COVID-19: Öffentliche Banken unterstützen Kampf gegen Viruskrise

Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, begrüßt die Initiative der EU-Kommission, die EU-Bankenverordnung (CRR) kurzfristig anzupassen, um die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Real- und Kreditwirtschaft abzuschwächen.

Öffentliche Banken unterstützen Kampf gegen Viruskrise

Die Bundesregierung tritt entschlossen und mit aller Kraft den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus entgegen. Ein weitreichendes Maßnahmenbündel wird Arbeitsplätze und Unternehmen unterstützen. Firmen und Betriebe werden mit ausreichend Liquidität ausgestattet, damit sie gut durch die Krise kommen. Dabei kommt den Förderbanken des Bundes und der Länder eine zentrale Aufgabe zu.

Dazu erklärt Iris Bethge-Krauß, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB: „Die Corona-Krise fordert uns und unser Land in einer ungekannten Weise heraus. Die Folgen der Krise werden jeden Tag deutlicher. Sie greifen massiv in unseren Alltag ein und stürzen kleine wie große Unternehmen, die vor dem Ausbrechen des Virus volle Auftragsbücher hatten, in Existenzkrisen. Das ist sehr dramatisch. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir diese gewaltige Herausforderung bewältigen werden, weil die Politik entschlossen handelt und dabei auf stabile, leistungsstarke öffentliche Banken setzen kann.

Es kommt jetzt ganz entscheidend darauf an, pragmatisch und sehr schnell Kredite und Zuschüsse zur Verfügung zu stellen. Daran arbeiten die Förderbanken auf Bundes- und Landesebene sowie der VÖB in sehr enger Abstimmung mit dem Bundesfinanzministerium und dem Bundeswirtschaftsministerium. Wir als VÖB unterstützen unsere Banken dabei, indem wir gemeinsam regulatorische und aufsichtliche Hürden definieren und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, die zum Beispiel von der EU-Kommission akzeptiert werden.

Die Maßnahmen, die nun von der Bundesregierung über die KfW Hilfe vor Ort bringen werden, werden derzeit immer wieder angepasst und nachjustiert. Zudem stocken die einzelnen Bundesländer über ihre Landesförderinstitute Hilfsprogramme auf.“

Eine Übersicht zu den Angeboten der Förderbanken des Bundes und der Länder sowie den aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung finden Sie anbei.

Liste der Förderbanken des Bundes und der Länder
Bundesregierung
Bundesministerium der Finanzen
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

„Förderbanken haben gerade auch in Krisen gezeigt, dass sie stabilisierend wirken können. Mit Überbrückungs- oder Liquiditätskrediten, Bürgschaften und Haftungsfreistellungen helfen sie schnell und unkompliziert. Darauf können die Menschen in unserem Land auch in dieser Situation setzen“, so Iris Bethge-Krauß.

 

Ihre Ansprechpartner

Sandra Malter

Pressesprecherin

Telefon: +49 30 81 92 164
Mobil: +49 172 99 96 223
sandra.malter@voeb.de

Oliver Gruß

Pressesprecher

Telefon: +49 30 81 92 257
Mobil: +49 162 4949667
oliver.gruss@voeb.de