Einlagensicherung - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

Einlagensicherung

SEPA
Die gesetzliche Grundlage für die Einlagensicherung in Deutschland ist das Einlagensicherungsgesetz (EinSiG). Mit dem EinSiG wird die Richtlinie 2014/49/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über Einlagensicherungssysteme – Neufassung - (Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Nr. L 173 vom 12. Juni 2014) umgesetzt. Das EinSiG hat mit Wirkung zum 3. Juli 2015 das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG) vom 16. Juli 1998 (BGBl. I S. 1842) abgelöst.


Für den Bereich der öffentlichen Banken gibt es unterschiedliche Einlagensicherungssysteme:

Die Entschädigungseinrichtung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands GmbH (EdÖ) ist die gesetzliche Entschädigungseinrichtung für die Einlagenkreditinstitute in öffentlich-rechtlicher Rechtsform. Die EdÖ ist eine hundertprozentige Tochter des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands e. V. Ihr sind mit Rechtsverordnung die Aufgaben und Befugnisse einer Entschädigungseinrichtung für öffentlich-rechtliche Institute zugewiesen worden. Sie schützt grundsätzlich entschädigungsfähige Einlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro.
Nähere Informationen zur EdÖ, den genauen Schutzumfang für Einlagen, das Entschädigungsverfahren sowie die zugeordneten Kreditinstitute können unter www.voeb-edoe.de abgerufen werden.

Neben der EdÖ besteht für Kreditinstitute in öffentlich-rechtlicher Rechtsform auf freiwilliger Basis der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands e. V. (ESF). Nähere Informationen zum Umfang des Einlagenschutzes und die rechtlichen Rahmenbedingungen des ESF sowie eine Liste der dem ESF angehörenden Institute finden sich unter www.voeb-es.de.

Publikationen

23. März 2017: Auswirkung der Leverage Ratio auf die Finanzierung der Kommunen

Deutschland investiert zu wenig in seine Infrastruktur. Die Debatte über die Investitionsrückstände in Deutschland begleitet die politische und ökonomische Diskussion seit geraumer Zeit und betrifft vor allem die kommunale Ebene. Die vorliegende Studie beleuchtet die Rolle der Kommunen. mehr

VÖB-Aktienmarkt- Prognose

15. März 2017: VÖB-Aktienmarkt-Prognose März 2017

Die Aktienexperten der VÖB-Mitgliedsinstitute Manfred Bucher (BayernLB), Joachim Schallmayer (DekaBank), Markus Reinwand (Helaba), Patrick Harms (HSH Nordbank), Uwe Streich (LBBW), Volker Sack (NORD/LB) und Oliver Borgis (Weberbank) erwarten in den nächsten zwölf Monaten ein solides Umfeld für die Aktienmärkte. mehr

Audiobeiträge

10. März 2017: Podcast mit Dr. Otto Beierl: Nachhaltiges Wirtschaften – So sichert man wichtige Grundlagen für künftige Generationen

„Nachhaltiges Wirtschaften“- dieses Stichwort ist in aller Munde, von Privathaushalten bis zu Industrieunternehmen und Banken. Doch wie prägt die Nachhaltigkeit das Handeln eines Kreditinstituts in der Praxis? mehr