragen. Allerdings dürfen regulatorische oder sonstige Anforderungen den noch jungen, aufstrebenden Markt nicht abwürgen, letztendlich müssen grüne Finanzprodukte – unabhängig von ihrem guten Zweck – den Wettbewerb bestehen.

Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender EMSCHERGENOSSENSCHAFT & LIPPEVERBAND - EMSCHER-UMBAU: WIE FLUSSMANAGER DAS REVIER TRANSFORMIEREN

Michael Stölting, Mitglied des Vorstands NRW.BANK - Der erfolgreiche Finanzierungsmix zur Realisierung des Emscher Renaturierungsprojekts

Publikationen

17. Mai 2019: VÖB Zahlungsverkehr – Mai 2019

Mit VÖB Zahlungsverkehr informieren wir in regelmäßigen Abständen über die aktuellen Entwicklungen im nationalen und europäischen Zahlungsverkehr. mehr

Aktuelle Positionen

13. Mai 2019: Aktuelle Positionen zur Banken- und Finanzmarktregulierung

Die jüngste Ausgabe der „Aktuellen Positionen zur Banken- und Finanzmarktregulierung“ informiert über den Sachstand der wichtigsten Regulierungsthemen und die Positionen des VÖB. mehr

Publikationen

6. Mai 2019: Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen (ZfgK): Förderbanken 2019

Die Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen (ZfgK) stellt die Förderbanken des Bundes und der Länder in den Mittelpunkt ihrer aktuellen Ausgabe, die wir zum zweiten Mal als Mitherausgeber unterstützt haben. mehr