VÖB begrüßt EU-Vorschläge zur Bekämpfung der Geldwäsche

VÖB begrüßt EU-Vorschläge zur Bekämpfung der Geldwäsche

Berlin - Zu den heutigen Vorschlägen der EU-Kommission für eine gemeinsame Bekämpfung der Geldwäsche in ganz Europa und für den Aufbau einer neuen EU-Anti-Geldwäsche-Behörde erklärt die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Öffentlicher Banken, VÖB, Iris Bethge-Krauß:

„Geldwäsche muss in ganz Europa entschieden und schonungslos bekämpft werden. Dazu braucht es sowohl auf europäischer als auch nationaler Ebene effektive Strukturen. Als Bundesverband Öffentlicher Banken, VÖB, unterstützen wir daher die ergänzenden Maßnahmen der Europäischen Kommission für eine gemeinsame Geldwäschebekämpfung auf europäischer Ebene. Die geplante europäische Beaufsichtigung durch eine neue Behörde ist vor allem für risikobehaftete, grenzüberschreitende Sachverhalte sinnvoll. Es ist zudem richtig, dass Banken mit nationalen oder weniger risikobehafteten Geschäftsmodellen weiter ausschließlich unter die nationalen Aufsichten fallen. Wirklich erfolgreiche Geldwäschebekämpfung wird es aber nur dann geben, wenn auch die Aufsicht über den Nichtfinanzsektor gestärkt wird. Vor dem Hintergrund der bereits hohen Aufsichtskosten der europäischen Banken muss zudem sichergestellt werden, dass alle Maßnahmen kosteneffizient durchgeführt werden und die neue EU-Anti-Geldwäsche-Behörde schlank und effizient aufgestellt wird.“

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