Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, ist ein Spitzenverband der deutschen Kreditwirtschaft. Er vertritt die Interessen von 64 Mitgliedern, darunter die Landesbanken sowie die Förderbanken des Bundes und der Länder.
Die Mitgliedsinstitute des VÖB haben eine Bilanzsumme von rund 3.100 Milliarden Euro.
Mit einem Marktanteil von über 32 Prozent bei Unternehmenskrediten sind die VÖB-Mitgliedsbanken eine maßgebliche Säule der deutschen Wirtschaft. Sie sind Spitzenreiter bei der Finanzierung der öffentlichen Hand: Ihr Marktanteil bei der Kreditvergabe an Bund, Länder und Gemeinden liegt bei über 66 Prozent.
Die Förderbanken des Bundes und der Länder haben im Jahr 2025 Förderdarlehen in Höhe von knapp 80 Milliarden Euro bereitgestellt. Die VÖB-Institute sind zudem Treiber der nachhaltigen Transformation. Mehr als 50 Prozent des seit 2019 in Deutschland von Banken ausgegebenen Green-Bond-Volumens stammen von VÖB-Mitgliedsbanken.
Die Förderbanken im VÖB haben im Jahr 2025 Förderdarlehen in Höhe von knapp 80 Milliarden Euro bereitgestellt.
Als einziger kreditwirtschaftlicher Verband übt der VÖB die Funktion eines Arbeitgeberverbandes für seine Mitgliedsinstitute aus. Die tarifrechtlichen Aufgaben, insbesondere der Abschluss von Tarifverträgen, werden von der Tarifgemeinschaft Öffentlicher Banken wahrgenommen. Ihr gehören 48 Mitgliedsinstitute mit über 65.000 Beschäftigten an
Mit den vier weiteren kreditwirtschaftlichen Spitzenverbänden arbeitet der VÖB in der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) zusammen.