Präsidentenwechsel an der Spitze des VÖB

Ein Hauch von Olympia in Berlin: Im Rahmen eines VÖB-CEO-Lunch mit Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und im Beisein zahlreicher Vorstände aus unseren Mitgliedsinstituten übergab Eckhard Forst den Staffelstab an Helaba-CEO Thomas Groß, der im November zum neuen VÖB-Präsidenten gewählt wurde und in dieser Funktion bereits eine Reihe von Terminen für die öffentlichen Banken wahrgenommen hat.

VÖB-Hauptgeschäftsführerin Iris Bethge-Krauß bedankte sich beim scheidenden Präsidenten Eckhard Forst, der Ende Januar 2026 in den Ruhestand gegangen ist, für sein Engagement in den zurückliegenden sechs Jahren.

Offiziell eingeführt wurde auch der neue VÖB-Vizepräsident Erk Westermann-Lammers, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), der auf LBBW-CEO Rainer Neske folgt.

Katherina Reiche machte in ihrer Rede deutlich, wie wichtig es ist, Deutschland auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zurückzuführen. Wenn die deutsche Wirtschaft als Motor ausfalle, bleibe ganz Europa perspektivisch zurück. Dafür seien Anstrengungen notwendig. Strukturreformen müssten auf EU-Ebene beginnen und dürfen in Deutschland nicht enden. Der industrielle Hashtag#Mittelstand sei grundsätzlich gut aufgestellt, mit vielen starken Branchen wie etwa dem Biotech-, Pharma- oder dem Hashtag#Verteidigungssektor. Das Potenzial von etwa künstlicher Intelligenz in Kombination mit den industriellen Stärken unseres Landes sei erheblich. Damit dieses zur Geltung komme, brauche es auch eine stärkere Mobilisierung privaten Kapitals.

Thomas Groß betonte in seinem Statement die besondere Rolle der öffentlichen Banken bei der Finanzierung von Wirtschaft und öffentlicher Hand. Dieses Verständnis gehöre zum Gründungsauftrag und damit zur DNA der öffentlichen Banken. Er machte deutlich, dass unsere Mitgliedsinstitute mit ihren Finanzierungs- und Förderangeboten bereitstehen, die vorhandenen Stärken der deutschen Wirtschaft weiter auszubauen. Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen betonte er den Wert von Offenheit, sowohl aus ökonomischer als auch gesellschaftlicher Perspektive.

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Thomas Klodt

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