Anlässlich des Grundgesetzgeburtstags am 23. Mai 2026 setzen die öffentlichen Banken gemeinsam mit den Gewerkschaften ver.di und DBV ein starkes Zeichen für gesellschaftliches Engagement und demokratische Teilhabe.
Berlin – Die öffentlichen Banken in Deutschland und die Gewerkschaften ver.di und DBV haben sich auf eine neue Vereinbarung zur Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements verständigt. Künftig erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Tarifgemeinschaft Öffentlicher Banken die Möglichkeit, einmal im Jahr während der Arbeitszeit an einem Angebot zur Förderung der Demokratie oder des zivilgesellschaftlichen Engagements teilzunehmen.
Mit der Initiative greifen die Tarifpartner ein zentrales Anliegen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf, der den 23. Mai zum bundesweiten „Ehrentag“ erklärt hat. Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement sichtbarer zu machen, neue Mitwirkende zu gewinnen und die Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu unterstreichen.
„Demokratie lebt vom Mitmachen. Mit der neuen Regelung schaffen wir konkrete Freiräume für unsere Beschäftigten, sich aktiv einzubringen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen“, so Gunar Feth, Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft Öffentlichen Banken.
Die Verhandlungsdelegation für die öffentlichen Banken besteht aus Gunar Feth (Verhandlungsführer), Dr. Hinrich Holm, Marion Mai, Dr. Stefan Brügmann, Achim Meierkamp, Dr. Christian Molitor, Christine Neuberger, Katrin Spelz, Robert Szwedo, Dominik Lamminger und Dr. Hagen Christmann.
Der VÖB nimmt für 48 Mitgliedsinstitute mit rund 60.000 Beschäftigten, die der Tarifgemeinschaft Öffentlicher Banken angeschlossenen sind, die Funktion eines Arbeitgeberverbands wahr.