Die COVID-19-Pandemie verändert rasant die Welt und stellt nicht nur das wirtschaftliche Leben vor Herausforderungen. Unsere Themenseite Corona zeigt aktuelle Informationen, wie eine Übersicht zu den Unterstützungsangeboten der VÖB-Mitgliedsinstitute.

Überblick zu den Hilfen der Förderbanken

Diese Übersicht wird laufend aktualisiert.
Letztes Update: 25.11.2020

Die Folgen der Corona-Pandemie stellen viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Kleinstgewerbe, kleine und mittlere (KMU) aber auch größere Unternehmen sind schwer betroffen. Um die wirtschaftlichen Folgen der Krise abzumildern, haben der Bund und die Länder zahlreiche Unterstützungsprogramme aufgelegt, die durch die Förderbanken umgesetzt werden. Sowohl spezielle Zuschüsse als auch Darlehen können über die Hausbanken und teilweise auch direkt bei der Förderbank beantragt werden. Zudem werden die Überbrückungshilfen des Bundes sowie die Novemberhilfen nach Antragstellung über das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de zu großen Teilen über die Förderbanken abgewickelt.

Die KfW und die Landesförderbanken sind auch mit der Umsetzung des „Start-up-Schutzschildes“ der Bundesregierung betraut. Die Säule I des Schutzschildes wird von der KfW Capital über private Venture Capital-Fonds mittels der „Corona Matching Fazilität“ realisiert. Die Angebote der Säule II richten sich an Start-ups und kleine Mittelständler (Gruppenjahresumsatz bis 75 Mio. Euro). Landesförderbanken oder ihre eigenen Fonds- und Beteiligungsgesellschaften bieten selbst oder auch in Zusammenarbeit mit den mittelständischen Beteiligungsgesellschaften der Länder (MBG) direkte Unterstützung in Form von Eigenkapital bzw. eigenkapitalähnlichen Instrumenten an. 

Im Folgenden finden Sie die Unterstützungsmaßnahmen, die von den Förderbanken angeboten und abgewickelt werden.

KfW Bankengruppe (Förderbank auf Bundesebene)

KfW-Schnellkredit 2020 (078):

  • für Unternehmen (unabhängig von der Beschäftigtenzahl) mindestens seit 01.01.2019 am Markt aktiv (Umsatzerzielung), per 31.12.2019 kein Unternehmen in Schwierigkeiten gem. EU-Definition
  • unbesichertes Darlehen für Betriebsmittel- und Investitionsfinanzierungen, jedoch keine Umschuldungen oder Ablösung von Kreditlinieninanspruchnahmen
  • Gestaffelte Kredithöhen in Abhängigkeit von der Beschäftigtenzahl, jedoch nicht höher als 25 % des Jahresumsatzes 2019:
    • Maximal 300.000 Euro pro Unternehmensgruppe bis einschließlich 10 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen
    • Bis zu 500.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 10 bis einschließlich 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen
    • Bis zu 800.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen
  • 2 Kreditanträge bis zur Maximalgrenze möglich
  • Laufzeit bis zu 10 Jahre mit bis zu 2 tilgungsfreien Anlaufjahren
  • 100 % Haftungsfreistellung der Hausbank
  • 3,00 % Sollzins p.a.

KfW Sonderprogramm 2020 für etablierte und junge Unternehmen:

Anpassung und Erweiterung des KfW-Unternehmerkredits (037/047) und des ERP-Gründerkredits Universell (073/074/075/076)

  • bis zu 1 Mrd. Euro Kreditvolumen je Unternehmensgruppe
  • max. Kreditlaufzeit 10 Jahre bei Darlehen bis 800.000 Euro, höhere Beträge bis max. 6 Jahre
  • bis zu 2 tilgungsfreie Anlaufjahre
  • für Investitions- und Betriebsmittelfinanzierungen
  • bis zu 80 % Haftungsfreistellungen der Hausbanken für Kredite an große Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 2 Mrd. Euro (037)
  • bis zu 90 % Haftungsfreistellungen der Hausbanken für Kredite an kleine und mittlere Unternehmen (047)
  • Übernahme des Hausbankenratings bis 10 Mio. Euro Kreditvolumen
  • per 31.12.2019 kein Unternehmen in Schwierigkeiten gem. EU-Definition 

 KfW Sonderprogramm 2020 – Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung (855):

  • Risikoübernahmen bis zu 80 % des Vorhabens, jedoch maximal 50 % der Risiken der Gesamtverschuldung
  • KfW-Beteiligung an Konsortialfinanzierungen für Investitionen und Betriebsmittel bis zu 6 Jahre Laufzeit
  • pari passu Marktkonditionen

Erweiterung des KfW-Programms Investitionskredit Kommunale und Soziale Unternehmen (148):

  • befristete Einführung einer Betriebsmittelfinanzierung bis Jahresende
  • Laufzeit ausschließlich 4 Jahre

KfW-Förderung im Rahmen des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung:

  • Corona Matching Fazilität (CMF) der KfW Capital (Säule I) für Start-ups und junge Unternehmen, an denen private europäische Venture Capital-Fonds beteiligt sind
  • KfW-Globaldarlehen an Landesförderbanken (Säule II)
    • für LFI eigene Programme oder aber eigene Beteiligungsgesellschaften oder aber weitere Intermediäre (insbesondere MBG)
    • zur Unterstützung von Start-ups und kleinen Unternehmen, an denen kein Venture Capital-Fonds beteiligt ist oder die über ihren Venture Capital Fonds hinaus weitere Unterstützung in Anspruch nehmen wollen 

KfW-Sonderprogramm für gemeinnützige Organisationen: 

  • Grundlage: KfW-Globaldarlehen an Landesförderbanken zwecks Förderkreditvergabe an gemeinnützige Organisationen (nicht in allen Bundesländern erhältlich)
  • Förderkredit bis zu 800.000 Euro
  • für Anschaffungen und laufende Kosten
  • Zinssatz von max. 1,5 % p.a.
  • bis zu 10 Jahre Zeit Laufzeit und bis zu 2 tilgungsfreie Jahre
  • 80 % Risikoübernahme durch die KfW

Die KfW-Angebote sind derzeit noch bis zum 31.12.2020 befristet, die Verlängerung bis zum 30.06.2021 wird erwartet.

Weitere Informationen: www.kfw.de

Landwirtschaftliche Rentenbank (Förderbank auf Bundesebene)

Corona-Hilfe: Liquiditätssicherung mit Bürgschaft des Bundes befristet bis zum 31.12.2020:

  • Liquiditätssicherungsdarlehen mit Ausfallbürgschaft und Förderzuschuss
  • für Unternehmen der Landwirtschaft, einschließlich des Wein- und Gartenbaus, der Forstwirtschaft sowie der Fischerei und Aquakultur
  • 90 %-Bürgschaft für Darlehen an kleinere und mittlerere Unternehmen, 80 % Bürgschaft für Großunternehmen
  • von 10.000 Euro bis 3 Mio. Euro (max. 25 % des Gesamtumsatzes des Antragstellers im Jahr 2019 oder der doppelten jährlichen Lohnkosten)
  • Laufzeit 4 oder 6 Jahre
  • 1 Jahr tilgungsfrei, auf Wunsch/ Antrag zwei Jahre
  • zusätzlich: Förderzuschuss für KMU in Abhängigkeit von der Darlehenshöhe und bereits erhaltener bzw. beantragter Kleinbeihilfen:
    • max. 100.000 Euro für Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion, einschließlich Wein- und Gartenbau
    • max. 120.000 Euro für Unternehmen der Fischerei und Aquakultur
    • max. 800.000 Euro für Unternehmen der Forstwirtschaft
  • Beantragung über Hausbanken

Corona-Hilfe der Rentenbank: Liquiditätssicherung befristet bis zum 30.06.2021

  • Liquiditätssicherungsdarlehen
  • für Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und des Weinbaus
  • max. 10 Mio. Euro p.a.
  • Laufzeit von 4, 6 oder 10 Jahre
  • 1 Jahr tilgungsfrei, auf Wunsch/Antrag 2 Jahre
  • Förderzuschuss von 1,5 % der Darlehenshöhe
  • Beantragung über Hausbanken

Tilgungsaussetzungen

  • Gewährung von Tilgungsaussetzungen bei bestehenden Programmkrediten

Weitere Informationen: www.rentenbank.de

Bremer Aufbau-Bank GmbH

Betriebsmittelkredit Corona-Krise:

  • Darlehen bis 50.000 Euro unter Einsatz des BAB-EFRE-Mikrokredites mit Laufzeit bis zu 6 Jahren, 1 Jahr zins- und tilgungsfrei, im standardisierten Verfahren
  • Darlehen über 50.000 Euro unter Einsatz der KfW Sonderkreditprogramme mit Laufzeit bis zu 10 Jahren und bis zu 2 tilgungsfreien Jahren

Bundesprogramm Überbrückungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

Bundesprogramm Soforthilfe Corona Bremen (Antragsfrist am 31.05.2010 abgelaufen)

Corona-Soforthilfe des Landes Bremen (Antragsfrist am 30.06.2020 abgelaufen) 

Corona-Überbrückungshilfe (Phase I) für kleine und mittelständische Bremer Unternehmen (Bundesmittel) am 09.10.2020 abgelaufen 

Corona-Überbrückungshilfe (Phase II) für kleine und mittelständische Bremer Unternehmen (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie für Unternehmen/Organisationen
  • Prozentual gestaffelte Zuschüsse für Fixkosten in Abhängigkeit vom Coronabedingten Umsatzeinbruch in den Monaten September, Oktober, November und Dezember
  • maximal 50.000 Euro pro Monat
  • bis zu fünf Beschäftigte max. 3.000 Euro pro Monat
  • bis zu zehn Beschäftigte 5.000 Euro pro Monat
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Corona-Novemberhilfen für kleine und mittelständische Bremer Unternehmen (Bundesmittel): 

  • Zuschüsse für Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen, direkt, indirekt oder über Dritte durch die Schließung von Geschäftsbetrieben betroffen sind (gem. Beschluss von Bund und Ländern vom 28.10.2020)
  • Höhe des Zuschusses beträgt in der Regel 75 % des Nettoumsatzes im November 2019 (anteilig für die Tage) und hängt von der Dauer des Coronabedingten Lockdowns ab
  • Mindestens 1 Beschäftigter im Unternehmen oder zumindest ein Gesellschafter im Haupterwerb tätig oder aber soloselbständig oder freiberuflich tätig im Haupterwerb
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/uservalidation/)
  • Direkte Antragstellung für Soloselbstständige unter bestimmten Voraussetzungen möglich (https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/)

Corona-Überbrückungshilfe (Phase III) inkl. Neustarthilfe für Soloselbstständige ab Januar 2021 in Vorbereitung

Beteiligungskapital in der Corona-Krise: Neustart und Wachstum auch in schwierigen Zeiten (im Rahmen der Säule II des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung):

  • für Start-ups und kleine Mittelständler (gewerbliche Unternehmen bis zu 75 Millionen Euro Gruppenumsatz mit Sitz in Bremen)
  • zur Finanzierung von Investitionen, Betriebsmitteln (Warenlager), laufenden Aufwendungen, Maßnahmen zur Verbesserung der Liquidität, Eigenkapitalausstattung
  • bis zu 800.000 Euro
  • stille Beteiligungen (Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt)
  • über die BAB Beteiligungs- und Managementgesellschaft Bremen mbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Bremer Aufbau-Bank GmbH

Weitere Informationen: www.bab-bremen.de

Hamburgische Investitions- und Förderbank

Hamburger Corona Soforthilfe (Bundes- und Landesmittel): Antragsfrist am 31.05.2020 abgelaufen

Hamburg-Corona-Soforthilfe (HCS InnoStartup): Antragsfrist am 30.06.2020 abgelaufen

Corona-Überbrückungshilfe (Phase I) für kleine und mittelständische Hamburgische Unternehmen (Bundesmittel): am 09.10.2020 abgelaufen 

Corona-Überbrückungshilfe (Phase II) für kleine und mittelständische Hamburgische Unternehmen (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie für Unternehmen/Organisationen
  • Prozentual gestaffelte Zuschüsse für Fixkosten in Abhängigkeit vom Coronabedingten Umsatzeinbruch in den Monaten September, Oktober, November und Dezember
  • maximal 50.000 Euro pro Monat
    • bis zu fünf Beschäftigte max. 3.000 Euro pro Monat
    • bis zu zehn Beschäftigte 5.000 Euro pro Monat
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Corona-Novemberhilfen für kleine und mittelständische Hamburgische Unternehmen (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen, direkt, indirekt oder über Dritte durch die Schließung von Geschäftsbetrieben betroffen sind (gem. Beschluss von Bund und Ländern vom 28.10.2020)
  • Höhe des Zuschusses beträgt in der Regel 75 % des Nettoumsatzes im November 2019 (anteilig für die Tage) und hängt von der Dauer des Coronabedingten Lockdowns ab
  • Mindestens 1 Beschäftigter im Unternehmen oder zumindest ein Gesellschafter im Haupterwerb tätig oder aber soloselbständig oder freiberuflich tätig im Haupterwerb
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/uservalidation/)
  • Direkte Antragstellung für Soloselbstständige unter bestimmten Voraussetzungen möglich (https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/)

Corona-Überbrückungshilfe (Phase III) inkl. Neustarthilfe für Soloselbstständige ab Januar 2021 in Vorbereitung

Hamburg-Kredit Liquidität (HKL):

  • Darlehen im Hausbankenverfahren für Betriebsmittel und Investitionen
  • bis 250.000 Euro mit 90% Bürgschaftsübernahme für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie 100% Bürgschaftsübernahme für Gemeinnützige, Non-Profit-Unternehmen und Vereine
  • 10 Jahre Laufzeit mit jährlicher Sondertilgungsmöglichkeit und tilgungsfreier Anlaufzeit
  • kumulierbar mit KfW-Förderung 

Corona Recovery Fonds (CRF) im Rahmen der Säule II des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung:

  • für innovative Start-ups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler mit Sitz oder wesentlicher Betriebsstätte in Hamburg bis maximal 75 Mio. Euro Jahresumsatz und in der Regel bis maximal 50 MitarbeiterInnen
  • Stille Beteiligungen (Exit-orientierte Ausgestaltung):
    • für Exit-orientierte Start-ups
    • Beantragung über IFB Innovationsstarter GmbH
    • bis zu 500.000 Euro
    • max. 67 % der Gesamtfinanzierungssumme bei internen Co-Investments
    • max. 75 % der Gesamtfinanzierungssumme bei externen Co-Investments
    • Laufzeit 7 Jahre (endfällig)
  • Stille Beteiligungen (mit fixem und gewinnabhängigem Entgelt):
    • für nicht Exit-orientierte Start-ups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler
    • Beantragung über BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH
    • Bis zu 800.000 Euro
    • Co-Investments privater Investoren ergänzend möglich.
    • Laufzeit 7 Jahre (endfällig)

IFB Förderkredite Kultur Fördermodul Corona:

  • für Kultureinrichtungen
  • direkte Rettungsdarlehen in Höhe von 15.000 Euro bis 150.000 Euro
  • für Betriebsmittel, wenn deren Bedarf aus der COVID-19-Krise resultiert
  • Laufzeit 3 Jahre (endfällig)

IFB Förderkredite Sport Fördermodul Corona:

  • gemeinnützige Sportvereine und -verbände, Organisatoren von Sportveranstaltungen, im Bereich Sport tätige KMU und Großunternehmen
  • direkte Rettungsdarlehen in Höhe von 15.000 Euro bis 150.000 Euro
  • für Betriebsmittel, wenn deren Bedarf aus der COVID-19-Krise resultiert.
  • Laufzeit 3 Jahre (endfällig)

Zusätzliche Maßnahmen wie Ausweitung der Landesbürgschaften

Weitere Informationen: www.ifbhh.de

Investitionsbank Berlin

Rettungsbeihilfe Corona – Soforthilfe-Paket I: keine Antragsstellung mehr möglich

Corona Zuschuss – Soforthilfe-Paket II (Bundes- und Landesmittel): Antragsfrist am 31.05.2020 abgelaufen

Soforthilfe Gewerbemieten – Zuschuss: Antragsfrist am 16.10.2020 abgelaufen

Ehrenamts- und Vereinshilfen – Zuschuss (Landesmittel): Antragsfrist am 31.10.2020 abgelaufen

Coronahilfen für Modelabels (Landesmittel): Antragsfrist am 13.11.2020 abgelaufen

Soforthilfe IV 3.0 - Zuschuss für Kulturunternehmen:

  • für Kultur- und Medienunternehmen, die besonders hart von der Corona-Krise betroffenen sind, mit mind. 2 Beschäftigten sowie Umsatz nicht höher als 10 Mio. Euro
  • für Betriebskosten sowie den erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand
  • Zuschüsse auf Basis des errechneten Liquiditätsengpasses (in begründeten Ausnahmefällen bis zu 500.000 Euro)
  • sofern möglich soll die Überbrückungshilfe des Bundes in Anspruch genommen sein

Corona Zuschuss - Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler der gewerblichen Wirtschaft ­(Soforthilfe V)

  • für KMU mit 10 bis 100 Beschäftigten
  • für nachgewiesene Liquiditätsengpässe zur Überwindung einer existenzbedrohenden Wirtschaftslage
  • Tilgungszuschuss
    •  zum KfW-Schnellkredit 2020 oder
    • zu einem Kredit im Rahmen des KfW-Sonderprogramms 2020
  • nachrangige Soforthilfezuschüsse, wenn keine Kredite für Tilgungszuschuss vorhanden bzw. möglich
  • bis zu 25.000 Euro (max. 20 % der Darlehenssumme) 

Corona-Überbrückungshilfe (Phase II) des Bundes bis 31.12.2020:

  • Zuschüsse für Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie für Unternehmen/Organisationen
  • Prozentual gestaffelte Zuschüsse für Fixkosten in Abhängigkeit von Coronabedingtem Umsatzeinbruch in den Monaten September, Oktober, November und Dezember
  • maximal 50.000 Euro pro Monat
    • bis zu fünf Beschäftigte max. 3.000 Euro pro Monat
    • bis zu zehn Beschäftigte 5.000 Euro pro Monat
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Corona-Novemberhilfen für kleine und mittelständische Unternehmen (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen, direkt, indirekt oder über Dritte durch die Schließung von Geschäftsbetrieben betroffen sind (gem. Beschluss von Bund und Ländern vom 28.10.2020)
  • Höhe des Zuschusses beträgt in der Regel 75 % des Nettoumsatzes im November 2019 (anteilig für die Tage) und hängt von der Dauer des Coronabedingten Lockdowns ab
  • Mindestens 1 Beschäftigter im Unternehmen oder zumindest ein Gesellschafter im Haupterwerb tätig oder aber soloselbständig oder freiberuflich tätig im Haupterwerb
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/uservalidation/)
  • Direkte Antragstellung für Soloselbstständige unter bestimmten Voraussetzungen möglich (https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/)

Corona-Überbrückungshilfe (Phase III) inkl. Neustarthilfe für Soloselbstständige (Bundesmittel) ab Januar 2021 in Vorbereitung

Soforthilfen für Betriebe der Schankwirtschaft: 

  • für Betriebe der Schankwirtschaft und Spätverkaufsstellen in Berlin mit bis zu 249 Beschäftigten, sofern in 09/2020 zwischen 23 Uhr und 6 Uhr geöffnet (mindestens eine Stunde pro Öffnungstag)
  • Umsatzrückgänge mindestens 20 % von September 2020 auf Oktober 2020
  • bis zu 3.000 Euro Zuschuss pro Mietobjekt

Wagnis- und Nachrangkapital für Berliner Start-ups und kleine Mittelständler im Rahmen der Säule II des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung:

  •  „Berlin Mezzanine“
    • Beantragung über die Invesitionsbank Berlin (IBB)
    • für innovative Start-ups, KMUs und kleinere Mittelständler (Alter 3 bis 8 Jahre) mit Sitz/Betriebsstätte in Berlin
    • Nachrangdarlehen
    • zwischen 100.000 Euro und 800.000 Euro pro Unternehmensgruppe
    • für Investitionen, laufende Kosten wie Miete, Gehälter (einschließlich Unternehmer-Gehälter) und Warenlager (Betriebsmittel)
    • Bankübliche Besicherung soweit möglich sowie selbstschuldnerische Bürgschaften der wesentlichen Gesellschafter
    • Darlehenslaufzeit in der Regel 8 Jahre, 5 Jahre tilgungsfrei
  • „Coronahilfe für Start-ups durch die IBB Beteiligungsgesellschaft“
    • Beantragung über IBB Venture
    • für Start-ups, die Technologieunternehmen oder Unternehmen der Kreativwirtschaft (KMU) sind (gegründet vor dem 11.03.2020 und nicht eher als 01.01.2013)
    • stille Beteiligungen mit Wandeloption, offene Beteiligungen oder Wandeldarlehen (bei bereits bestehender offener Beteiligung)
    • zwischen 200.000 und 800.000 Euro
    • für Investitionen und laufende Kosten wie Miete, Gehälter (einschließlich Unternehmer-Gehälter) und Warenlager (Betriebsmittel)
    • Laufzeit für Wandeldarlehen und stille Beteiligungen mit Wandeloption max. 5 Jahre
    • Offene Beteiligungen erfordern im Rahmen der gleichen Finanzierungmaßnahme mind. 30 % private Mittel
  •  „Coronahilfen für Start-ups über private Risikokapitalgeber“
    • Beantragung über private Risikokapitalgeber (durch die IBB Capital GmbH akkreditierte Venture Capital Gesellschaften, Business Angels oder Family Offices)
    • für Start-ups (KMU, gegründet vor dem 11.03.2020 und nicht eher als 01.01.2013)
    • Wandeldarlehen, stille Beteiligungen mit Wandeloption oder offene Beteiligungen
    • max. 800.000 Euro
    • für Investitionen und laufende Kosten wie Miete, Gehälter (einschließlich Unternehmer-Gehälter) und Warenlager (Betriebsmittel)

Weitere Informationen: www.ibb.de

Investitionsbank des Landes Brandenburg

Corona-Soforthilfe (Bundes- und Landesmittel): Antragsfrist am 31.05.2020 abgelaufen

Corona-Überbrückungshilfe (Phase I) für kleine und mittelständische Brandenburger Unternehmen (Bundesmittel) am 09.10.2020 abgelaufen 

Corona-Überbrückungshilfe (Phase II) für kleine und mittelständische Brandenburger Unternehmen (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie für Unternehmen/Organisationen
  • Prozentual gestaffelte Zuschüsse für Fixkosten in Abhängigkeit vom coronabedingten Umsatzeinbruch in den Monaten September, Oktober, November und Dezember
  • maximal 50.000 Euro pro Monat
    • bis zu fünf Beschäftigte max. 3.000 Euro pro Monat
    • bis zu zehn Beschäftigte 5.000 Euro pro Monat
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Corona-Novemberhilfen für kleine und mittelständische Brandenburger Unternehmen (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen, direkt, indirekt oder über Dritte durch die Schließung von Geschäftsbetrieben betroffen sind (gem. Beschluss von Bund und Ländern vom 28.10.2020)
  • Höhe des Zuschusses beträgt in der Regel 75 % des Nettoumsatzes im November 2019 (anteilig für die Tage) und hängt von der Dauer des Coronabedingten Lockdowns ab
  • Mindestens 1 Beschäftigter im Unternehmen oder zumindest ein Gesellschafter im Haupterwerb tätig oder aber soloselbständig oder freiberuflich tätig im Haupterwerb
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/uservalidation/)
  • Direkte Antragstellung für Soloselbstständige unter bestimmten Voraussetzungen möglich (https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/)

Corona-Überbrückungshilfe (Phase III) inkl. Neustarthilfe für Soloselbstständige ab Januar 2021 in Vorbereitung

Corona Mezzanine Brandenburg im Rahmen der Säule II des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung:

  • für mittelständische Unternehmen und Start-ups mit Sitz oder Betriebsstätte in Brandenburg
  • zur Sicherstellung der Unternehmensfinanzierung, insbesondere Investitionen und Betriebsmittel (Miete, Löhne und Gehälter, Material- und Wareneinkäufe etc.)
  • mittelständische Unternehmen:
    • Nachrangdarlehen
    • 100.000 Euro bis 750.000 Euro je Unternehmen bzw. Unternehmensgruppe
    • Laufzeit bis zu 10 Jahre, bis zu 5 Jahre tilgungsfrei
  • Start-ups:
    • Nachrangdarlehen, endfällig
    • Kündigungs- bzw. Wandlungsrecht mit 30 % Discount auf die Unternehmensbewertung bei einer nächsten Finanzierungsrunde
    • 100.000 Euro bis 750.000 Euro
    • Laufzeit bis zu 6 Jahre

Anpassung des  Darlehensprogramms „Konsolidierungs-und Standortsicherungsprogramm“ (KoSta):

  • Reduzierung der Branchenausschlüsse
  • Erweiterung der möglichen Darlehensfinanzierungsarten (Rettungsbeihilfen, vorübergehende Umstrukturierungshilfen, Umstrukturierungsbeihilfen)
  • Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 249 Erwerbstätigen (KMU)

Gewährung von Tilgungsaussetzungen in den Programmkrediten BK Gründung, Mittelstand sowie Ländlicher Raum (Tilgungsaussetzungen von 1 bis 9 Monaten bzw. im BK Ländlicher Raum bis zu 2 Jahre)

Aussetzung der Zins- und Tilgungsleistung im Mikrokredit Brandenburg möglich

Hilfsprogramm der Bundes- und Länderförderer für die Film- und Medienbranche

Weitere Informationen: www.ilb.de

Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank

Niedersachsen-Soforthilfe Corona mit finanzieller Unterstützung des Bundes (Bundes- und Landesmittel): Antragsfrist am 31.05.2020 abgelaufen

Corona-Überbrückungshilfe (Phase I) des Bundes am 09.10.20 abgelaufen

Corona-Überbrückungshilfe (Phase II) des Bundes bis 31.12.2020:

  • Zuschüsse für Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie für Unternehmen/Organisationen
  • Prozentual gestaffelte Zuschüsse für Fixkosten in Abhängigkeit vom Coronabedingten Umsatzeinbruch in den Monaten September, Oktober, November und Dezember
  • maximal 50.000 Euro pro Monat
    • bis zu fünf Beschäftigte max. 3.000 Euro pro Monat
    • bis zu zehn Beschäftigte 5.000 Euro pro Monat.
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Corona-Novemberhilfen für kleine und mittelständische Niedersächsische Unternehmen (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen, direkt, indirekt oder über Dritte durch die Schließung von Geschäftsbetrieben betroffen sind (gem. Beschluss von Bund und Ländern vom 28.10.2020)
  • Höhe des Zuschusses beträgt in der Regel 75 % des Nettoumsatzes im November 2019 (anteilig für die Tage) und hängt von der Dauer des Coronabedingten Lockdowns ab
  • Mindestens 1 Beschäftigter im Unternehmen oder zumindest ein Gesellschafter im Haupterwerb tätig oder aber soloselbständig oder freiberuflich tätig im Haupterwerb
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/uservalidation/)
  • Direkte Antragstellung für Soloselbstständige unter bestimmten Voraussetzungen möglich (https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/)

Corona-Überbrückungshilfe (Phase III) inkl. Neustarthilfe für Soloselbstständige ab Januar 2021 in Vorbereitung

Niedersachsen-Liquiditätskredit für kleine und mittlere Unternehmen:

  • für KMU, (Solo-)Selbständige, Freiberufler
  • direktes Darlehen von 5 bis zu 50.000 Euro
  • Darlehenslaufzeit 10 Jahre, 2 Jahre tilgungs- und zinsfrei
  • Keine Besicherung erforderlich
  • Ausreichung als Treuhanddarlehen (Volumen derzeit 60 Mio. Euro)

Tilgungsaussetzung:

  • Die fälligen Rückzahlungen beim MikroSTARTER–Darlehen können ausgesetzt werden

Umsetzung der Säule II im Rahmen des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung:

  • Offene und stille Beteiligungen über NBank Capital geplant
  • Offene und stille Beteiligungen über Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen (MBG) mbH geplant

Weitere Informationen: www.nbank.de

Investitionsbank Sachsen-Anhalt – Anstalt der NORD/LB

Sachsen-Anhalt ZUKUNFT Die Corona-Soforthilfe (Bundes- und Landesmittel): Antragsfrist am 31.05.2020 abgelaufen

Sachsen-Anhalt ZUKUNFT: Darlehen für kleine und Kleinstunternehmen (de-minimis) bis 30.11.2020:

  • Darlehen als Liquiditätshilfe für Unternehmen jeglicher Rechtsform (bis 50 Mitarbeiter, Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme von max. 10 Mio. Euro) einschl. Angehörige freier Berufe
  • von 10.000 Euro bis 150.000 Euro
  • 10 Jahre Laufzeit, 2 Jahre zins- und tilgungsfrei, danach 2,69 % p.a.
  • unbesichert

Sachsen-Anhalt ZUKUNFT: Darlehen für kleine, mittlere und große Unternehmen am 16.10.2020 abgelaufen

IB-Mezzaninedarlehen für Start-ups und kleine Mittelständler im Rahmen der Säule II des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung

Corona-Überbrückungshilfe (Phase I) für kleine und mittelständische Unternehmen (Bundesmittel) in Sachsen-Anhalt am 09.10.2020 abgelaufen

„Kultur ans Netz“ am 31.08.2020 abgelaufen

Corona-Überbrückungshilfe (Phase II) für kleine und mittelständische Unternehmen in Sachsen-Anhalt (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie für Unternehmen/Organisationen
  • Prozentual gestaffelte Zuschüsse für Fixkosten in Abhängigkeit vom Coronabedingten Umsatzeinbruch in den Monaten September, Oktober, November und Dezember
  • maximal 50.000 Euro pro Monat
    • bis zu fünf Beschäftigte max. 3.000 Euro pro Monat
    • bis zu zehn Beschäftigte 5.000 Euro pro Monat 
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Corona-Novemberhilfen für kleine und mittelständische Unternehmen in Sachsen-Anhalt (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen, direkt, indirekt oder über Dritte durch die Schließung von Geschäftsbetrieben betroffen sind (gem. Beschluss von Bund und Ländern vom 28.10.2020)
  • Höhe des Zuschusses beträgt in der Regel 75 % des Nettoumsatzes im November 2019 (anteilig für die Tage) und hängt von der Dauer des Coronabedingten Lockdowns ab
  • Mindestens 1 Beschäftigter im Unternehmen oder zumindest ein Gesellschafter im Haupterwerb tätig oder aber soloselbständig oder freiberuflich tätig im Haupterwerb
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/uservalidation/)
  • Direkte Antragstellung für Soloselbstständige unter bestimmten Voraussetzungen möglich (https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/)

Corona-Überbrückungshilfe (Phase III) inkl. Neustarthilfe für Soloselbstständige ab Januar 2021 in Vorbereitung

KfW Globaldarlehen „ZUKUNFT – IB-Mezzaninedarlehen für Start-ups und kleine Mittelständler“ im Rahmen der Säule II des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung in Umsetzung 

Zusätzlich: Verstärkte Nutzung von Tilgungsaussetzungen und Stundungen für bereits ausgereichte Förderungen

Weitere Informationen: www.ib-sachsen-anhalt.de

Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH)

IB.SH Mittelstandssicherungsfonds (Treuhandvermögen des Landes):

  • für Betriebe der Tourismusbranche (Hotels, Beherbergungsbetriebe und Gaststätten)
  • unbesichertes Darlehen
  • 15.000 Euro bis 750.000 Euro (maximal 25 % des Umsatzes 2019)
  • Laufzeit 5 Jahre und optionale Anschlussfinanzierung für 7 Jahre (Gesamtlaufzeit zwölf Jahre)
  • die ersten 5 Jahre zinslos, die ersten 2 Jahre tilgungsfrei
  • Parallel Hausbankbeteiligung mit separatem Darlehen in Höhe von 10 % zu eigenen Konditionen zwingend
  • Nutzung der KfW-Programme ist vorrangig zu prüfen (Darlehen aus dem Mittelstandssicherungsfonds und Corona-Sonderprogramme der KfW schließen sich ausdrücklich nicht aus

IB.SH Härtefallfonds Mittelstand:

  • für private Unternehmen mit Sitz und/oder Betriebsstätten in Schleswig-Holstein, die Coronabedingt von Juli bis Dezember 2020 voraussichtlich einen Umsatzausfall von mindestens 50 %  
  • unbesichertes Darlehen
  • 100.000 Euro bis 750.000 Euro (max. 25 % des Umsatzes 2019)
  • Laufzeit 5 Jahre und optionale Anschlussfinanzierung für 7 Jahre (Gesamtlaufzeit 12 Jahre)
  • die ersten 5 Jahre zinslos, die ersten 2 Jahre tilgungsfrei
  • Parallel Hausbankbeteiligung mit separatem Darlehen in Höhe von 10 % zu eigenen Konditionen zwingend

Erweiterung IB.SH Mittelstandskredit:

  • Landesgarantien werden von fünf auf 10 Mio. Euro verdoppelt, um die Liquiditätsversorgung auch von bonitätsschwächeren Betrieben zu ermöglichen

Sonder-Beteiligungsprogramm S-H im Rahmen der Säule II des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung: 

  • für Start-ups und kleine Mittelständler (gewerbliche Unternehmen bis zu 75 Mio. Euro Gruppenumsatz)
  • stille Beteiligungen (auch mit Wandeloption) sowie offene Beteiligungen
  • max. 800.00 Euro pro Beteiligungsnehmer
  • Beantragung über die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein (MBG)
  • für die Deckung von coronabedingten Liquiditätsengpässen und für bilanzstärkende Maßnahmen
  • Laufzeit 5 bis 10 Jahre

Sonder-Darlehensprogramm gemeinnützige Organisationen S-H:

  • für gemeinnützige Organisationen mit Sitz oder Vorhaben in Schleswig-Holstein 
  • für Betriebsmittel und Investitionen in die soziale Infrastruktur
  • Darlehen (Kombiprodukt mit der Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH)
  • 25.000 bis 800.000 Euro
  • 100 % Haftungsfreistellung (Risikoübernahme durch Bund und Land)
  • Laufzeit 10 Jahre und 2 Tilgungsfreijahre

Corona-Soforthilfen des Landes und des Bundes: Antragsfrist am 31.05.2020 abgelaufen 

Corona-Überbrückungshilfe (Phase I) für kleine und mittelständische Schleswig-Holsteinische Unternehmen (Bundesmittel) am 09.10.2020 abgelaufen

Corona-Überbrückungshilfe (Phase II) für kleine und mittelständische Schleswig-Holsteinische Unternehmen (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie für Unternehmen/Organisationen
  • Prozentual gestaffelte Zuschüsse für Fixkosten in Abhängigkeit vom coronabedingten Umsatzeinbruch in den Monaten September, Oktober, November und Dezember
  • maximal 50.000 Euro pro Monat
    • bis zu fünf Beschäftigte max. 3.000 Euro pro Monat
    • bis zu zehn Beschäftigte 5.000 Euro pro Monat
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Corona-Novemberhilfen für kleine und mittelständische Schleswig-Holsteinische Unternehmen (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen, direkt, indirekt oder über Dritte durch die Schließung von Geschäftsbetrieben betroffen sind (gem. Beschluss von Bund und Ländern vom 28.10.2020)
  • Höhe des Zuschusses beträgt in der Regel 75 % des Nettoumsatzes im November 2019 (anteilig für die Tage) und hängt von der Dauer des Coronabedingten Lockdowns ab
  • Mindestens 1 Beschäftigter im Unternehmen oder zumindest ein Gesellschafter im Haupterwerb tätig oder aber soloselbständig oder freiberuflich tätig im Haupterwerb
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/uservalidation/)
  • Direkte Antragstellung für Soloselbstständige unter bestimmten Voraussetzungen möglich (https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/)

Corona-Überbrückungshilfe (Phase III) inkl. Neustarthilfe für Soloselbstständige ab Januar 2021 in Vorbereitung

Weitere Informationen: www.ib-sh.de

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)

Corona Soforthilfe (Bundesmittel): Antragsfrist am 31.05.2020 abgelaufen

Corona-Überbrückungshilfe (Phase I) für kleine und mittelständische Rheinland-Pfälzische Unternehmen (Bundesmittel) am 09.10.20 abgelaufen.

Corona-Überbrückungshilfe (Phase II) des Bundes bis 31.12.2020:

  • Zuschüsse für Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie für Unternehmen/Organisationen
  • Prozentual gestaffelte Zuschüsse für Fixkosten in Abhängigkeit vom coronabedingten Umsatzeinbruch in den Monaten September, Oktober, November und Dezember
  • maximal 50.000 Euro pro Monat
    • bis zu fünf Beschäftigte max. 3.000 Euro pro Monat
    • bis zu zehn Beschäftigte 5.000 Euro pro Monat.
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Corona-Novemberhilfen für kleine und mittelständische Rheinland-Pfälzische Unternehmen (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen, direkt, indirekt oder über Dritte durch die Schließung von Geschäftsbetrieben betroffen sind (gem. Beschluss von Bund und Ländern vom 28.10.2020)
  • Höhe des Zuschusses beträgt in der Regel 75 Prozent des Nettoumsatzes im November 2019 (anteilig für die Tage) und hängt von der Dauer des Coronabedingten Lockdowns ab
  • Mindestens 1 Beschäftigter im Unternehmen oder zumindest ein Gesellschafter im Haupterwerb tätig oder aber soloselbständig oder freiberuflich tätig im Haupterwerb
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/uservalidation/)
  • Direkte Antragstellung für Soloselbstständige unter bestimmten Voraussetzungen möglich (https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/)

Corona-Überbrückungshilfe (Phase III) inkl. Neustarthilfe für Soloselbstständige ab Januar 2021 in Vorbereitung

Corona Soforthilfe Kredit RLP:

  • Darlehen für Soloselbständige, Freiberufler, Unternehmen und Landwirtschaft (max. 30 Beschäftigte)
  • bis 10 Mitarbeiter Kreditpauschalbetrag 10.000 Euro
  • bis 30 Mitarbeiter Kreditpauschalbetrag 30.000 Euro kombiniert mit zusätzlich 30% des Kreditbetrages als Zuschuss
  • Endkreditnehmerzins 1,00% p.a.
  • annuitätische Tilgung zwischen dem 31.03.2022 und dem 31.03.2026

Umsetzung der Säule II im Rahmen des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung:

  • Stille Beteiligungen mit Wandeloption, offene Beteiligungen über WTF GmbH geplant (Ansprechpartner Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz, ISB)

Nutzung der Programme: Unternehmerkredit RLP, Gründerkredit RLP, Betriebsmittelkredit RLP, Aus- und Weiterbildungskredit RLP

Gewährung von Tilgungsaussetzungen bei Programmkrediten; Befristung zunächst bis Ende 2020

Anpassung der ISB-Bürgschaften an die erhöhten Bürgschaftshöchstgrenzen der Bürgschaftsbank RLP GmbH

Weitere Informationen: www.isb.rlp.de

Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern – Geschäftsbereich der NORD/LB

Corona-Soforthilfe (Bundes- und Landesmittel): Antragsfrist am 31.05.2020 abgelaufen

Corona-Überbrückungshilfe (Phase I) für kleine und mittelständische Mecklenburger Unternehmen (Bundesmittel) am 09.10.20 abgelaufen

Corona-Überbrückungshilfe (Phase II) für kleine und mittelständische Mecklenburge Unternehmen (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie für Unternehmen/Organisationen
  • Prozentual gestaffelte Zuschüsse für Fixkosten in Abhängigkeit vom Coronabedingten Umsatzeinbruch in den Monaten September, Oktober, November und Dezember
  • maximal 50.000 Euro pro Monat
    • bis zu fünf Beschäftigte max. 3.000 Euro pro Monat
    • bis zu zehn Beschäftigte 5.000 Euro pro Monat.
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Corona-Novemberhilfen für kleine und mittelständische Mecklenburge Unternehmen (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen, direkt, indirekt oder über Dritte durch die Schließung von Geschäftsbetrieben betroffen sind (gem. Beschluss von Bund und Ländern vom 28.10.2020)
  • Höhe des Zuschusses beträgt in der Regel 75 % des Nettoumsatzes im November 2019 (anteilig für die Tage) und hängt von der Dauer des Coronabedingten Lockdowns ab
  • Mindestens 1 Beschäftigter im Unternehmen oder zumindest ein Gesellschafter im Haupterwerb tätig oder aber soloselbständig oder freiberuflich tätig im Haupterwerb
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/uservalidation/)
  • Direkte Antragstellung für Soloselbstständige unter bestimmten Voraussetzungen möglich (https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/)

Corona-Überbrückungshilfe (Phase III) inkl. Neustarthilfe für Soloselbstständige ab Januar 2021 in Vorbereitung

Weitere Maßnahmen über andere Institutionen:

  • Erweiterung des Bürgschaftsrahmens für Bankkredite um 400 Mio. Euro
  • Sonderprogramm für Landesbürgschaften
  • Erhöhung des Rückbürgschaftsanteils
  • Schnellere Bürgschaftsvergabe bis 250.000 Euro
  • Liquiditätshilfen für Freiberufler sowie für kleinere und mittlere Unternehmen
  • Liquiditätshilfen: rückzahlbare Zuschüsse für Kleinstbetriebe und Freiberufler bis 20.000 Euro; für kleinere und mittlere Unternehmen bis 200.000 Euro
  • Beschleunigte Auszahlung von bewilligten Mitteln insbesondere im Rahmen der GRW für Unternehmen und bei Zuschüssen für F&E und bei Investitionszuschüssen an Kommunen i. R. der Infrastrukturförderung

Umsetzung der Säule II im Rahmen des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung:

  • Stille und offene Beteiligungen, stille Beteiligungen mit Wandeloption über MBMV Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH geplant

Weitere Informationen: www.lfi-mv.de

L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg

Corona Soforthilfe Baden-Württemberg (Bundes- und Landesmittel): Antragsfrist am 31.05.2020 abgelaufen

Corona-Überbrückungshilfe (Phase I) für kleine und mittelständische Baden-Württemberger Unternehmen (Bundesmittel) am 09.10.2020 abgelaufen

Corona-Überbrückungshilfe (Phase II) für kleine und mittelständische Baden-Württemberger Unternehmen (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie für Unternehmen/Organisationen
  • prozentual gestaffelte Zuschüsse für Fixkosten in Abhängigkeit vom Coronabedingten Umsatzeinbruch in den Monaten September, Oktober, November und Dezember
  • maximal 50.000 Euro pro Monat
    • bis zu fünf Beschäftigte 3.000 Euro pro Monat
    • bis zu zehn Beschäftigte 5.000 Euro pro Monat
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Tilgungszuschuss Corona:

  • für Unternehmen und Selbständige aus den Wirtschaftsbereichen der Schausteller und Marktkaufleute, der Veranstaltungs- und Eventbranche sowie des Taxi- und Mietwagengewerbes
  • einmaliger Tilgungszuschuss bis zu 150.000 Euro (max. 40 Prozent der Jahrestilgungsrate 2020) für Kreditgeschäfte, die vor dem 11.03.2029 abgeschlossen wurden
  • Beantragung über IHK, Bewilligung und Auszahlung durch die L-Bank

Corona-Novemberhilfen für kleine und mittelständische Baden-Württemberger Unternehmen (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen, direkt, indirekt oder über Dritte durch die Schließung von Geschäftsbetrieben betroffen sind (gem. Beschluss von Bund und Ländern vom 28.10.2020)
  • Höhe des Zuschusses beträgt in der Regel 75 % des Nettoumsatzes im November 2019 (anteilig für die Tage) und hängt von der Dauer des Coronabedingten Lockdowns ab
  • Mindestens 1 Beschäftigter im Unternehmen oder zumindest ein Gesellschafter im Haupterwerb tätig oder aber soloselbständig oder freiberuflich tätig im Haupterwerb
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/uservalidation/)
  • Direkte Antragstellung für Soloselbstständige unter bestimmten Voraussetzungen möglich (https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/)

Corona-Überbrückungshilfe (Phase III) inkl. Neustarthilfe für Soloselbstständige ab Januar 2021 in Vorbereitung

Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe (bis zum 15.12.2020):

  • für Unternehmen, soziale Einrichtungen und Soloselbstständige, deren wirtschaftliche Tätigkeit überwiegend oder maßgeblich in die Wirtschaftszweige Beherbergung und/oder Gastronomie fällt
  • zur Abdeckung der laufenden Ausgaben bei Liquiditätsengpass
  • einmaliger Zuschuss abhängig von Betriebsgröße und dem Liquiditätsengpass (Förderzeitraum 3 Monate)
  • bei „überwiegende Tätigkeit“ in den Wirtschaftszweigen bis zu 3.000 Euro je Betrieb sowie 2.000 Euro je MitarbeiterIn (VZÄ)
  • bei „maßgeblicher Tätigkeit“ in den Wirtschaftszweigen 2.000 Euro je Betrieb sowie 1.000 Euro je MitarbeiterIn (VZÄ)

Stabilisierungshilfen Bustouristik 2020:

  • Zuschüsse für Busunternehmen, die Reisebusse betreiben und eine Niederlassung (Betriebsstätte) in Baden-Württemberg haben
  • Festbetrag pro förderfähigem Fahrzeug gestaffelt nach EG-Fahrzeugklassen zwischen 5.000 Euro und 18.750 Euro
  • bis zu 20 förderfähige Fahrzeuge pro Unternehmen, maximal 400.000 Euro bei einem Förderzeitraum von vier Monaten

Sonderförderung Schutzscheiben für Busse:

  • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder der öffentlichen Hand, mit ÖPNV beauftragt sowie Bürgerbusvereine, Kommunen oder Landkreise
  • zur Beschaffung von Trenneinrichtungen/Trennscheiben zum Einbau in Linienbusse oder Bürgerbusse des öffentlichen Personen-nahverkehrs (ÖPNV)
  • einmaliger Zuschuss je Fahrzeug, 800 Euro beim Einsatz von Kunststoffscheiben bzw. 2.000 Euro beim Einsatz von Sicherheitsglasscheiben

Liquiditätshilfekredit Plus:

  • für junge und etablierte mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und freiberuflich Tätige (in der Regel bis 500 Beschäftigte), auch Kleinstunternehmen, Start-ups und neu gegründete Unternehmen mit Sitz oder Standort in Baden-Württemberg
  • Förderdarlehen mit Tilgungszuschuss und bei Bedarf der Hausbank zusätzlich eine Coronahilfe-Bürgschaft von Bürgschaftsbank oder L-Bank (bis zu 90 % Deckung des Ausfallrisikos der Hausbank)
  • zur Deckung des Coronabedingten Liquiditätsbedarfs
  • Darlehen zwischen 10.000 Euro und 5 Mio. Euro
  • Prozentualer Tilgungszuschuss bis zu 300.000 Euro in Abhängigkeit von der Darlehenshöhe
  • Laufzeiten zwischen 4 und 10 Jahren mit 1 bis 2 tilgungsfreien Jahren

Mezzanine-Beteiligungsprogramm Baden-Württemberg im Rahmen der Säule II des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung:

  • für Start-ups und kleine Mittelständler der gewerblichen Wirtschaft bis zu 75 Mio. Euro Gruppenumsatz und Sitz oder Standort mit Schwerpunkt Baden-Württemberg
  • Finanzierungssumme bis zu 800.000 Euro pro Unternehmen
  • Laufzeit oder Exit-Zeitraum in der Regel bis zu 10 Jahre
  • Antragstellung direkt bei einer akkreditierten Beteiligungsgesellschaft (derzeit MBG, weitere gegebenenfalls unter www.l-bank.de/mezzanine-bw)
  • Finanzierungsform (Nachrangdarlehen, Wandeldarlehen, stille oder offene Beteiligungen) abhängig vom Beteiligungsgeber
  • 10 % der Finanzierungssumme im Eigenrisiko des Beteiligungsgebers
  • zur Finanzierung (Coronabedingt) von Investitionen oder Betriebsmittel (alle laufenden Kosten wie Miete, Gehälter, einschließlich Unternehmer-Gehälter und Warenlager)

Optimierung des Bürgschaftsangebots (in Kooperation mit der Bürgschaftsbank BW):

  • Erhöhung des Bürgschaftsanteils auf bis zu 90 %
  • angepasste Arbeitsteilung mit der Bürgschaftsbank, L-Bank Zuständigkeit ab 2,5 Mio. Euro
  • Erhöhung der Kompetenz der L-Bank bis zum 31.12.2020 für Bürgschaften bis 20 Millionen Euro
  • Rückbürgschaft des Landes ermöglicht neukonzipiertes, beschleunigtes Bürgschaftsverfahren

Gewährung von Tilgungsaussetzungen bei Förderdarlehen und Bürgschaften im Bestand:

  • Der Darlehensnehmer muss seinen Stundungsantrag mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie begründen
  • Bei Förderprogrammen im Hausbankenverfahren ist eine Tilgungsaussetzung für bis zu 9 Monate möglich

Pre-Seed-Rettungsschirm zur Unterstützung von Start-Ups:

  • Ausweitung der verfügbaren Mittel und der Beratung durch die L-Bank
  • Unterstützung von Start-ups zur Deckung ihres Liquiditätsbedarfs für sechs Monate bis maximal 200.000 Euro

Weitere Informationen: www.l-bank.de

LfA Förderbank Bayern

Corona-Schutzschirm-Kredit:

  • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Jahresumsatz (Konzernumsatz) bis einschließlich 500 Mio. Euro und Angehörige der Freien Berufe
  • Darlehen von 10.000 Euro bis 30 Mio. Euro
  • Investitions- und Betriebsmittelfinanzierung
  • 90%ige Haftungsfreistellung der Hausbank
  • max. 6 Jahre Laufzeit mit bis zu 2 Tilgungsfreijahren oder 2 Jahre endfällig
  • 1% - 1,37% Zinssatz für KMU, 2% für große Unternehmen

LfA-Schnellkredit:

  • für erwerbswirtschaftlich ausgerichtete Unternehmen, Einzelunternehmer und Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 10 MitarbeiterInnen
  • für den gesamten Liquiditätsbedarf wie z.B. laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, planmäßiger Kapitaldienst etc.
  • Darlehensbeträge abhängig von der Mitarbeiterzahl, max. 50.000 Euro bei bis zu 5 MitarbeiterInnen, maxi. 100.000 Euro bei bis zu 10 MitarbeiterInnen
  • Laufzeit 10 Jahre mit 2 Tilgungsfreijahren und Zinsbindung 10 Jahre oder 5 Jahre Laufzeit mit 1 Tilgungsfreijahr und Zinsbindung 5 Jahre
  • Zinssatz einheitlich 3 %
  • außerplanmäßige Tilgung kostenlos
  • 100%ige Haftungsfreistellung der Hausbank

Startup Shield Bayern im Rahmen der Säule II des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung:

  • Beantragung über Bayern Kapital GmbH und BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH
  • für junge technologieorientierte Startup-Unternehmen mit Sitz in Bayern mit innovativen Produktentwicklungen und skalierbarem Geschäftsmodell
  • standardmäßig Wandeldarlehen mit einer Laufzeit von 7 Jahren
  • im Einzelfall offene Beteiligung
  • pari passu bei gleichzeitiger Beteiligung eines privaten Lead Investors
  • Beteiligungsvolumen zwischen 100.000 und 800.000 Euro
  • für Investitionen, laufende Kosten, wie z.B. Miete, Gehälter (inkl. angemessener Unternehmergehälter), Betriebsmittel

Eigenkapitalschild Mittelstand Bayern im Rahmen der Säule II des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung:

  • Beantragung über BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH
  • für etablierte kleine und mittlere Unternehmen mit einem Gruppenumsatz bis zu 75 Mio. Euro und Sitz in Bayern
  • Mezzanine/stille Beteiligungen
  • Beteiligungsvolumen zwischen 100.000 und 800.000 Euro
  • Laufzeit 7 Jahre
  • für Investitionen, laufende Kosten, wie z.B. Miete, Gehälter (inkl. angemessener Unternehmergehälter), Betriebsmittel

Corona-Kredit – Gemeinnützige Organisationen:

  • für Organisationen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Bayern, die gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dienen, von der Körperschaftsteuer bzw. von der Gewerbesteuer befreit
  • unbesichertes Darlehen
  • 10.000 bis 800.000 Euro
  • Laufzeiten: 5 oder 10 Jahre und 1 oder 2 Tilgungsfreijahre
  • 100 % Haftungsfreistellung (Risikoübernahme durch Bund und Land)
  • für Liquiditätsbedarf (z.B. laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, planmäßiger Kapitaldienst etc.) sowie alle Investitionen in die Infrastruktur in Bayern

Erweiterungen im Universalkredit:

  • Öffnung der Haftungsfreistellungen für Nicht-KMUs (bis 500 Mio. Euro Konzernumsatz)
  • Anhebung des max. Darlehensbetrages für Haftungsfreistellungen auf 4 Mio. Euro
  • Anhebung des Haftungsfreistellungssatzes von 60 % auf 80 %
  • Erleichterte Definition der Unternehmen in Schwierigkeiten

Erweiterungen bei Bürgschaften:

  • Investitions- und Betriebsmittelbürgschaften bis max. 6 Jahre
  • Erhöhung des Bürgschaftssatzes von 50 % auf 80 % bzw. bei Bürgschaften auf Basis der Bundesregelung Bürgschaften bis 90 %
  • Anhebung des maximalen Bürgschaftsbetrags für LfA-Bürgschaften von 5 Mio. Euro auf 30 Mio. Euro

Änderung beim Akutkredit:

  • genereller Verzicht auf Konsolidierungskonzept bei Corona bedingtem Liquiditätsbedarf

Beschleunigung der Prozesse bei Haftungsfreistellungen und Bürgschaften:

  • Vereinfachte Antragsstellung für Haftungsfreistellungen und Bürgschaften mit LfA-Risiko bis 500.000 Euro (vorher 250.000 Euro)
  • Erleichterungen bei der Besicherung von haftungsfreigestellten Darlehen bis 500.000 Euro
  • Verzicht auf eine persönliche Mithaftung während der Corona-Krise

Tilgungsaussetzungen:

  • Möglichkeit der Tilgungsaussetzung für bis zu 4 im Jahr 2020 fälligen Raten bei allen bestehenden LfA-Programmkrediten

Weitere Informationen: www.lfa.de

NRW.BANK

NRW.Start-up akut - im Rahmen der Säule II des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung:

  • für innovative, wachstumsorientierte Kapitalgesellschaften (UG/GmbH) in Seed- oder Start-up-Phase, die nicht älter sind als drei Jahre
  • Wandeldarlehen zwischen 15.000 Euro und 200.000 Euro
  • 6 Jahre Laufzeit
  • endfällig oder Wandlung zum Ende der Laufzeit bzw. mit Eintritt eines neuen Investors in Eigenkapi

Coronahilfen der KBG NRW im Rahmen der Säule II des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung:

  • für kleine und mittlere Unternehmen und Freiberufler in NRW
  • stille Beteiligungen bis zu 800.000 Euro
  • für Investitionen und Betriebsmittel, auch für laufende Kosten im Rahmen eines wirtschaftlich tragfähigen Geschäftsmodells
  • Laufzeit min. 5, max. 10 Jahre, endfällig

NRW.BANK.Kommunal Corona:

  • für Nordrhein-westfälische Gemeinden, Kreise, die Landesverbände Rheinland und Westfalen-Lippe, den Landesverband Lippe sowie den Regionalverband Ruhr
  • Liquiditätskredite
  • Laufzeit bis zu 12 Monaten (befristet für Zusagen bis 31.12.2020)
  • unter der Bedingung, dass keine Marktangebote erhältlich

NRW.BANK.Gemeinnützige Organisationen (befristet bis 30.12.2020):

  • für gemeinnützige Organisationen (z.B. Stiftungen, Vereine, gGmbHs)
  • für Betriebsmittel (Coronabedingter Bedarf) und Investitionen in die soziale Infrastruktur in NRW
  • Darlehen
  • bis 800.000 Euro 
  • Laufzeit bis 10 Jahre
  • 100 % Haftungsfreistellung
  •  Zinssatz max. 1,5 % p.a.

NRW.BANK.Infrastruktur Corona (befristet für Zusagen bis 31.12.2020):

  • für Unternehmen der öffentlichen und sozialen Infrastruktur (u.a. mind. 50% öffentl. Gesellschafterhintergrund, gemeinnützige und gewerbliche Unternehmen)
  • für Betriebsmittel (Coronabedingter Bedarf)
  • Darlehen
  • bis zu 150 Mio. Euro
  • Laufzeit bis 6 Jahre
  • 80 % Haftungsfreistellung

Anpassung NRW.BANK.Konsortialkredit gewerbliche Wirtschaft:

  • Öffnung für Unternehmen, deren Rating sich infolge von Corona verschlechtert hat (befristet bis 30.6.2022)

Erhöhung Fondsvolumen im NRW.BANK.Mittelstandsfonds

Anpassung NRW.BANK.Digitalisierung und Innovation (befristet für Zusagen bis 31.12.2020):

  • für Unternehmen nun ohne Alters- und Größenbeschränkung
  • neue Variante für Digitalisierungsvorhaben mit 80 % Haftungsfreistellung (vorher 50 %) und ohne Mindestbeitrag für Haftungsfreistellungen

Anpassung Start-up-Eigenkapitalprogramm NRW.SeedCap:

  • Erhöhung der max. Investition von max. 100.000 Euro auf 200.000 Euro pro Unternehmen
  • bei Engagement eines Business Angels in gleicher Höhe Anhebung des max. Alters der Start-ups auf bis zu 36 Monate nach Gründung

Anpassung beim NRW.BANK.Venture Fonds:

  • Beteiligungen von 0,25 bis 6,0 Mio. Euro auch in der späteren Wachstumsphase möglich

Anpassungen des NRW.BANK-Universalkredites:

  • Betriebsmittelfinanzierungen möglich
  • Ergänzung des Haftungsfreistellungsangebots um zusätzliche Variante von 80 %
  • Verzicht auf einen Mindestbetrag bei Haftungsfreistellungen (zuvor 125.000 Euro)
  • Reduzierung der Antragsvoraussetzungen zur Sicherstellung kurzer Bearbeitungszeiten
  • Einführung weiterer Laufzeitvarianten
    • endfällige Darlehen mit 2 und 4 Jahren Laufzeit
    • Ratendarlehen mit 3, 4 und 5 Jahren Laufzeit und Option von 1 oder 2 tilgungsfreien Jahren
  • Reduzierung der Antragsvoraussetzungen 
  • Öffnung auch für schlechte Preisklassen

Tilgungsaussetzungen:

  • in Förderprogrammen der gewerblichen Wirtschaft (Bestandsgeschäft) auf Antrag des Unternehmens bis zum 31.12.2020
  • ohne Laufzeitverlängerung, max. 9 Monatsraten (bzw. 3 Quartalsraten)

Weitere Informationen: www.nrwbank.de

Sächsische Aufbaubank – Förderbank

Soforthilfe-Zuschuss „Bund“: Antragsfrist am 31.05.2020 abgelaufen

Soforthilfe-Darlehen „Sachsen hilft sofort“: Programm zum 30.06.2020 geschlossen

Soforthilfe-Darlehen „SMEKUL“:

  • direkte Liquiditätshilfedarlehen als Nachrangdarlehen
  • für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Landwirtschaft, der Fischerei und Aquakultur und der Forstwirtschaft sowie KMU der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse (Anhang I-Produkte) im Haupterwerb, unabhängig von ihrer Rechtsform oder ihrer steuerrechtlichen Einordnung (max. 100 Mitarbeiter (VzÄ))
  • mind. 5.000 Euro bis max. 100.000 Euro
  • im Direktverfahren, elektronische Antragstellung über Förderportal
  • gestaffelte Zinssätze (1. Jahr 0,10 % p.a., ab dem 2. Jahr: 0,19 % p.a., ab dem 4. Jahr: 0,69 % p.a.)
  • Laufzeit 6 Jahre, davon 2 tilgungsfreie Jahre
  • keine Sicherheiten
  • als Treuhanddarlehen in privatrechtlicher Form

Soforthilfe-Darlehen „Sport“:

  • direkte Liquiditätshilfedarlehen als Nachrangdarlehen
  • für Trägervereine von Sport- und Sportleiterschulen
  • für im Landessportbund Sachsen organisierte Sportvereine
  • für deren als juristische Personen des Privatrechts ausgegliederte Spielbetriebsabteilungen
  • bis max. 10% des Jahresumsatzes 2019, jedoch mind. 5.000 Euro bis max. 500.000 Euro
  • Antragstellung über Antragsformular
  • zinslos
  • Laufzeit 10 Jahre, davon 3 tilgungsfreie Jahre
  • keine Sicherheiten
  • als Treuhanddarlehen in privatrechtlicher Form

Soforthilfe-Zuschuss „Soziale Organisationen“:

  • Zuschüsse
  • für sächsische Einrichtungen von sozialen Trägern
  • von bis zu 9.000 Euro bis zu 30.000 Euro
  • gestaffelt nach Anzahl der Beschäftigten
  • elektronische Antragstellung über Förderportal

Vergabe von Rettungs- und Umstrukturierungsdarlehen

Nutzung der Bürgschaftsprogramme SAB (ab 2 Mio. Euro bis 10 Mio. Euro Einzelbürgschaftsvolumen, Verbürgungsquote von bis zu max. 80 %)

Corona-Überbrückungshilfe (Phase I) des Bundes am 09.10.2020 abgelaufen

Corona-Überbrückungshilfe (Phase II) des Bundes bis 31.12.2020:

  • Zuschüsse für Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie für Unternehmen/Organisationen
  • Prozentual gestaffelte Zuschüsse für Fixkosten in Abhängigkeit vom Coronabedingten Umsatzeinbruch in den Monaten September, Oktober, November und Dezember
  • maximal 50.000 Euro pro Monat
    • bis zu fünf Beschäftigte max. 3.000 Euro pro Monat
    • bis zu zehn Beschäftigte 5.000 Euro pro Monat.
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Corona-Novemberhilfen für kleine und mittelständische Sächsische Unternehmen (Bundesmittel):

  •  Zuschüsse für Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen, direkt, indirekt oder über Dritte durch die Schließung von Geschäftsbetrieben betroffen sind (gem. Beschluss von Bund und Ländern vom 28.10.2020)
  • Höhe des Zuschusses beträgt in der Regel 75 % des Nettoumsatzes im November 2019 (anteilig für die Tage) und hängt von der Dauer des Coronabedingten Lockdowns ab
  • Mindestens 1 Beschäftigter im Unternehmen oder zumindest ein Gesellschafter im Haupterwerb tätig oder aber soloselbständig oder freiberuflich tätig im Haupterwerb
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/uservalidation/)
  • Direkte Antragstellung für Soloselbstständige unter bestimmten Voraussetzungen möglich (https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/)

Corona-Überbrückungshilfe (Phase III) inkl. Neustarthilfe für Soloselbstständige ab Januar 2021 in Vorbereitung

Umsetzung der Säule II im Rahmen des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung:

  • Stille Beteiligungen auch mit Wandeloption, Direktbeteiligungen über Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbh (SBG) geplant
  • Stille Beteiligungen auch mit Wandeloption und equity Kicker, Direktbeteiligungen über Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH (MBG) geplant

Weitere Informationen: www.sab.sachsen.de

SIKB Saarländische Investitionskreditbank AG

SOFORT-KREDIT-SAARLAND:

  • für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft und freiberuflich Tätige
  • Variante Kredit ohne Nachrangabrede mit 6 Jahren Laufzeit und im ersten Jahr tilgungsfrei
  • Variante Kredit mit Nachrangabrede (Rangrücktritt hinter die Forderungen aller anderen Fremdkapitalgeber) mit 10 Jahren Laufzeit und in den ersten 5 Jahren tilgungsfrei
  • bis zu 500.000 Euro abhängig vom Jahresumsatz 2019, Liquiditätsbedarf und Lohnkosten
  • keine dinglichen Sicherheiten, dafür persönliche Haftung (Bürgschaften oder Garantien) der maßgeblichen Gesellschafter/ Geschäftsführer

Umsetzung der Säule II im Rahmen des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung:

  • (Stille und offene Beteiligungen ggf. über SWG geplant)
  • Nachrangdarlehen ggf. ohne Globaldarlehensoption über Saarländische Investitionskreditbank geplant

Prüfung von Zins- und Tilgungsstundungen in den Eigenprogrammen

Weitere Informationen: www.sikb.de

Thüringer Aufbaubank

Soforthilfeprogramm Corona 2020 (Bundes- und Landesmittel): Antragsfrist am 31.05.2020 abgelaufen

Corona-Überbrückungshilfe (Phase I) für kleine und mittelständische Thüringer Unternehmen (Bundesmittel) am 09.10.20 abgelaufen

Corona-Novemberhilfen für kleine und mittelständische Thüringer Unternehmen (Bundesmittel):

  • Zuschüsse für Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen, direkt, indirekt oder über Dritte durch die Schließung von Geschäftsbetrieben betroffen sind (gem. Beschluss von Bund und Ländern vom 28.10.2020)
  • Höhe des Zuschusses beträgt in der Regel 75 % des Nettoumsatzes im November 2019 (anteilig für die Tage) und hängt von der Dauer des Corona-bedingten Lockdowns ab
  • Mindestens 1 Beschäftigter im Unternehmen oder zumindest ein Gesellschafter im Haupterwerb tätig oder aber soloselbständig oder freiberuflich tätig im Haupterwerb
  • Online-Antragstellung über registrierte Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, vereidigte Buchprüfende sowie RechtsanwältInnen (https://antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/uservalidation/)
  • Direkte Antragstellung für Soloselbstständige unter bestimmten Voraussetzungen möglich (https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/)

Thüringer Konsolidierungsfonds für kleine und mittlere Unternehmen / Corona Spezial (Treuhandvermögen des Landes):

  • für KMU der gewerbliche Wirtschaft einschl. Gastgewerbe, Messedienstleistung und Vertreter wirtschaftsnaher Freier Berufe
  • Darlehenshöchstbetrag  2 Mio. Euro
  • Darlehen bis 50.000 Euro, Zinssatz 0 %
  • Ausreichung als Treuhanddarlehen

Ergänzung TAB-Bürgschaftsprogramm:

  • Erhöhung der Bürgschaftsquote für alle Vorhaben auf bis zu 90 % i.R. der Bundesregelung Bürgschaften 2020
  • Neuauflage eines zusätzlichen Liquiditätssicherungsprogramms wahrscheinlich
  • Förderregularien flexibler gestalten – etwa durch eine Verlängerung von Investitionszeiträumen

Umsetzung der Säule II im Rahmen des Start-up-Schutzschildes der Bundesregierung:

  • Nachrangdarlehen über Thüringer Aufbaubank geplant
  • Stille und offene Beteiligungen über Stiftung Thüringer Beteiligungskapital (ThüB) geplant
  • Stille und offene Beteiligungen über Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Thüringen mbH geplant

Weitere Informationen: www.aufbaubank.de

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen

Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen (Darlehen)

  • für kleinere und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich gewerblich tätiger Sozialunternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht) und freiberuflich Tätige sowie am Markt tätige Sozialunternehmen in Rechtsform einer gGmbH, die sich gemäß Definition der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) am Stichtag 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten befanden.
  • Darlehen zwischen 5.000 Euro und 500.000 Euro
  • Darlehenssumme muss von der Hausbank um mindestens 20 % aufgestockt werden
  • Nachrangdarlehen, unbesichert
  • auf Basis der Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020

Hessen-Mikroliquidität (Darlehen)

  • für natürliche Personen, die Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern führen
  • Darlehen zwischen 3.000 Euro und 35.000 Euro
  • Max. Darlehenshöhe entspricht dem krisenbedingten zusätzlichen Liquiditätsbedarf von 6 Monaten nach dem 13.03.2020
  • unbesichert
  • Zinssatz von 0,75 % p.a. fest
  • 7 Jahre Laufzeit, zwei tilgungsfreie Anlaufjahre

Nutzung der bestehenden Kreditprogramme Kapital für Kleinunternehmen, Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen sowie Innovationskredit Hessen

Förderung von Sanierungsgutachten gemäß IDW S6 (Zuschuss)

  • Zuschuss für Unternehmen und Freiberufler, deren Hausbank ein Sanierungsgutachten gemäß IDW S6 fordert
  • Zuschusshöhe 50 % der Kosten des Gutachtens, max. 10.000 Euro

WIBank-Bürgschaften

  • Bürgschaften ab 2,5 Mio. Euro bis 10 Mio. Euro
  • für Unternehmen und gemeinnützige Institutionen, die sich gemäß Definition der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) am Stichtag 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten befanden, aber danach infolge des COVID-19-Ausbruchs in Schwierigkeiten geraten sind
  • Bürgschaftsquoten von bis zu 90 % der Kreditsumme für Betriebsmittel- und Investitionskredite
  • Laufzeit von max. 6 Jahren
  • auf Basis der Bundesregelung Bürgschaften 2020

Landesbürgschaften

  • Bürgschaften ab 10 Mio. €
  • für Unternehmen, die sich gemäß Definition der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) am Stichtag 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten befanden, aber danach infolge des COVID-19-Ausbruchs in Schwierigkeiten geraten sind
  • Bürgschaftsquoten von bis zu 90 % der Kreditsumme für Betriebsmittel- und Investitionskredite
  • Laufzeit von max. 6 Jahren
  • auf Basis der Bundesregelung Bürgschaften 2020
  • Express-Landesbürgschaften sind möglich

Corona-Fonds Hessen (in Vorbereitung)

  • für Start-ups und kleine Mittelständler
  • Nutzung von KfW-Globaldarlehen aus dem Start-up-Schutzschild des Bundes (Säule 2)
  • Stille und offene Beteiligungen sowie stille Beteiligungen mit Wandeloption über BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH

HessenFonds für Wirtschaftsstabilisierungsmaßnahmen
(in Vorbereitung)

  • für Unternehmen, die zwei von drei Kriterien erfüllen: Sie müssen mindestens über eine Bilanzsumme von 10 Mio. Euro verfügen, 10 Mio. Euro Umsatz erwirtschaften oder mind. 50 Beschäftige haben.
  • Die Unterstützung erfolgt über Garantien wie Bürgschaften, Rekapitalisierungsmaßnahmen wie den Erwerb nachrangiger Schuldtitel, Hybridanleihen, stille Beteiligungen, Wandelanleihen sowie den Erwerb von Anteilen an Unternehmen

MBGH-Kleinbeteiligung der BMH

  • Ergänzung des Verwendungszwecks: für KMU der gewerblichen Wirtschaft, die Liquiditätsengpässe infolge der Corona-Krise haben
  • Das Unternehmen muss zum 31.12.2019 kapitaldienstfähig gewesen sein
  • Max. Beteiligungshöhe 100.000 Euro
  • auf Basis der Bundesregelung Bürgschaften 2020

Corona-Festivalförderung (Zuschuss)

  • Das Programm dient der Kompensation fehlender Einnahmen bei pandemiebedingten Ausfällen von Kulturfestivals im Jahr 2020.
  • Antragsberechtigt sind Veranstalter von Kulturfestivals in Hessen unabhängig von ihrer Rechtsform, deren Veranstaltungen regelmäßig von mehr als 100 Personen besucht werden.
  • Gefördert werden bestimmte mehrtägige Kulturveranstaltungen in den Bereichen Musik, Darstellende Kunst, Literatur, Film und Kleinkunst
  • Zuschüsse zu kostenpflichtigen Tickets, max. 500.000 Euro

Hessen Sofortliquiditätshilfe für Proficlubs (Darlehen)

  • Liquiditätssicherung von Vereinen und Kapitalgesellschaften der Profiligen des organisierten Leistungssports, die infolge der COVID-19-Pandemie mit existenzbedrohlichen Liquiditätsengpässen konfrontiert sind
  • Zinsloses Nachrangdarlehen
  • unbesichert
  • 10 Jahre Laufzeit, drei tilgungsfreie Anlaufjahre

Krankenhausförderung (Zuschuss)

  • für registrierte Kliniken im Hessischen Krankenhausplan
  • Ergänzung der Förderung zur Erweiterung der Beatmungskapazitäten und um Ausgleichszahlungen nach § 21 KHG (Einnahmenausfälle durch Erhöhung der Bettenkapazitäten zur Versorgung von COVID-19-Patienten

Weitere Informationen: www.wibank.de

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